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Tagebuch-Eintrag 12.2 Bearbeiten

Liebes Tagebuch,

morgen ist der große Tag! Morgen geht es in den Wald zu meinem 5 tägigen Campingausflug mit Paul und Mark. 5 Tage in der Wildnis ohne Handy, fließendes Wasser oder ein Bett, das wird genial! Leider kann ich nicht mehr schreiben, da ich noch meine Sachen packen muss.

13.2 Bearbeiten

Wieder mal Hallo,

Schule kann ja so langweilig sein! Zum Glück geht es heute los, ich brauch mal eine Auszeit von dem ganzen Stress. Wir sitzen grad in Mark's Chevy und fahren Richtung Natur! Heute Abend wird gegrillt, wir haben sogar einen Einweggrill dabei. Vielleicht würde ich dir mehr schreiben, wenn ich dich wegen einem Schulprojekt schreiben müsste, aber, liebes Tagebuch, ich brauch ja eine Beschäftigung wenn ich mit den Anderen nicht gerade ein Lagerfeuer mache oder Bäume ausreiße. Außerdem meinte meine Mutter, dass ich durch dich meine Erinnerungen an diesen Campingtrip gut aufbewahren könne. Ist jetzt auch egal, wir sind angekommen, ich schreibe vielleicht später noch was.

13.2. (2) Bearbeiten

Essen war sehr lecker, ich hab jetzt keinen Bock mehr zu schreiben. Zelte aufbauen war schwer, ich geh jetzt pennen.

14.2 Bearbeiten

Guten Morgen,

wir sind heut morgen durch Geräusche außerhalb des Zeltes aufgewacht. Das merkwürdige war jedoch, dass, als wir aus dem Zelt herauskamen, Paul bemerkte, dass Fußabdrücke in der Asche des Lagerfeuers waren. Wir scherzten zuerst, dass vielleicht ein aufgebrachter Förster Beweisbilder von unserem unerlaubten Lagerfeuer gemacht hat um uns anschließend anzuzeigen. Dann entdeckte ich jedoch ein paar Meter neben der Asche ein paar rote Flecken auf der Erde, und weitere Meter daneben in einem Gebüsch etwas, dass nach einem Hasenkopf aussah. Mark behauptete dann, dass der Förster wohl Hunger hatte und unter anderen Umständen hätten wir vielleicht darüber gelacht. Denn als wir wieder zum Zelt kamen stand da etwas auf besagten Zelt, das vorher nicht da stand: "Verschwindet!" Das klingt vermutlich total klischeehaft, aber es musste in der Zeit, in der wir mit dem Rücken zum Zelt standen geschrieben worden sein. Im Moment halten wir eine Diskussion darüber, ob wir die Polizei rufen und dann schnell verschwinden sollten, oder ob wir bleiben. Ich bin für ersteres, mal sehen was noch so passiert.

14.2. (2) Bearbeiten

Tja, ich wurde überstimmt. Mark und Paul finden, dass wir uns durch das geschehene nicht den Ausflug verderben lassen sollten. Wir halten trotzdem heute Nacht mal Nachtwache.

14.2. (3) Bearbeiten

Vermutlich bin ich übermüdet, aber ich muss alleine wach bleiben, weil ich Mark und Paul nicht aufwecken kann. Unglaublich wie fest die schlafen, oder so tun als würden sie. Ich hab schon Geräusche gehört, die denen von Schritten ähneln. Nehme sogar Schatten war, sind vermutlich nur Tiere. Hoffentlich.

15.2. Bearbeiten

Als unsere beiden Schlafmützen heut morgen endlich aufwachten, schauten wir gemeinschaftlich nach, ob sich etwas vor unserem Zelt verändert hat und tatsächlich habe ich Kratzspuren an dem bereits gehackten Holz gefunden, dass für unsere abendlichen Lagerfeuer bereit gelegt haben! Ich will hier weg! Die anderen erklären mich für verrückt, aber ich glaube, sie fühlen sich auch nicht sicher. Wieder eine Diskussion begonnen, ob wir nicht doch endlich nach Hause fahren wollen.

15.2. (2) Bearbeiten

Morgen früh packen wir unsere Sachen zusammen und fahren nach Hause. Das haben wir vorhin beschlossen und sind anschließend schlafen gegangen. Heut Nacht musste ich jedoch Wasser lassen und ging deshalb aus dem Zelt. Plötzlich vernahm ich jedoch ein Knacken und konnte mich gerade noch schnell genug in Richtung des Geräusches umdrehen, um den Schatten einer Sache zu sehen, der sich von unserem Truck wegbewegte. Schnell rannte ich zum Zelt zurück und jetzt sitze ich hypersensibel und zusammengekauert vor meinem Tagebuch um mithilfe einer Taschenlampe und meines Bleistiftes diesen Beitrag zu verfassen. Ein erbärmliches und feiges Bild gebe ich hier ab! Ich hätte nachschauen sollen, was dieser Typ oder was auch immer das war an unserem Truck gemacht hat! Jetzt werde ich hier von meiner eigenen Angst terrorisiert. Ein Glück dass wir morgen hier weg fahren, ich habe panische Angst!

16.2. Bearbeiten

Scheiße!! Dieser jemand oder dieses Etwas hat die Luft aus den Reifen gelassen und die Nächste Stadt ist 20km entfernt! Deswegen müssen Mark, Paul und ich jetzt durch den Wald marschieren, mit jemandem im Rücken, der uns zumindest nicht zum Kaffee einladen will! Wir müssen insgesamt 40kg Gepäck tragen und das 20km weit!

16.2. (2) Bearbeiten

Wir haben für heute Nacht keine Pause gemacht, da Paul verschwunden ist! Einfach weg! Mark und ich rannten jetzt bis Sonnenaufgang durch den Wald und suchten einen Weg hier raus. Sonnenaufgang sind wir dann vor Erschöpfung gefallen. Ich schreibe diese Zeilen hier mit der letzten Kraft die ich noch habe um denjenigen, der dieses Buch im Falle meines Todes übernimmt, zu informieren, die Polizei zu kontaktieren oder sonstige Hilfe anzufordern um diesem Wahnsinn für zukünftige zu verhindern!

Keine Ahnung der wievielte es heut ist. Bearbeiten

Ich bin nach meinem letzten Eintrag eingenickt und als ich wieder aufwachte, vernahm ich den beissenden Geruch von Schimmel und vermodertem: Die Kreatur war wieder da! Stechend gelbe Augen, mit gebleckten Fangzähnen, die mit etwas rotem überzogen waren, machten diese Ausgeburt des puren Bösen aus, die gerade meinen besten Freund ausweidete! Nur einige Meter neben mir! Ich versuchte mich tot zu stellen, und nach einigen Minuten war das Drecksvieh weg. Schreibe gerade während ich renne, Buch und Stift sind das einzigste das ich von diesem grausamen Schauspiel des Horros mitnahm! Ich brauche HILFE!

20.2. Bearbeiten

Das letzte an das ich mich erinnere ist, das ich in einem Krankenhaus in irgend einem kleinen Kaff aufgewacht bin. Laut der Krankenschwester wurde ich ohnmächtig auf der Straße gefunden und von einem jungen Pärchen wurde ein Rettungswagen kontaktiert. Ich war wohl mehrere Stunden ohnmächtig. Nachdem ich einige Stunden wach war, suchte ich dann einen Kaffee-Automaten in diesem Krankenhaus, auch wenn es mitten in der Nacht war. Nachdem ich dann eine geschmacklose Brühe aus einem Pappbecher ausgetrunken hatte, suchte ich wieder mein Zimmer auf. Hinter meinem Bett sah ich gelbe Augen aufblitzen. Lange wird Es mich nicht mehr Leben lassen. Seit 2 Stunden schaut mich diese grausame Laune der Natur schon an. Wohlwissend, das ich nicht wegrennen kann,da ich mein Zimmer abgeschlossen hatte, nachdem ich wiederholt von der Krankenschwester aufgeweckt wurde. Und die Schlüssel liegen unerreichbar auf dem Tisch neben der Kreatur. Diese roten Fangzähne geifern nach meinem Leben. Und das einzige, das mir bleibt, ist das Schreiben dieses verdammten Tagebuches.

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