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Der magre Bär von früher Pracht

Seine Tatze holt, mit neuer Macht

Sodann er schmeißt mit Lügen

Doch droht, will man ihn rügen

Die Schlange nistet weg vom Land

Schüttet auf den vielen Sand

Im Wasser baut sie sich neue Nester

Beides macht ein groß Geknister

Vogel, weißer Kopf so prächtig

Der Federn lassen hat er mächtig

Doch fleißig legt er seine Eier

In den Sand und in den Weiher

Schlange und der Petz erbost

Wo sucht der Adler seinen Trost?

Die Frau mit weiter Sicht

Doch sehen kann sie nicht

Blind und taub für ihre Brut

Wird gären dessen Wut

Welch Zorn, welch Beben wird erheben

Geschwängert durch die Flut

Was hat geschlummert und geruht

Wird entladen wie ein Blitz

Ein böser Feind nimmt dann den Sitz

Die blinde Frau, bekleidet mit Fahnen

Blickt Westwärts, mags kaum erahnen

Vom Wasser sie sieht am andren Ufer

Da stehen den neuen, großen Rufer

Grund er ist für neue Zeit

Und bringen wird er nur noch Leid

Den Adler er wird von nun an leiten

Den Bären versuchen er wird reiten

Der Schlange Gift er doch nicht schluckt

Ihre Nester, auf sie spuckt

In tiefen Wassern er wird angeln

die Schlange anfängt sich zu rangeln

Ein Streit vom Zaune bricht er schnell

Und wenn die Sonne scheint so hell

Des Rufers König wird Trompeten

Sodann die Erde sollte beten

helfen wird all flehen nicht

Beginnen wird das groß Gericht.

Blitz und Donner, Schall und Rauch

Vergehen wird ein alter Brauch

Gleichgewicht, es zählt nicht mehr

Zunächst nur leben wird der Bär

Die Frau sich bald selbst zerfleischt

Und Asche den Kadaver streift.

Im letzten Atmen und im Zorn

Entfernt wird nun der letzte Dorn.

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