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Es war einmal Herr Leben...

Es war einmal Herr Leben, der in Blüte seines Lebens stehend

jeden Atemzug genoss und springend, tanzend sein Sein feierte.

Und glücklich war er, da er dankbar war.

Dankbar dafür was das Leben ihm zu geben hatte und noch geben würde glaubte er.

Und er wusste Feste feiern, Feste die dem Leben und dem Sein zu seien hatten und so verbrachte er die Tage tollend, spielend und sich immer neue Spiele findend denn er lebte lebensfroh.

Doch was Herr Leben noch nicht ahnte, war dass sein Nachbar etwas plante. Etwas dass ihm schaden sollte, wollte dieser doch Herr Leben seine Lebensfreude nehmen.

Herr Routine war sein Name und Routine war sein Sein.

Er war Schmied und keiner der sein eigen Glück zu schmieden weiß.

Aufstehen. Arbeiten. Schlafen. Aufstehen. Arbeiten. Schlafen. Arbeiten den ganzen Tag. Jeden Tag. Tag für Tag. Tick. Tack. Tick. Tack.

Sein Plan war Schaden, laben wollte er sich an dem Leid, den er Herr Leben noch zu geben hatte wenn sein Plan Vollendung fände. Aus diesem Grunde bracht Routine jeden Abend an der Esse zu. Denn zu Schmieden war sein Ziel. Fiel der Hammer immer mehr dem Rhythmus seines Zornes folgend auf das glühende Metall. Schlag um Schlag formten freudig, grimmig seine Finger um den Hammer Ringe die die Namen tragen sollte die Herrn Lebens Sein bestimmen wollten.

Pflicht und Schicksal

An dies verheißungsvollen Abend lief Herr Routine mit gespielter guter Mine mimend auf Herr Leben zu.

„Gut dass ich Sie noch erwische und ich hoffe nicht zu Stören. Doch der Grund für den Besuch ist Ihre Meinung zu den Ringen, die ich schuf.“ Und ein ein falsches fröhes Lächeln schob sich breit auf sein Gesicht als Licht sich brechend auf den Ringen fing.

„Nie sah ich etwas funkeln, glänzen wie diese Funken glänzen können. Funken eines Meisterschmieds. Ließ ich´s mir gut gefallen wenn ich solch ein Stück besäße.“ lobte Leben lächelnd diese Ringe blickend.

„Ich hör es gern, dass was ich schuf dir so gefällt, so hält mich nichts sie dir zu geben, denn zu wissen welch wunderbar Liebhaber nun der Besitzer eben dieser Ringe ist. So greif nur zu und steck sogleich an deine Finger was mein Tagewerk hervorgebracht.“

Vor Freude feixend, Faxen machend griff Herr Leben eben diese beiden Ringe Pflicht und Schicksal.

Sobald jedoch Routines Werke Platz an seinen Fingern fanden, banden diese sich an Leben.

Zu verstehen was geschah gelang Herrn Leben nicht, denn was er sah war gar zu irreal.

Den Schemen gleich den von der Flamme Form gegeben, flossen immer mehr der neu Gestalt entgegen eben diese beiden Ringe Pflicht und Schicksal. Schon sah sich leben an den Ketten die vor kurzem keine waren und da gebar in Lebens Geist sich eine grauenhafte Ahnung.

Die als hasserfülltes Lachen schallte zur zwingenden Gewissheit wurde.

Er war gefangen von eben diesen beiden Ringen die nun keine Ring mehr waren: Pflicht und Schicksal.

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