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Ich wachte in einer dunklen Gasse auf, als ich einen Schrei hörte. Ich schaute mich um. Wo bin ich? Ich versuchte aufzustehen, aber meine Beine gaben jedes mal nach. Als ich es endlich geschafft hatte aufzustehen und stehen zu bleiben, tauchte hinter mir ein Schatten auf. Ich drehte mich um und sah ein Wesen, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Es hatte lange Krallen an jeder Hand und eine lange Schnauze.

Es schaute mich an und kam langsam auf mich zu. In Panik drehte ich mich um und versuchte wegzurennen. Vergeblich. Es sprang mich an und ich fiel wieder hin. Ich spürte einen stechenden Schmerz in meinem Unterschenkel. Das Monster schien mich vergnügt anzuschauen und gab ein kehliges Geräusch von sich. Es wurde immer lauter und tat nach einigen Sekunden in den Ohren weh. Ich versuchte wieder aufzustehen, aber als das Wesen das bemerkte, kam es mit hoher Geschwindigkeit auf mich zu. Es rannte jedoch an mir vorbei und ich drehte mich um. Am anderen Ende der Gasse stand noch so ein Wesen. Das Wesen, was mich zuvor angegriffen hatte, sprang das andere an. Als die beiden Wesen miteinander kämpften sah ich meine Chance. Wie in Trance stand ich auf und lief weg. Ich lief an den Kreaturen vorbei, die so in ihrer Rangelei vertieft waren, dass mich nicht bemerkten.

Ich bog um die nächste Ecke und als ich die Schreie und die gurgelnden Geräusche der Wesen nicht mehr hörte blieb ich stehen und lehnte mich an eine Hauswand.Ich ließ mich sinken und schloss kurz die Auge. Ich machte sie wieder auf, als ich wieder einen stechenden Schmerz in meinen Unterschenkel spürte.

Ich schaute langsam an mir hinunter in Angst das zu sehen, was mir diesen Schmerz bereitete. Ich sah eine lange, tiefe, blutende Wunde. Ich hatte keine bessere Idee, darum riss ich ein Stück meines Hemdärmels ab und wickelte es um die Wunde.

Als ich da saß und nicht wusste was ich tun sollte, schaute ich mich wieder ein wenig um und bemerkte jetzt erst, dass die Stadt vollkommen verlassen war... Keine Autos, keine Menschen, und ich sah auch keines dieser Wesen, was mir allerdings ganz recht war. Aber ich erkannte die Stadt auch nicht und alles schien grau zu sein, als hätte sie keine Farbe.

Ich musste mich weiter umschauen.

Ich stand auf. Mein Bein schmerzte, aber ich versuchte es zu ignorieren. Ich lief durch die verlassenen Straßen und überlegte... Wo bin ich? Was mache ich hier? Was sind das für Wesen? Wo sind die Menschen? Warum sieht alles so komisch aus?...

Ich passte nicht auf und fiel über etwas. Ein altes Fahrrad... Was macht hier ein altes Fahrrad? Aber was noch viel wichtiger war was bei dem Fahrrad lag. Es war eine Zeitung. Ich schaute sie mir an und sah das Datum... Warte mal... WAS... Ich las mir das Datum noch dreimal durch, bevor ich glauben konnte was ich hier sah. Laut der Zeitung hatten wir schon den 23.6.2616. Aber das kann nicht sein, wir sind im Jahre 2016. Aber die Zeitung schien nicht zu lügen... Warum sollte sie auch. Ich lief weiter und schaute in die verlassenen Häuser rein nur um sicher zu gehen das hier wirklich niemand war. Aber es stimmte es war niemand mehr da.

Ich wollte gerade weiter gehen, als ich hinter mir ein Geräusch hörte. Ich drehte mich um und sah eines dieser Wesen auf mich zurennen oder besser gesagt humpeln. Es hatte eine schwere Wunde am Bein und konnte nicht mehr richtig rennen. Ich rannte so schnell ich konnte weg. Ich lief um einige Ecken und drehte mich erst wieder um, als ich länger keine Geräusche mehr hörte. Es war weg. Gott sei Dank. Ich wollte mich gerade wieder umdrehen und weiter gehen als ich von irgendetwas am Hals gebissen wurde. Ich merkte, dass das Blut lief und spürte auch die Schmerzen als ich zusammen sank und alles schwarz um mich wurde...

Ich schrak aus dem Bett auf und war am schwitzen. Ich schaute mich um und alles war wieder normal. Ich war in meinem Zimmer. Ich fühlte mein Bein und meine Hals.. Es waren auch keine Wunden da. Ich sagte zu mir, dass alles nur ein Traum war. Ich wusste, dass ich diese Nacht wohl nicht mehr schlafen könnte und stand auf und ging zu meinen Schreibtisch. Ich schalte den Laptop an als ich die Zeitung bemerkte die neben meinen Laptop lag. Ich schaute auf das Datum und mir stockte der Atem als ich es las...Es war der 23.6.2616. Ich drehte mich langsam um und sah gerade noch das Wesen, das auf meiner Fensterbank saß und mich ansprang...

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