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Versteck-im-wald-8003


Name des Zeugen: Edgar C.  █████████

Ort des Geschehens: In einem Wald vor  █████████

Zeugenaussage von Edgar C. █████████:

Mr. █████████ erzählen sie mir warum sie in diesem Wald waren?

Zeuge: Ähm, werde ich verdächtigt?

Polizist: Es gibt nicht die geringste Spur vom Täter wir müssen alles wissen, was sie gesehen haben, damit wir den Täter fassen.

Zeuge: Nun gut. Wie ich ihnen schon gesagt habe, bin ich von Beruf Holzfäller. Ich habe dort in der Nähe gearbeitet!

Polizist: Aber sie waren allein, wo waren ihre Kollegen?

Zeuge: Ich bin nach dem Dienst dafür verantwortlich, alle großen Geräte in einem Container zu verschließen. Deswegen war ich allein.

Polizist: Sie waren sehr weit entfernt von ihrem Arbeitsplatz. Was hat sie dazu verleitet sich von ihrem Standort zu entfernen?

Zeuge: Ich habe jemanden reden hören, ich dachte einer meiner Kollegen würde mich rufen, doch da war niemand! Die Stimme war plötzlich viel weiter weg.

Polizist: Erkannten sie die Stimme?

Zeuge: Nein! Im ersten Moment dachte ich es wäre ein Jogger. 

Aber die Stimme sie war so merkwürdig.

Polizist: Fiel ihnen noch etwas an der Stimme auf?

Zeuge: Ja! Es hörte sich nach einer Unterhaltung an, denn die Stimme veränderte sich schlagartig. Als ich die Stimme nicht mehr hörte, ging ich wieder an die Arbeit, ich wollte ja schließlich meinen Dienst endlich beenden. Bei der Zählung der Geräte fiel mir jedoch auf das eine Axt fehlte. Ich vermutete das nun das die Stimme die ich dort hörte von einem Teenager war, ich nahm an irgendwelche Teenager haben eine  Axt mitgehen lassen

Polizist: Was haben sie dann gemacht?

Zeuge: Eigentlich muss ich sowas sofort der Zentrale melden auch wenn es nur ein Verdacht war! Ich ging jedoch noch mal zurück. Ich durchsuchte alles vielleicht hatte ich eine Axt übersehen, dem war aber nicht so.

Polizist: Wie ich hier schon sehe haben sie der Zentrale dann gemeldet das Jugendliche eine Axt entwendet haben. Ist das korrekt?

Zeuge: Ja! Ich dachte daran, dass die Zentrale die Polizei ruft. Ich hätte eigentlich sofort die Polizei um Hilfe bitten müssen. Das war aber nicht das erste Mal das irgendwelche Kinder ein Gerät klauten und damit spielten, vor 3 oder 4 Jahren so erzählte mein Kollege, klauten so ein paar Rotzlöffel eine kleine Axt und spielten damit, der eine hackte dem anderen unabsichtlich  die halbe Hand ab. Der Junge wäre verblutet, hätten meine Kollegen ihn nicht gefunden.

Polizist: Also haben sie sich sofort auf die Suche gemacht ohne die Polizei zu rufen?

Zeuge: Ja! Ich habe selbst einen Sohn ich weiß wie neugierig kleine Jungs sind. Ich spielte mir die schlimmsten Szenarien im Kopf durch.  Wie dumm das von mir war! Ich hätte nie allein gehen sollen!

Polizist: Hätten sie vielleicht nicht tun sollen. Was geschah dann?

Zeuge: Ich glaube ich lief eine Stunde wie ein Bekloppter durch den Wald, mit meiner Taschenlampe suchte ich die Kids oder wem auch immer, fand jedoch weder die Kids noch die Axt. Ich gab auf und ich drehte mich um, es war so finster. Ich hatte mich verlaufen, ich verlor total die Orientierung! Ich erinnerte mich aber an meine Kurse für den Notfall. Immer geradeaus gehen bis der Wald endet. Ich lief knapp 20 Minuten durch den Wald, bis ich auf eine Lichtung traf, ich hoffte auf eine Straße, dort stand jedoch nur eine Hütte, Licht brannte drinnen. Ich ging sofort zur Haustür und klopfte, ein alter Mann öffnete die Tür!

Polizist: Wie sah der Mann aus?

Zeuge: Sehr schmal, kurze weiße Haare, ca. 1,75 groß, blaue Augen, wie ein Holzfäller gekleidet, typisches Holzfällerhemd, braune Arbeitshose, schwarze Schuhe. Ich erzählte ihm was passierte. Er bat mir sein zweites Bett und ein kleines aber gut gemeintes Abendessen an. Ich glaube er freute sich sogar über meinen Besuch, er scheint allein dort zu leben!

Polizist: Sein Name ist Mr.█████████ richtig?

Zeuge: Ähm ja ? Woher wissen sie das?

Polizist: Der hat hier auch schon ausgesagt.

Zeuge: Ahh ok! Naja wie gesagt aßen wir zusammen unterhielten uns ein wenig und gingen dann zu Bett. Ich ging also in das kleine Nebenzimmer. Und da war es!

Polizist: Was war dort?

Zeuge: Dieses merkwürdige Gemälde, es war so perfekt gezeichnet als wäre es ein Foto, ein Mann war auf diesem Gemälde, ca. 1,90m groß, schwarze, lange Haare und ein hasserfüllter Blick ging von dem Mann in dem Gemälde aus, ich wurde leicht nervös, war jedoch zu müde um weiter darüber 

nachzudenken. Ich legte mich in das fremde Bett, drehte mich um und schlief ein. Am nächsten Morgen schien mir die Sonne ins Gesicht, zuerst rieb ich mir das Gesicht, die Sonne tat in den Augen weh, dann sprang ich auf!

Polizist: Wieso?

Zeuge: Ich erinnerte mich an letzte Nacht und war mir zu 100 Prozent sicher das dieses Zimmer keine Fenster hatte.

Polizist: Woher kam dann die Sonne?

Zeuge: Von dem Fenster!

Polizist: Erklären sie mir das mal genauer!

Zeuge: Verstehen sie nicht? In dem Raum war kein Gemälde, sondern nur ein Fenster!

Ende der Vernehmung

Name des Zeugen: Alfred  █████████

Ort des Geschehens: In einem Wald vor  █████████

Zeugenaussage von Alfred █████████:

Polizist: Mr. Ähm…

Zeuge:  █████████

Polizist: Ja! Mr. █████████ Sie wohnen allein dort im Wald?

Zeuge: Seit meine Frau vor 10 Jahren an Leukämie gestorben ist. Ja!

Polizist: Ich verstehe. Schildern sie mir was passiert ist.

Zeuge: Ja! Hören sie Jungchen meine goldenen Tage sind schon lange vorbei! Das ich noch sowas erleben muss, fällt mir nicht leicht.

Polizist: Haben sie deswegen ihr Haus einreißen lassen?

Zeuge: Ja! Zwar hingen viele schöne Erinnerungen an dieser Hütte aber nachdem was passiert ist. Ja! Ich kann da nicht mehr hin.

Polizist: Ok und jetzt schildern sie mir bitte was passiert ist.

Zeuge: Ja, Ja! Der Tag fing normal an. Ich wohne nicht weit von der Straße entfernt. Die in die nächste Stadt führt ca. 12 km! Ich fahre ein Mal in der Woche nach [Zensiert] für Lebensmittel. An dem Tag war ich in der Stadt! Eine Woche darauf war Hirschfest. Habe damals als Holzfäller gearbeitet, war und bin ein leidenschaftlicher Jäger. Habe fürs Hirschfest schon oft ein paar Prachtexemplare geschossen. Mach es Heute, nicht mehr so oft wie damals aber das Fleisch verkauft sich wieder ganz gut. Die ganzen jungen Leute vom Biomarkt bezahlen einen Haufen Geld für die Tiere die ich selbst schieße, soll wohl Biofleisch sein, besser für die Umwelt, kommen mir vor wie diese verrückten Hippies damals. Tja bei meinen wöchentlichen Rundgängen im Wald sah ich einen Mann.

Polizist: Wie sah er aus?

Zeuge: Groß, 1,80 oder 1,90, ganz schön lange, schwarze Haare für einen Mann.

Polizist: Was hat er gemacht?

Zeuge: Spazieren! Er hat einen Jogger beobachtet, hab mir nix dabei gedacht. Er hat mich aber nicht beachtet. Am Nachmittag es wurde langsam Dunkel. Ich sah aus dem Fenster und sah und wieder. Der schnüffelte vor meiner Hütte rum.

Polizist: Was haben sie dann gemacht?

Zeuge: Der war mir nicht geheuer, wollte ihn vertreiben, hab mir mein Jagdgewehr geschnappt und ging nach draußen. Ich hab geschrien er soll die Fliege machen. Er drehte sich um und sah mich hasserfüllt an. So wie n Wolf, der ein hilfloses Schaf sieht.

Polizist: Was ist dann passiert?

Zeuge: Hab in die Luft geschossen. Doch der zuckte nicht mal! Habe dann in seine Richtung geschossen. Ich schwöre ihnen, der verschwand.

Polizist: Sie haben auf ihn geschossen und er verschwand?

Zeuge: Hat sich in Luft aufgelöst! Hat mich selbst überrascht aber in dem Wald passieren oft merkwürdige Dinge, wollte mir keine Angst machen bin wieder reingegangen. Nur eingebildet, hab ich mir gedacht.

Polizist: Also glauben sie haben sich den Mann nur eingebildet? Zwei Mal?

Zeuge: In einem Wald sieht und hört man oft Dinge die es gar nicht gibt! Nebel, wilde Tiere, der Wind, verformte Bäume. Kann einem den Ver

stand rauben, wenn man keinen kühlen Kopf behält. Und meine Augen sind ohne meine dicken Brillengläser sowieso nicht so gut.

Polizist: Und wenn sie sich den Mann nicht eingebildet haben?

Zeuge: Kodoyanpe!

Polizist: Wie bitte?

Zeuge: Der Großvater meines Großvaters war ein Ureinwohner. Der war ein Nachfahre der Chinook. So erzählte mir mein Großvater oft die Geschichten die er von seinem hörte. Die Chinook beteten in diesem Wald einen bösen Geist namens Kodoyanpe an. Sie opferten ihm jeden Monat einen Menschen, damit er nicht sein Unwesen treibt, die Chinook glaubten wenn man das nicht tut würde Kodoyanpe sich selbst seine Opfer aussuchen.

Polizist: Ja! Ich habe auch schon von den Chinook gehört, aber nie etwas von einem Kodoyanpe-Geist.

Zeuge: Nachdem die Chinook vertrieben wurden und auch ihre Nachfahren ausstarben gab es auch keine Opfer mehr für Kodoyanpe, und so holt er sich jetzt selbst seine Opfer!

Polizist: Das ist ein Mythos Mr. █████████!

Zeuge: Ja! Tut mir leid! Ich schwelge gerne in alten Erinnerungen. Nachdem es Nacht wurde, klopfte ein total verwirrter Holzfäller an meiner Haustür. Ich bot ihm natürlich mein Gästezimmer an und etwas zu essen. Er sagte sein Name wäre, ähm, Edgar! Ja, Edgar! Ich freute mich natürlich über Besuch und er schien mir nicht so eine verrückte Halluzination zu sein. Tja und am nächsten Morgen fanden wir die Leiche und riefen die Polizei.

Polizist: Das ist dann alles ja?

Zeuge: Ja!

Ende der Vernehmung

Die Zeugenaussagen stimmen überein. Alfred █████████ beschreibt den gleichen Mann wie Edgar C. █████████.

2 Jahre später…

Neuste Angaben zum Fall in den Wäldern vor █████████.

Name des Zeugen: John  █████████

Ort des Geschehens: In einem Wald vor  █████████

Nebliger-wald

Polizist: Mr. █████████ bitte schildern sie mir was passiert ist.

Zeuge: Ja! Ich fuhr wie gewohnt von █████████ nach █████████ zu meinem Arbeitsplatz. Ich arbeite dort für eine Holzfabrik.

Polizist: Sie sind Holzfäller?

Zeuge: Nein Nein! Ich arbeite als Sekretär für die Firma █████████!

Polizist: Kennen sie zufällig einen Mr. Edgar █████████?

Zeuge: Ja! Eher flüchtig, er ist vor ca. 2 Jahren in einen anderen Bundesstaat gezogen, nach dem was ich gehört habe, hätte ich das auch getan. Warum?

Polizist: Die Morde hängen wahrscheinlich zusammen.

Zeuge: Oh Gott! Naja, die Leiche die ich fand lag mitten auf der Straße, sie war schrecklich entstellt, wie von einem wilden Tier zerrissen. Ich war total erschrocken und wollte erst nicht aus dem Auto steigen.

Polizist: Sie haben vor Ort der Polizei gegenüber erwähnt, dass sie ein Geräusch vernommen haben?

Zeuge: Ja! Ich hatte Todesangst. Das war eine Art Schrei. Wie von einem Menschen mit einem merkwürdigen Unterton darin, der sich kaum beschreiben lässt. Ich hatte sowas noch nie zuvor gehört.

Polizist: Haben sie auch etwas gesehen?

Zeuge: Ja! Als ich schließlich auf Arbeit angerufen habe und mein Chef mir für den Tag frei gab. Ja, ich sah einen Anhalter. Ich wollte ihn eigentlich nicht mitnehmen, doch nachdem was mir kurz zuvor passierte, wollte ich den Mann nicht im Wald stehen lassen. Ich hielt an und er war sehr höflich er bat darum das ich ihn mit in die Stadt nehme! Also nahm ich ihn mit. Als wir losfuhren sah er mich und an und sagte:“ Sir, sie sehen aus als hätten sie einen Geist gesehen“. Als er das sagte hielt ich an. Ich war total geschockt. Wie er das sagte, das war mir nicht geheuer, seine Stimme hatte irgendwie ein merkwürdiges Echo im Hintergrund. Mir lief der Schweiß übers Gesicht, und ich sah ihn an, er hatte so ein hämisches Grinsen im Gesicht.

Polizist: Wie sah der Mann aus?

Zeuge: Er…Er hatte schwarze, lange Haare. Und extrem braune Augen. Sie kamen mir fast schwarz vor.

Polizist: Sind sie sich sicher!?

Zeuge: Ja! Warum!? Was ist los? Sie sehen so erschrocken aus?

Polizist: Erzählen sie weiter, was geschah dann!? Hat er gesagt wie er heißt!?

Zeuge: Ähh…Ähmm ja ,jaa er meinte sein Name wäre…Kodo. Er kam mir vor wie ein Ureinwohner, also er hatte so einen leichten Touche davon. Seine Haut war jedoch blass und in seiner Gegenwart fühlte man sich so leer, so ausgelaugt… Er packte mich an der Schulter. Mein Herz raste! Ich dachte sogar in einem kurzen Augenblick er wäre für die Leiche verantwortlich, doch er sagte:“ Wollen sie nicht weiterfahren?“ Ich wollte auch eigentlich weiterfahren doch ich bekam keinen Ton raus und seine Hand, sie war eiskalt! Ich zitterte und er? Er grinste immer noch so hämisch! Ich schüttelte leicht den Kopf! Daraufhin sagte er:“ Na gut ok, dann laufe ich, trotzdem danke Sir!“ Er stieg aus und ich riss die Tür hinter ihm zu. Er drehte sich zu mir um. Ich drückte auf das Gaspedal und sah ihm Rückspiegel wie er mich mit seinem Blick verfolgte. Ich weiß es nicht genau aber ich glaubte im letzen Moment noch gesehen zu haben wie sich sein falsches Grinsen in Hass verwandelte.

Polizist: Oh mein Gott!

Zeuge: Was ist los?

Polizist: Die Zeugen vor 2 Jahren beschreiben den gleichen Mann! Er ist der Tatverdächtige!

Zeuge: Sie wollen mir sagen der Mörder saß neben mir im Auto!?

Polizist: Wahrscheinlich! 100%ig kann ich es ihnen nicht sagen, doch die Beschreibung passt perfekt.

Ende der Vernehmung

Einige Monate später…

Bericht des Polizisten der Wache von  █████████

Es wurde wieder eine Leiche entdeckt. Man fand den leblosen Körper von John █████████ in seiner Wohnung. Ihm wurde mit Gewalt das Herz entnommen. Das Organ war jedoch nicht aufzufinden. Sein Körper war außerdem mit Kratzspuren übersäht und tiefe Schnittwunden fand man auf dem Rücken der Leiche. Außerdem war die Leiche schon in einem Stadium der Verwesung wie es eigentlich nach 3 Monaten der Fall ist. Ein Zeuge behauptete jedoch John █████████ noch 2 Tage zuvor gesehen zu haben.

Ich nehme an es handelt sich um einen Ritualmord. Entweder treibt eine Sekte in den Wäldern ihr Unwesen oder wir haben es einfach mit einem Serienmörder zu tun. Ich leitete eigene Ermittlungen ein und wollte mich über den von Alfred █████████ beschriebenen „Kodoyanpe“ informieren!  Ich fand jedoch nur sehr alte Überlieferungen von indianischen Geistern und nur ein kleiner Teil beschäftigte sich mit Kodoyanpe. Ein böser Geist dem anscheint wirklich in diesen Wäldern Menschen geopfert wurden von den Ureinwohnern über Jahrhunderte hinweg. Ich fand außerdem alte Polizeiberichte die ähnliche Morde beschreiben und viele Vermisstenanzeigen. Menschen verschwinden seit fast 200 Jahren in diesen Wäldern. Leichen tauchen wie aus dem nix auf und man fand nie Spuren von einem Täter. Ich selbst sitze nun an meinem Arbeitsplatz und ich weiß, dass mich gerade jetzt etwas beobachtet. Ich spüre eine Leere in mir und  weiß, was mich bald wohl erwarten wird. Für alle die Vorhaben diesen Fall weiter zu verfolgen. Lasst es…


In dieser Nacht verschwand der Polizist Bryan J.█████████ spurlos. Man fand nur einen Satz eingeritzt auf seinem Arbeitstisch „Er existiert, er beobachtet, er verschlingt“.

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