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Alice13

Ecila


Schneeweiße Haut, dunkelrotes Haar, eisblaue Augen, blutrote Lippen.

Ihr Name ist Ecila und sie ist ein reiches Adelsmädchen.

Sie sieht aus wie eine Porzellanpuppe; sie sah aus, als wäre sie noch nie an der Sonne gewesen.

~

Man erzählt sich, dass sie nur Nachts das Haus verlassen würde. Dass sie in Vollmondnächten im Rosengarten säße und den Mond betrachte.

Doch niemand wusste es wirklich, es waren Gerüchte, Sagen. Denn niemand bekam das Mädchen je zu Gesicht.

~

*

~

Es war tiefe Nacht. Der Vollmond stand hoch am Himmel und schien auf die Stadt und auf das große Anwesen, mit dem großen Rosengarten.

Ecila saß auf einer weißen Marmorbank, zwischen tiefroten Rosen. Sie betrachtete den Mond, ihre weiße Haut schien im Mondlicht und ihr rotes Haar reflektierte das Licht des Mondes.

Neben ihr auf der Bank lag ein silbernes Messer, die Klinge war mit einem Muster, das an Pflanzenranken erinnerte, verziert. Der Griff glitzerte golden und war auch mit einem Muster verziert.

Mit einer Hand, die versteckt in einem silbergrauen Handschuh war, griff sie nach dem Messer. Mit einem Finger strich sie über die Klinge und ein kleines Lächeln legte sich auf ihre Lippen.

Sie stand auf, ihr nachtschwarzes Kleid schmiegte sich um ihre Beine. Eine rote Rose musste sich von seinem Busch trennen, denn Ecila pflückte sie. Sie roch an der Rose und behielt sie in der Hand, als sie sich aus dem Rosengarten begab.

~

Sie lief den Weg entlang und durch den Wald. Er war sehr dicht, das Mondlicht schimmerte nur selten durch die Blätter und warf helle Lichtpunkte auf den Waldboden. Er war bedeckt von Blättern und Moos, die Erde darunter war kaum zu sehen.

Nach einer Weile des Laufens, die Ecila stumm verbracht hatte, kam sie aus dem Wald wieder heraus. Sie lief den kurzen Weg zur kleinen Stadt entlang, die Lichter waren alle aus und die Stadt lag im Dunkeln. Doch Ecila störte es nicht, keines Wegs. Sie liebte die Nacht und den Mondschein. Und zu keiner anderen Zeit verließ sie ihr Anwesen.

So lief sie durch die dunklen Straßen. Ihr Messer hatte sie in der rechten Hand, die Rose in der linken.

~

Ecila begann zu singen. Sie hatte eine klare und schöne Stimme.

„Kommt kleine Kinder ich führ' euch hinfort, in ein Land der Magie.

Kommt kleine Kinder, es ist Zeit zum Spielen, hier in mein'n Garten der Schatten“.

Während sie so durch die Straßen lief und ihr Lied sang, kamen kleine Kinder aus ihren Häusern heraus und tapsten leise durch die Straßen, Ecila hinterher.

„Folgt mir liebe Kinder, ich zeig' euch den Weg, durch all den Schmerz und dem Leid.

Schwächt nicht liebe Kinder, das Leben ist hier, mit mörderischen Schönheit und Leidenschaft“.

Keiner bemerkte das puppenhafte Mädchen, das singend durch die Straßen lief. Sie zupfte einzelne Blätter aus der Rose, während sie langsam wieder aus der Stadt heraus lief, eine Spur aus Rosenblättern hinterlassend.

„Ruhig jetzt liebe Kinder, hier lang muss es geh'n, seit vorsichtig ums Leben und der Ausnahme.

Ruht nun meine Kinder, bald schon sind wir weg, in der Ruhe und der Stille“.

Ecila führte die Kinder aus der Stadt heraus und in den Wald. Zuletzt summte sie nur noch, die Melodie ihres hypnotisierendes Liedes. Und die Kinder folgten ihr, schlafend und doch wach. Schlafwandelnd.

Ecila führte die Kinder aus dem Wald und den Weg entlang hoch zu ihrem Anwesen. In ihren Rosengarten. Dort ließ sie die Kinder sich in der Mitte des Gartens versammeln, um den ausgetrockneten Marmorbrunnen.

Sie legte ihr Messer ab und auf den Rand des Brunnens, während sie summend Rosen pflücken ging.

Diese verteilte sie um den Brunnen, auf den Rand des Brunnens und auf dem Boden. Manchen Kindern gab sie auch eine, mit einem kleinen Lächeln. Und diese erwiderten das Lächeln und hielten die Rosen fest in ihren kleinen Händen.

~

Ecila setzte sich auf den Rand des Brunnens, sodass ihre Beine in das trockene des Brunnens hingen.
Sie ließ ein Kind zu sich kommen und setzte es neben sich auf den Rand und lehnte es an sich, während sie noch immer summte.

Sie nahm ihr Messer an sich und zog das Kind sanft auf ihren Schoß. Mit dem Messer ritzte sie ein Muster auf die Haut des Kindes, das selbe wie auf ihrem Messer war. Das Blut rann über die Haut und tropfte hinab und in den Brunnen.

Nachdem überall auf der Haut des Kindes das Muster war und es entkleidet im Brunnen stand, nahm Ecila ihr Messer und rammte es in den Bauch des Kindes. Sie zog es nach oben, bis es stecken blieb. Da nahm sie das Messer wieder heraus und stach es noch einmal in das Herz des Kindes, welches nun tot in den Brunnen viel, in sein eigenes Blut.

Ecila lächelte sanft und sang erneut ihr Lied, während sie anfing das selbe mit allen anderen Kindern zu tun.

~

Der Brunnen war gefüllt mit den Leichnamen der Kinder und deren helles Blut, welches das Mondlicht zurück reflektierte.

Ecila stand im Brunnen, ihr nachtschwarzes Kleid war getränkt vom Blut der Kinder. Ein sanftes Lächeln lag in ihrem Gesicht, während sie den Mond ansah und das Licht auf ihr Gesicht scheinen ließ.

„Mit mörderischen Schönheit und Leidenschaft“, sang sie den letzten Teilsatz ihres Liedes erneut und stieg wieder aus dem Brunnen heraus, sich wieder in ihr Anwesen begebend.

Auf die Blutspur die ihr Kleid hinterließ, achtete sie nicht. Stattdessen summte sie ihr Lied und verschwand durch die Tür in das Anwesen.

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