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Als ich noch ein Kind war, traf ich mich mit meinen Freunden immer Abends auf einem Waldspielplatz. Es war der perfekte Spielplatz. Überall große Eichen, abenteuerreiche Klettergerüste und Schiffschaukeln. Es war einfach der Ort der ein Kind glücklich machte. Ich konnte ewig dort sein und spielen und gar nicht bemerken wie die Zeit vergeht. Wie gesagt, auf dem Spielplatz waren viele uralte Eichen, die die urige Atmosphäre spendeten.

Aber das war nicht der Grund warum wir uns dort immer ausgerechnet Abends trafen. Der Grund war das sich viele düstere Legenden um diesen Spielplatz rankten. Es erzählte sich das dort früher eine bitterböse Hexe gelebt hatte. Es verschwanden viele Kinder und verantwortlich dafür war die Hexe. Sie brachte die Kinder um und stach ihnen nach dem Tot beide Augen aus.


Als man sie auf frischer Tat ertappte, als sie gerade einen kleinen Jungen töten wollte, flüchtete sie, aber weit kam sie nicht. Ein Jäger schoss ihr in die Brust und sie sackte zusammen. Ihr schneeweißes Kleid färbte sich in Sekunden blutrot. Sie starb an Ort und Stelle. Man warf ihre Leiche aus Hass in einen Brunnen im Walde und fortan mied man diesen Ort.

Die Tatsache das in der Nähe von unserem Spielplatz früher mal eine grausame Hexe lebte tat uns natürlich an. Deswegen trafen wir uns Abends dort und erzählten uns Gruselgeschichten, die noch unheimlicher waren wenn man sie Abends an so einem Ort erzählte. Wir waren süchtig nach diesem Nervenkick. Eines Abends gingen wir einen Schritt weiter. Normal erzählen wir uns immer unsere Schauermärchen auf dem Spielplatz und an dem Tag wollten wir sie uns an dem besagten Brunnen erzählen. Schon auf dem Weg dorthin jagte uns bloß der Gedanke einen Schauer auf den Rücken, dass wir an der Nachts zur Grabstätte der Hexe gehen.

Dort angekommen setzten wir uns auf den Brunnen, der jetzt nicht mehr offen war sondern mit einem rostigen Metallgitter bedeckt war. Dort fingen wir an unsere Geschichten zu erzählen. Nach einer Weile war es gar nicht mehr so schlimm dort zu sein. Ungefähr nach einer halben Stunde wollten wir wieder gehen da es langsam spät wurde und stockdunkel war.

Auf dem Weg zurück blieben wir stehen da wir irgendetwas in der Ferne sahen das immer näher auf uns zu kam. Es waren viele kleine Punkte. Im Schock blieben wir wie angewurzelt stehen. Die Punkte kamen immer Näher und wir bemerkten, dass das gar keine Punkte waren, sondern viele leuchtende, kleine Augen. Wieder bei Sinnen rannte ich und mein Freund von den Augen weg. Dabei ließen wir Selliot zurück. Bis heute mache ich mir Vorwürfe das ich Selliot dort stehen lassen habe.

Aber wir waren so geschockt das wir nur noch aus dem Wald raus wollten. Als wir aus dem Wald draußen waren rannten wir Nachhause und erzählten aufgebracht meiner Mutter was geschehen war, die sofort die Polizei gerufen hat. Tagelang suchte man nach Selliot aber man fand ihn nicht, er war einfach verschwunden.


7 Monate danach tauchte er wie aus dem Nichts wieder auf. Das Schlimme war das er nichts sagte, da er traumatisiert war. Bis heute sagt er nichts mehr. Natürlich fragten wir uns wie er 7 Monate in der Wildnis überlebt hat, aber eine Antwort darauf bekamen wir nie! Aber eine Tatsache bereitet mir bis heute Albträume...


Als man ihn fand fehlte ihm ein Auge...

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