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OldChicaInTheVent

Mein Name ist Jeremy. Eigentlich bin ich nur ein junger Mann aus den Vereinigten Staaten, aber ich sollte mehr werden. Mein Leben ist so ziemlich in Ordnung. Ich habe eine wunderbare Freundin, eine eigene kleine Wohnung und einen Job...aber dieser Job...er raubt mir alle Nerven...alle Sinne. Manchmal wache ich verschreckt aus meinen Albträumen auf, die jedesmal schlimmer werden. Jedesmal...diese Wesen. Sie wollen an meinen Körper, sie reißen sich um mich, ihre metallischen Zähne glitzern im Dunkeln, ihre Augen ebenfalls. Heute war wieder so ein Tag. Da ich als Nachtwächter arbeitete, musste ich tagsüber schlafen. Ich schreckte auf, mein Herz raste, ich zitterte und hatte Schweißausbrüche am ganzen Körper. "Bitte nicht", stammelte ich, "bitte lasst mich doch in Frieden!". "Schatz?", fragte da eine leise Stimme neben mir, "Alles okay?". Meine Freundin beugte sich besorgt über mich, ihre schwarzen Haare hingen in mein Gesicht. Ich stieß die Luft aus, die ich angehalten hatte und berührte sacht ihre Wange mit meiner Hand. "Ja, alles okay. Nur wieder einer dieser...Albträume". Sie musterte mich. "Willst du heute wirklich zur Arbeit gehen? Wenn es dir so schlecht geht...". "Schon gut", wehrte ich ihren Versuch, mich zu beruhigen ab, "ich kann arbeiten". "Wenn du meinst".

Jeremy FNaF

"Guten Abend Jeremy!", begrüßten mich die Kellner, die grade dabei waren, die Stühle hochzustellen und den Laden durchzuwischen. "Abend", murmelte ich und drückte mich an ihnen vorbei in den Gang, welcher zu meinem Büro führte. Nachdem ich meine Jacke über die Stuhllehne gelegt hatte, packte ich mir meine Brotbox auf den Schreibtisch und wechselte die Batterien meiner Taschenlampe. "Na dann, auf ein neues!", sagte ich mir selber und plumpste auf den Schreibtischstuhl.

Meine Armbanduhr zeigte zwei Uhr nachts an, als mein Handy klingelte. Verwirrt durchwühlte ich meine Taschen. Wer rief denn um diese Uhrzeit an? "Hallo?", fragte ich das kleine Elektrogerät. "Wer ist dran?". Stille. Dann ein leises Knarren. "Hallo?", wiederholte ich etwas gereizter. Spielte mir da jemand einen Streich?. "TSCHÜSS", brüllte ich in den Hörer und drückte die rote Taste auf dem Bildschirm. "Mein Gott, als wäre dieser ''Job'' nicht schon genug". Ich wandte mich wieder meiner Arbeit zu und wippte mit dem Fuß. "Zum Glück passiert heute Nacht mal nichts".

Ich wäre schon beinahe eingeschlafen, als ich ein Kratzen im Lüftungsschacht hörte. "Hallo?!", ich schreckte auf und versuchte meine Taschenlampe einzuschalten, aber sie ging nicht. "Was?", schrie ich erschrocken, "die Batterien sind doch neu...!". Meine Stimme verlor sich und mein Atem wurde schwer und stockend. Das Geräusch wurde lauter, begleitet von einem leisen Kinderlachen und einem hechelnden, knurrenden Ton. Meine Angst nahm Überhand, ich sprang von meinem Stuhl auf. Diesesmal würde ich rennen und nicht warten, immer rennen. Meine Füße trugen mich grade mal zur Tür, als heißer Atem meinen Nacken traf und ein fauliger Geruch mich umschwebte. "wILlkOMmEN iN FRed-d-d-YY Fa-a-aZZBee-aars PIZZA", fauchte eine weibliche Stimme und mein Herz plumpste in meine Füße. "Oh mein Gott", flüsterte ich und zog den Kopf langsam ein, während ich mich umdrehte. Das Wesen vor mir kam mir nicht bekannt vor, es schien ja nicht einmal mehr ein WESEN zu sein! Der Körper bestand nur noch aus dem Endoskelett, die zwei Köpfe, von denen einer die Form eines Wolfes oder Fuches besaß, pendelten direkt vor meinem Gesicht und die Finger mit den langen, rötliche Klauen packten meine Arme. Das Wesen krümmte den langen, drahtigen Körper und ließ den Unterkiefer des Wolfkopfes herunter. Spitze, weiße Zähne, voller Rostflecken schwebten direkt vor meinen Augen und ließen mich beinahe in Ohnmacht fallen. "Wa-a-as darf e-s-s DeNN S-s-s-EIN?", krächzte die Stimme erneut und mir wurde klar, dass es dieser Animatronic war, der mit mir sprach. "NICHTS!", kreischte ich entsetzt und trat dem Ding mit voller Wucht ins Endoskelett. Mit einem Schrei ließ es mich los und taumelte zurück. Meine Gedanken rasten und mir fiel nichts außer Flucht ein. "JEREMY!".

Ich stockte. Woher kam dieser Ruf? "HIER LANG!". Diese Stimme war mir unbekannt, aber sie schien mir helfen zu wollen. "KOMM SCHON!". Hinter mir rappelte sich das zweiköpfige Wesen wieder auf die Beine und kreischte mit blechernder Stimme: "BLE-E-EIB HIER!". "NIEMALS!", antwortete eine dritte Stimme, aber ich wusste nicht, wem sie galt. Mit letzter Kraft schaffte ich es, davonzulaufen, aber kaum passierte das, hörte ich, wie das Wesen mir folgt. "Bleib weg! Lass mich in Ruhe!", krächzte ich mit heiserer Stimme. Dann stolperte ich. "Oh nein bitte nicht!", schoss es mir durch den Kopf, "ich bin tot!". Ich erwartete, gleich die Zähne in meinem Hals zu spüren, mein Blut über den Boden laufen zu sehen...aber es kam nichts. Tränen liefen mein Gesicht herunter, ich spürte wie mir schlecht wurde. Dann drehte ich mich um. Das Wesen lag am Boden, zerrissen wie ein Stück Papier. Daneben stand ein Wesen, dass ich nicht identifizieren konnte, da es im Schatten war. "Ha-a-a-llo Jerem-y-y-y. ErinnERst-t-t-t du dich?", fragte es. "Nein...nein...nein!", schrie ich und wurde bei jedem 'Nein' lauter, "das kann nicht wahr SEIN!". "Oh do-o-o-ch". Dann ertönte ein lauter Schrei und mir wurde schwarz vor Augen.

Als ich mein Bewusstsein wieder erlangte, sah ich nur Schwärze und die Luft um mich herum war stickig. Wo befand ich mich? Mein ganzer Körper schmerzte höllisch und ich hatte kaum Kraft, den Kopf zu drehen. Mit entsetzten musste ich feststellen, dass ich auf der Bühne in der Dinning Area stand. Neben mir die Animatronics. Sie schauten grade aus, bemerkten mich anscheinend nicht einmal und waren ganz still. "mhhh...mhhh!", ich versuchte zu sprechen, aber es kamen nur unmenschliche Laute aus mir heraus. Dann wurde mir klar, wie und warum. Ich bin einer von ihnen...ich bin mein eigener Feind geworden.

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