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Emma - Zerstört

Ich lasse mich fallen und genieße es einfach. Zitternd und krümmend schleichen sich unbeschreibliche Gefühle in meinen, vor Lust bebenden Körper, die einem warmen Sommerregen gleicht. Mit ihrer weichen Zunge entlockt sie meiner lieblichen Blume zwischen meinen Schenkeln eine verkrampfende Liebe, in der ich fast vergehe.

„Bitte lass mich verglühen”, wimmere ich flüsternd als sie mit heftigen Bewegungen in mein Zentrum eindringt.

Ich stöhne laut und heftig als ich in zuckender Zuneigung eine große Menge Feuchtigkeit verliere und diese in ihrem hübschen Gesicht landet. Mit ihren Fingern knetet sie meine Brustwarzen und eine fließende Wollust bahnt sich ihren Weg ganz tief in mich hinein. So kann ich nicht anders, ich schreie sensibel diese wundervolle Zweisamkeit hinaus.

„Lass mich leiden du geile Schlampe”, schreie ich sie an als ich spüre das mein Zentrum zu einer Supernova zersprüht. Ich spüre alles nah und laut, wie beim aller ersten mal, als sie mich küsste.

Die Landschaft raste an mir vorbei und hatte sich in einen grün-braunen Mischmasch verwandelt. Das Abteil war bis auf mich leer. Ich widmete mich wieder den Aufgaben in meinem Notebook. Es war der einzige Sitzplatz mit einem Tisch den ich finden konnte, so musste ich das Notebook dann nicht umständlich auf dem Schoß balancieren. Das Zischen der Abteiltür riss mich aus meinem tippen und ich blickte über den Bildschirm hinweg.

Eine junge Frau mit schulterlangen kastanienbraunen Haaren betrat den Raum.

Sie hatte ein hübsches Gesicht.

Sie trug lediglich einen karierten Minirock und ein Bauchfreies schwarzes Top das ihre Figur sehr betonte. Weiter fiel mir auf das sie auf einen BH verzichtet hatte, denn ihre Nippel waren leicht zu sehen. Während sie die Schiebetür schloss hing ich wieder über den Änderungen meiner Hausaufgaben.

„Ist der Sitzplatz frei?”, fragte sie mich.

Ein nicken war das einzige was ich vorzubringen hatte und verkroch mich wieder. Das monotone rauschen des Zugabteils wurde unterbrochen durch ein elektronisches klingelndes Telefon. Ich versuchte es zu ignorieren.

Ein schreck fuhr in meine Glieder als sie brüllte, „Ich lass mir nicht in den Arsch ficken.”

Monotones Rauschen.

Dann schrie sie weiter, „Nein du kannst mich mal du abartiger Wichser, du fickst mir nicht in mein Arsch”.

Ein kurzes, „Nein fick du dich, es ist aus”, sagte mir das dieses Telefonat beendet war.

Wieder nur monotones Rauschen.

Ich spürte das sie mich beobachtete und aus dem Augenwinkel bemerkte ich das sie mit ihrem Zungenpiercing spielte. Sie musterte mich regelrecht mit ihren Blicken und ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen.

Einfach mit den Hausaufgaben weiter machen”, dachte ich mir.

Und dann sah ich es. Unter dem Tisch, sie saß genau so das ich ihr unter den Rock sehen konnte. An ihrem weißen Slip klebte ein kleiner roter Fleck.

„Wenn du da weiter hinschaust mach ich dich fertig”, zischte sie mir entgegen.

Ich versank auf meinem Sitzplatz und wünschte mich sofort weit weg. „Ich habe eine Binde und einen sauberen Slip dabei von wegen Periode”, versuchte ich nach einiger Zeit des Schweigens ihr meine Hilfe anzubieten. Darauf gefasst fertig gemacht zu werden wartete ich auf eine Reaktion.

„Jetzt kannst du dir denken warum mir dieses Dreckschwein in den Arsch ficken wollte”, antwortete sie mir. Sie bedankte sich bei mir und verschwand in der Zugtoilette, dann saß sie mir wieder gegenüber.

„Wollte dir dein Freund auch schon mal von hinten ficken?”, fragte sie mich nach wenigen Augenblicken. Zögernd antwortete ich, „Ich habe keinen Freund”, versuchte ich meine Stimme zu finden.

Nach einer längeren Pause fragte sie mich:

„Bist du Lesbisch?”.

Innerlich zuckte ich zusammen, versuchte mir äußerlich aber nichts anmerken zu lassen. Sie hatte genau ins schwarze getroffen. „Mich hatten Jungs noch nie interessiert, Mädchen dagegen hatten mich schon früh geil gemacht”. Nur war ich schon immer extrem Schüchtern und unsicher gewesen, überhaupt ein Mädchen in meinem alter anzusprechen.

Abermals musterte sie mich und begann an zu lächeln, mit einem Gesichtsausdruck als durchschaute sie mich. Sie beugte sich über den Tisch und drückte den Bildschirm meines Notebooks nach unten. Mit einem verführerischen Blick in ihrem Gesicht, kam sie mir immer näher. Ganz tief in meine Augen. Und da war etwas das ich nicht erklären konnte, ein leuchten in ihrem Blick sagte mir, dass sie es ernst meinte.

Die Realität schien um mich herum zu verschwimmen alles wurde zu einem schwarzen Tunnel, in dem ich mich scheinbar verlor. Alles verlangsamte sich und die Zeit blieb stehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit, explodierten meine Sinne in diese Schwärze und ich spürte die sanften weichen Bewegungen unserer Zungen. Einen kurzen Moment war ich verwirrt doch dann spürte ich diese Zärtlichkeit die sie mir schenkte, und ich zerfiel in lieblichen Bewegungen. Ihr Speichel vermischte sich mit meinem, schmiegte sich anmutig in mein Verlangen nach mehr. Und während sich diese seidige Lust ausbreitete wurde ein Feuer zwischen meinen Beinen entfacht, mein Körper verkrampfte sich. Ein gewaltiges unbeschreibliches Gefühl durchzuckte meinen Körper wie eine warme aggressive Woge der ich nicht stand hielt. Mit einem spitzen lautem Schrei löste ich mich aus dieser Sphäre die aus Lust und Sinnlichkeit bestand.

„Bitte hör nicht auf mir dieses zu Gefühl zu schenken”, bettelte ich.

Die Schwärze ist verschwunden und ich befand mich wieder auf meinem Sitzplatz des Zugabteils. Das Gefühl zwischen meinen zitternden Schenkeln brachte mich fast der Ohnmacht nahe, wieder stöhnte ich damit ich nicht verging. „Bitte lass mich nicht verglühen”, flehte ich sie an. Dann spürte ich wie sich alles auflöste und konnte es nicht mehr halten, meine Hose wurde warm. Ich pisste mich einfach ein.

Gefühlte Jahre später drehte sich mein Bewusstsein wieder in die Realität zurück und ich blickte an mir herab und registriere meine nasse Jeans die auf meiner Haut klebte. Der Geruch von warmer Pisse stieg mir in die Nase als ich sie um mehr anbettelte, denn dieses einnehmende neue Gefühl das ich noch nie zuvor verspürte ließ mich beben. „Ich kenne dich nicht aber bitte gib mir mehr davon”, konnte ich nur noch flüsternd hervorbringen. Zärtlich fuhr sie mit ihrer Hand über meine Wange, dabei wurde mir warm und ich fühlte alles laut. Langsam hauchte sie mir in mein Ohr, „Ich lass dich nicht verglühen. Wieder küsste sie mich.

Ich stehe in einer verdreckten Seitenstraße und kämpfe gegen die Übelkeit an die in mir rumort. Ich kann es nicht mehr halten, mein Mageninhalt verteilt sich zwischen meinen Schuhen bis ich keine Luft mehr bekomme und ich zitternd der Besinnungslosigkeit nahe bin. In diesem Moment muss ich an sie denken. Sie gab mir eine liebende Geborgenheit die ich niemals zuvor verspürt hatte, die mir niemals jemand, nach ihr, geben konnte.

Doch sie ist nicht mehr, sie wurde mir genommen.

Widerliche Berührungen reißen mich wieder zurück, die ich über mich ergehen lassen musste, um einige Tage länger überleben zu können. Fünf blaue Scheine in meiner Jackentasche sind aber nur ein schwacher Trost zudem was mein Verstand erdulden muss um zu überleben. „Andernfalls macht es fast keinen Unterschied zu meinem alten Leben”, lächle ich aufgebend als mir würgend Tränen in die Augen steigen. Die unerträgliche Unschuld meines Körpers ist schon längst dieser handgreiflichen Welt zum Opfer gefallen, die nach reiner Minderjährigkeit verlangt. So huste ich die restliche Abscheulichkeit aus meinem vergewaltigtem Verstand, der sich nur widerwillig von dieser bezahlten Liebe erholt.

Und in diesem Moment wird mir klar das ich es nicht mehr länger erleben möchte, ich bin zerbrochen und wurde gebrochen. Alles was ich je gewollt hatte wurde zu einem schrecklichen Monster verdreht, dass in mir schlummert und nur darauf wartet mich zu zerstören.

Schmerz, Misshandlung, Erniedrigung sind schon immer ein Teil meines Lebens gewesen, aber ich ertrage es nicht mehr länger”, fange ich an aufzugeben. Jeden freien Willen verbanne ich aus meinem Verstand, schlage mit der Faust so fest ich kann gegen die raue Fassadenwand, bis meine Knöchel schmerzen und Blut an dieser klebt. Die Selbstzugefügte Qual fühlt sich befreiend an, dennoch falle ich auf meine Knie und jede Kraft ist aus meinem Körper gewichen, ich sinke in mein erbrochenes.

Laut weinend kapituliere ich meinen Lebenswillen in die kalte Nacht hinein, wie ich es niemals zuvor getan hatte.

All meine Widerstandskraft verschwindet, die verkohlte Seele, die seit dem Vorfall in dieser schrecklichen Einrichtung, in mir wohnt gewähre ich vollen Zugang zu meinem Verstand. Schmelzendes auflodern durchdringt die restlichen Bestandteile meines Geistes und bereitet mir unerträgliche Schmerzen die mich flüssig zertrümmern. Stöhnend lasse ich alle Hoffnung fahren, die mich bis zu diesem Moment begleitet hat, um aus mir einen törichten Narren zu machen. Immer gleißender wird die Pein bis ich es nur noch schreiend ertrage, hin und her wälzend in meinem Dreck zucke ich, als würde dies zu einer Linderung führen.

Jedoch nimmt die Intensität mit jeder Sekunde immer mehr zu, bis ich an einen Punkt gelange, dass ich eine lindernde Bewusstlosigkeit herbeisehne.

Denn diese schneidende Tortur zerteilt meine Unschuld bis ich es kaum noch ertrage und aus voller Kehle vergehe und dann herrscht absolute Stille.

Ein eisiger Wind weht durch meine Tiefen, es ist nichts mehr übrig.

Ich will nur noch...

Ich will zerstört werden”...

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