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Eine dieser Nächte...Bearbeiten

Mitternacht.Oder besser Geisterstunde?Als kleines Kind vermeidet man besser diese Uhrzeit.Die vollkommene Dunkelheit,unheimliche Schatten und Sonstiges, was man als Kind fürchtet.Ich erzähle nun was mir im Alter von 6 Jahren passierte,als ich genau zu dieser Zeit aufgewacht bin. Als ich grade noch träumte und in schönen Erinnerungen war, weckte mich ein lautes Poltern aus dem Schlaf. Normalerweise war es das laute Schnarchen meines Vaters, aber dieses Mal war es was anderes.Sofort lief mir ein kalter Schauder über den Rücken, denn ich fühlte, dass ich vollkommen alleine war.Ich hoffte das Gegenteil, aber als ich die Namen meiner Eltern rief, war nichts zuhören.Ich versuchte mich zu beruhigen,denn ich dachte, dass sie mich warscheinlich nicht gehört hätten.Als ich aber mit voller Kraft schrie, dass schon beinahe die Fenster zersprangen, war Totenstille.Durch die Lücken meines Rolladens schien ein Licht, das ein blutrote Farbe besaß.Sofort zog ich die Rolladen runter und verschloss die Tür.Ich kauerte mich in die Ecke und hoffte, dass die Nacht bald vorbeiginge.Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und zog die Rollo hoch und schaute nach draußen.Was ich dort sah, würde ich mein Leben lang nicht vergessen: Eine Gestalt, welche mir das Gesicht nicht zuwendete stand vor den Leichen meiner Eltern und vor meinem damals 3 Jahre alten Bruder.Alle hatten Wörter in die Stirn geritzt bekommen. Sie ergaben den Satz:You are welcome.Zu deutsch: Gern geschehen.

Das Verstörende an der Sache war jedoch, dass von meinem kleinen Bruder das Gesicht abgeschnitten wurde.Beinahe in Ohnmacht gefallen versteckte ich mich unter meinem Bett und betete, dass die Haustür abgeschlossen sei.Dieser Hoffnungsschimmer platzte, als die Haustür aufsprung und die Gestalt zusammen mit dem Tösen des Windes mein Haus betrat.Ich merkte wie "Das Ding" nach mir suchte und als es die Treppe hochging...merkte ich wie ich dem Tod so nahe stand.Als die Gestalt vor meiner Tür an meiner Tür stoppte, versuchte ich nicht zu heulen oder sonstige Geräusche zu machen. Doch dann passierte es: Der Wecker klingelte und Tag brach hinein.Die Gestalt verschwand und Glücksgefühle gingen in mir hoch und ich dachte es wär wieder alles normal. Allerdings nur so lange, bis ich bemerkte das meine Familie nicht da war.Ich fand eine Notitz die mir den Atem verschlug: "Das gestern hatte dir hoffentlich gefallen! Ich habs dir doch versprochen, und um dir die Laune noch mehr zu verbessern hab' ich nur für dich einen Smiley gemacht der dir hoffentlich gefällt.Dreh doch einfach mal das Blatt um!"

Mit einem grauenhaftem Gefühl drehte ich das Blatt um und: Das Gesicht meines kleinen, dreijährigen Bruders war mit einem Lächeln  grob an das Blatt angetackert worden.Wer konnte mir nur sowas antun? Mir wurde alles klar! Vor 3 Monaten war ich doch in der Irrenanstalt zu Besuch. Und eine arme Gestalt fragte mich ob ich sie befreien könnte. Man wusste überhaupt nichts von ihr.Alle nannten ihn einfach "Present". Mir tat er so leid, dass ich einfach den Schlüssel geklaut hatte und so dumm wie ich war, befreite. Er sagte das er mir einen Gefallen schulde.

Jetzt bin ich selbst hier drin und erzähl' euch diese Geschichte. Man hat nie wieder was von "Present"gehört. Übrigens ich bin in seiner Zelle und ich warte und warte und warte...auf Mitternacht...

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