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Doktor Jonathan Bearbeiten

Die Anstalt Bearbeiten

Endlich wieder hier, London.

Seit den letzten Jahren ist es hier immer düsterer geworden. Es wurden mehr Industriegebiete gebaut, wodurch mehr und mehr Rauch in die Luft gestiegen ist. Die Häuser sehen nicht besser aus als alles andere hier, die Fassaden sind brüchig und der Ruß hat sich über die Außenwände gelegt, wodruch fast jedes Haus schwarz ist.

Krebs und andere Krankheiten haben sich immer mehr entwickelt und bei manchen Menschen sollen sich merkwürdige "Dinge" gebildet haben. Ich bin hier um diese "Dinge" zu untersuchen. Nun trete ich in die Anstalt ein.

Es riecht steril und im Gegensatz zu draußen ist es hier sauber, aber das muss es nunmal sein. Ich gehe an die Rezeption, eine junge, noch nicht ganze 30 Jährige Frau sitzt dort und starrt auf den Computerbildschirm. Sie hat eine sehr große Narbe neben dem Mund und es sieht aus als ob er halb zugenäht ist, aber nicht mit Faden.

"Entschuldigen sie", die Frau guckt mich uninteressiert an. "Hallo, ich bin Peter Jonathan, ich soll hier unnatürliche "Dinge" untersuchen."

Das einzige was sie von sich gibt, ist ein Hmmhm. "Ahh ja ok, wo kann ich mich denn melden, um diese "Dinge" sofort zu untersuchen?", sie zeigt in Richtung einer Tür, auf der Grissman steht.

Ich begebe mich so schnell wie mögich zur Tür und klopfe an. Ich höre eine ziemich verstörende Stimme. "Herein, ich erwarte sie bereits.", er redet sehr ruhig und langsam, mit einem kratzen in der Stimme. Es hört sich an, wie das reiben an einer Nagepfeile, nur lauter. Ich gehe rein, es sind nur ein Schreibtisch und zwei Stühle im Raum, auf dem einen Sitzt ein schlacksiger Mann, in einem schwarzen Anzug, die Ärmel sind hochgekrempelt und er hat eine Sonnenbrile an.

"Hallo, ich bin",... "Ich weiß wer sie sind, setzen sie sich.", er unterbricht mich. "Sie wissen wieso sie hier sind oder?" "Ja natürlich und", versuche ich zu erwiedern. "Das ist gut, wissen sie, die Leute in London verändern sich. London ist bereits voller "Gestalten" und viele Menschen gehen überhaupt nicht mehr aus dem Haus, nur um den "Gestalten" aus dem Weg zu gehen. Nur wird es nichts bringen, entweder werden sie selber zu welchen oder sie werden von ihnen im eigenen Heim gefressen. Menschen können so naiv sein.", er sagt es so ruhig und mit dieser Stimme, es jagt mir einen Schauer über den Rücken.

"Los kommen sie zu ihren "Gestalten", also - ihrer Forschung.", er steht auf und geht mit nach vorne gerichtetem Blick zur Tür. Ich erhasche einen Blick auf seinen Arm und sehe eine sehr schwarze Sehne, wo eigentlich die Pulsader sitzen sollte. Auch ich stehe auf und folge ihm.

Wir gehen auf eine Stahltür zu, sie öffnet sich sehr schwer, zischt und wir gelangen in einem kleinen Raum. In dem Raum sind Schutzanzüge, ich ziehe mir einen der Schutzanzüge an.

"Brauchen sie keinen Anzug?" "Nein, ich habe merkwürdiger Weise eine Resistenz aufgebaut." "Könnten sie nicht daraus ein Gegenmittel herstellen?" "Nein, habe es schon versucht, nur leider keinen Erfolg erzielt.", diese Stimme. Alles was er sagt hört sich gelogen an, aber man kann ihn nicht einschätzen, er ist so gefühlslos.

Als wir weiter gehen, höre ich überall schreie, wimmern und andere schreckliche Geräusche. Es gibt vereinzelt Eisentüren, mit kleinen Fenstern und wenn man durch die Fenster guckt ist alles schwarz. Hinter Gittern stecken Menschen mit Beulen und verschiedenen Psychischen Erkrankungen. Wir kommen an einer noch stärker verangelten und größeren Tür an.

"Hinter dieser Tür ist ihre erste "Gestalt", wie fühlen sie sich?" "Naja, die Geräusche sind ein bisschen beunruhigend." "Da gewöhnen sie sich dran.", immernoch diese Stimme. "Naja ich weiß nicht so recht." "Nein, ich weiß das sie sich daran gewöhnen werden."

So nun öffne ich die Tür, er bleibet stehen: "Ich besuche sie, machen sie es sich gemütlich, lassen sie sich Zeit.",ohne eine Miene zu verziehen dreht er sich um und geht.

Ich glaube nicht, dass ich da rein will, aber ich glaube auch nicht das ich eine Wahl habe. Hinter der Tür ist eine Treppe. Diese Treppe ist ellenlang und nicht wirklich gut beleuchtet, bei jedem Schritt muss ich aufpassen nicht daneben zu treten. Unten angekommen gehe ich auf eine alt aussehende Holztür zu. Sie quietscht als ich sie öffne.

Der Raum hinter der Tür ist gut 30 mal 20 Meter groß und durch einen undurchsichtigen Plastikvorhang getrennt. Er ist nicht wirklich gut beleuchtet und bereitet mir ganz schön unbehagen. Vor dem Plastikvorhang ist nur ein Schreibtisch, wo ein paar Akten und Schreibzeugs drauf liegen. Des weiteren gibt es noch drei Aktenschränke im Raum, in denen allerdings nichts drinne ist.

In den Akten auf dem Schreibtisch steht etwas von einer gewissen Nora Wellington, auf dem Bild ist sie echt hübsch, doch glaube ich nicht, dass sie immernoch so aussieht.

Die erste "Gestalt" Bearbeiten

Ich gehe zum Vorhang und öffne ihn, ich erstarre als ich das sehe was dahinter liegt. Auf einem OP-Tisch, liegt eine nackte "Frau", die angebunden ist. Nur ist nichts mehr vom ehemaligen Frauenkörper zu sehen. Die Haut der Frau ist grün-blau-rot angeschwollen und hat überall, kleine bis größere Punkte.

Ihre Arme sind das einzige Körperteil, weches nicht angeschwollen ist. Auf ihren Armen wachsen, weitere sehr kleine Arme, mit Händen daran. Alle kleinen Arme und Hände bewegen sich noch, nur der Rest des Körpers weist keine einzige Regung auf.

Panisch ziehe ich meine Atemmaske an, auch wenn ich es vielleicht schon früher gemacht haben sollte.

Ihre Beine sind krumm und an anderen Stellen immer wieder unterschiedlich dick. Jetzt weiß ich auch wieso alle "Gestalt" dazu sagen.

Ich nehme das Werkzeug in die Hand und gehe auf sie zu, lege dieses auf den OP-Tisch. Nun kann ich das Gesicht bessern sehen und der nächste Schock überzieht meinen Körper. Das Gesicht ist mit kleinen Pickeln übersehen und ihre Haare sind ausgefallen, auch sie hat eine Narbe, die von einem Auge runter bis zum Mund verläuft.

Ich ziehe den OP-Tisch an mich ran und ziehe meine Handschuhe an, dann nehme ich mein Skalpell zur Hand. Ich setze am Brustkorb an und ziehe das Skalpell von oben nach unten runter. Dabei beobachte ich wie sich die Sehnen und die Haut, mit dem Fleisch, langsam vom Rest des Körpers löst, ich höre es matschen und nähere mich dem Bauchnabel, kurz davor stoppe ich. Ich setze knapp an der obersten Linie erneut an. Schneide von rechts nach links, wieder löst sich alles und ich sehe wie langsam ein bisschen Luft aus dem Körper weicht. Das Kreuz, hebt sich kurz aber deutlich sehbar zu einer Rille an, so dass ich schon ein kleines bisschen vom Inneren sehen kann.

Jetzt klappe ich dieses Kreuz langsam nach außen auf und es matscht schon wieder. Ich gucke mir das Fleisch an und es sieht grün-gelb angelaufen aus, es stinkt verfault. Anscheinend verwest sie innerlich - ich schreibe alles auf. Im Körper ist fast kein Blut mehr und ich kann die Rippen, die darunter liegenden Lungenflügel und das Herz deutlich erkennen. Die Rippen weisen Löcher und Risse auf, ich breche sie raus und sehe wie sie von innen verfault sind, als ob ich verfaultes Holz in der Hand halte. Die Lungen sind schwarz-lila gefärbt und zerbröseln bei der leichtesten Berrührung. Innen hat sich gelbe Flüssigkeit gebildet, wenn man sie anfasst, zieht sie sich lang, eine sehr zähflüssige Masse, könnte verfestigter Schwefel sein - stinkt sehr stark.

Das Herz ist immernoch rot, weist nichts ungewöhnliches auf. Obwoh ich mir das nicht vorstellen kann, wenn ich den Rest des Körpers sehe. Es versucht sogar noch zu pumpen und durch die Aterien und Venen, nicht vorhandenes Blut zu pumpen. Die Aterien und Venen sind allerdings nur noch schwarze Fäden, die ich einfach so rausnehmen kann. Ich lege sie auf den OP-Tisch.

Ich schreibe mir alles auf und begebe mich zum Kopf. Ich will die Schädeldecke entfernen und nehme das dafür wichtige Werkzeug vom Tisch. Ich setze an, gerade als ich schneiden will höre ich eine zufallende Tür. Ich gucke nach hinten und merke dann, wie mir etwas in den Arm beißt, es tut höllisch weh.

Es ist die "Gestalt" die in meinen Arm beißt und sie lässt nicht los,...

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