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Endlich ist der Winter vorbei. Die Sonne scheint angenehm warm vom strahlend blauen Himmel, und die Vögel zwitschern. „Heute könnte ich mal wieder Fahrradfahren!“, denkst du dir. Also ziehst du dir Sportkleidung an, schnappst dir deinen Helm und deine Sonnenbrille und schiebst deinen Drahtesel aus der Garage. Du freust dich jetzt richtig auf die sportliche Betätigung, nachdem du den ganzen Winter nur faul herumgesessen hast. Also schwingst du dich auch gleich auf den Sattel und beginnst zu strampeln. Dein Fahrrad läuft super, und so machst du schnell Strecke. Du radelst vorbei an grünen Wiesen, an Kühen und Pferden und machst kurz Rast an einem kleinen See. Der warme Frühlingswind weht in dein Gesicht, und du beginnst, die Winterdepression abzuschütteln.

Als du einen Weile geradelt bist, kommst du an ein etwas steileres Straßenstück. Doch das kann dich natürlich nicht aufhalten. Also strampelst du den Hügel hinauf. Kurz vor dem „Gipfel“ fährst du in ein Schlagloch, und du musst dich anstrengen, um nicht zu fallen. Doch jetzt geht es auch schon wieder abwärts. Das ist das Gute an so einem Hügel. Zuerst die Schinderei, dann die Belohnung. Du hast es schon immer geliebt, so schnell wie möglich einen Hügel hinunterzufahren. Plötzlich beginnt dein Lenker zu vibrieren. Es wird immer schwieriger, das Rad ruhig zu halten, und deine rasante Abfahrt erleichtert das Ganze auch nicht wirklich. Auf einmal fällt etwas klimpernd von der Gabel am Vorderrad ab. Die Mutter! Die Mutter, die das Rad in der Gabel hält, muss sich durch das Schlagloch gelöst haben! Das Vorderrad verklemmt sich. Du fällst kopfüber vom Rad und kommst hart auf dem Asphalt auf. Das Fahrrad fliegt über deinen Kopf hinweg und kracht auf die Straße.

Da liegst du nun, mitten auf der Straße, kurz hinter der Kuppe einer Anhöhe. Schmerz durchfährt dein rechtes Bein. Als du hinunterschaust, willst du deinen Augen nicht glauben. Dein Bein ist komisch verdreht, aufgeschürft, und du blutest wie ein abgestochenes Schwein. „Oh Gott!“ Du schreist so laut du kannst, schreist den ganzen Schmerz und Schock hinaus. Vorsichtig versuchst du dich zu aufzusetzen, doch bei jeder Bewegung fährt ein unglaublicher Schmerz durch deinen Körper. Du nimmst dein Handy aus der Tasche, um den Notruf zu wählen, doch der Sturz hat dein Handy vollkommen zerstört. Es lässt sich nicht einmal mehr starten. „Na toll!“, denkst du dir.

Plötzlich hörst du einen Motor. Du hörst, wie riesige Reifen über den feinen Schotter rollen, der auf der Straße liegt. Du hörst einen laute Hupe. Ein LKW! Und er nähert sich aus der Richtung, aus der du gekommen bist! Er fährt auf der Straßenseite, auf der du gerade liegst! Und er hat keine Chance, dich hinter der Kuppe zu sehen!

Adrenalin durchfährt deinen Körper. Deine Augen werden groß und du beginnst vor Angst zu schwitzen. Du musst von der Straße runter! Hastig versuchst du wieder aufzustehen. Doch der Schmerz lässt dich sofort wieder zusammenbrechen. „Nein, nein, nein!“ Du schreist wieder. Doch dieses mal vor Angst und Panik. Das Motorengeräusch kommt immer näher. Jetzt versuchst du dich mit den Armen Richtung Straßenrand zu ziehen. Doch selbst das tut einfach nur höllisch weh. Das Motorengeräusch ist jetzt ganz nah. Panisch und mit Tränen in den Augen drehst du dich um und versuchst den Fahrer mit Winken und Schreien auf dich aufmerksam zu machen. Das Letzte, was du siehst ist, ein Ausdruck des Erstaunens im Gesicht des Truckers...


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~~ Marconiac ~~

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