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Ich steige den felsigen Weg zum Bach hinab.

Das klare, kühle Wasser erquickt mich und ich raste eine Weile am Fuße dieses kahlen Berges direkt am Walde.

Es tut mir gut.

Melancholisch rauscht der Wind durch die nur noch recht raren Blätter des kahlen Waldes und das sanfte Plätschern des Baches ist Balsam für meine Seele.

Nach dieser Pause setze ich meine Wanderung entlang des Berges fort.

Die Sonne steht am höchsten Punkt, momentan bin ich also sicher.

Dennoch fühle ich mich längst von Schatten verfolgt, dunkle Schatten im Geiste, Gestalten, unvorstellbar grausam und anhänglich.

Mit der Dunkelheit werden sie mich eingeholt haben.

Langsam gelange ich an einen Wald aus Nadelbäumen, durch den ich nunmehr den Bergkamm entlanggehe.

Immer wieder begrüßen mich die Bäume erneut mit ihrem wunderbar würzigen Aroma, doch warzunehmen vermag ich es kaum.

Die Sonne hat ihren Zenit mittlerweile verlassen und  ich ebenso den Nadelwald.

Mein Weg wird erneut durch einen Bach gekreuzt, ich fülle meine Getränkeflache ein letztes Mal, während ich auf der Erde ausharre und mich vorbereite.

Nun ist es soweit, ich nähere mich dem Tal, bald werden sie mich eingeholt haben.

Die Sonne färbt den Himmel nunmehr das letzte Mal rot, während ich dem Tal entgegensteige und nie den nächsten Morgen erfahre.

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