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Es war Freitagabend, mitten im tiefen Winter. Ich übernachtete zum ersten Mal bei Jan, einem Freund, den ich gerade erst auf meiner neuen Schule kennengelernt habe. Nach einem langen Abend voller Geballer an der PS3 schliefen wir schon kurz nach Mitternacht ein.

Plötzlich wurde ich durch einen lauten Knall geweckt. Ungewöhnlich, da ich normalerweise einen sehr tiefen Schlaf habe. Ich schaute auf mein Handy. Das grelle Licht des Displays blendete mich erst, nach einigen Sekunden gewöhnte ich mich jedoch daran. Es war kurz vor sechs. Ich schaute aus dem Fenster. Alles war düster, auch der weiße Schnee war kaum zu erkennen.

Ich schlich mich leise aus dem Zimmer, um auf die Toilette zu gehen. Auf dem Flur traf ich auf Jans Mutter. Sie fragte mich flüsternd: "Na, schon so früh wach?". Ich antwortete, ebenfalls flüsternd: "Ja, der Knall hat mich geweckt. Haben Sie ihn auch gehört?". Sie meinte, sie hätte aus Versehen ihre Handtasche fallen lassen. Danach ging sie arbeiten. Das kann doch nicht sein. Eine Handtasche kann keinen so lauten Knall abgeben. Egal. Ich ging auf Toilette. Das Licht habe ich ausgelassen, da im Badezimmer ein kleines Nachtlicht war.

Als ich wieder in den Flur ging, bekam ich Gänsehaut. Es war eiskalt. Plötzlich rutschte ich aus. Ich stand langsam wieder auf und machte das Licht an. Der Anblick war erschreckend. Der ganze Flur war vereist. Alles war zugefroren. Und dort, wo eigentlich die Tür zu Jans Zimmer sein sollte, befand sich eine dicke Eiswand. Ich versuchte, durch die Wand durchzubrechen. Ich konnte die Eiswand jedoch nicht zerstören. Es schien unmöglich.

Nun ging das Licht in Jans Zimmer an. Durch die Eiswand sah ich verschwommen, wie eine seltsam geformte Kreatur sich zum Bett begab und wie wild drauf einhackte. Aber diese Kreatur konnte nicht Jan sein. Jan war nur 1,60 Meter groß, während die Kreatur locker bis zur Decke reichte. Plötzlich klatschte Blut von innen gegen die Eiswand. Ich fiel nach hinten und schlug mit dem Kopf auf den Boden. Ich verlor das Bewusstsein.

Als ich erwachte, war alles wie vorher. Der Flur war nicht mehr zugefroren. Ich ging in Jans Zimmer und erschrak. Jans Leiche lag ausgeweidet auf dem Boden. Seine Mutter hockte daneben und hielt seinen blutigen Arm. Dann schaute sie mich weinend an und sagte mehrmals: "Wieso?". Dass sie bereits die Polizei alamiert hat, bemerkte ich, als ich nach dem Klingeln die Tür öffnete.

Ich berichtete dem Polizisten und Jans Mutter von den Ereignissen. Jedoch wollte mir niemand glauben. Seit diesem Vorfall sitze ich in einer Klinik. Sie halten mich für verrückt. Aber... vielleicht glaubst du mir?

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