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Sie wollen meine Geschichte hören, nicht wahr? Deswegen sind Sie doch hier! Nun, setzen Sie sich doch erst einmal. Machen Sie es sich ruhig bequem und fühlen Sie sich wie zu Hause.

Ob ich erzählen kann? Natürlich. Hmm, wo soll ich bloß anfangen?

Also, die Geschichte beginnt an einem schönen Sonntagmorgen und ich ging durch die Stadt. Ja, ich weiß, dass die Läden an Sonntagen zu haben, aber ich war jung und wollte das Land entdecken.

Ich schaute gerade auf mein Handy. Es war ein neues Smartphone, wissen Sie?

Gerade wollte ich meiner Mum schreiben, dass ich mich wohl ein wenig verspäten würde. Es war Weihnachtsverkehr.

Gerade, als ich den Senden-Knopf betätigte, passierte es.

Ich wurde hart an der Kehle gepackt und an die Wand eines alten, verwitterten Hauses gedrückt. Ich versuchte verzweifelt den Griff zu lösen, doch die dicke, wulstige Hand erlaubte keine Lockerung und hielt den Griff fest wie der eines Schraubstockes.

Ich spürte, wie langsam warmes Blut meine Kehle herabsickerte. Ein Röcheln entfuhr mir. Das war das einzige, was ich zu der Zeit ertönen lassen konnte.

Ich sah hoch und sah meinem Angreifer direkt in die kalten, abgestumpften Augen. Sie hatten keinen Glanz in sich. Das war schrecklich. So gefühllos und grau.

Mir wurde immer mehr die Luft abgeschnürt.

Ich dachte: Mama... ich habe gesagt, ich komme später nach Hause. Doch jetzt werde ich nie wieder kommen.

Heiße Tränen flossen meine Wangen herab und vermischten sich mit dem Blut. Jetzt sah das Blut aus wie rotes Wasser, das sich einen Weg nach unten bahnte.

Ich würde sterben, dachte ich. Doch da passierte ein Wunder.

Eine knochige, langfingerige Hand zog den Mann von mir weg, der mich zuvor gepackt hatte. Der Besitzer der Hand entpuppte sich als hochgewachsene Gestalt. Sie legte eine Hand auf den Mund des Mannes und einen Finger an die Stelle, wo sein Magen war.

Der Mann würgte und wand sich unter scheinbarem Schmerz. Auf einmal erschlafften seine Muskeln und er lag still da.

Ich war in der Zwischenzeit auf den Boden gefallen und lag auf dem staubigem, Kaugummiübersähtem Boden. Die Gestalt kam langsam auf mich zu. Ihr langer, schwarzer Umhang wehte im frischem Abendwind. Sie kniete neben mir nieder. Ich konnte kein Gesicht ausfindig machen. Da war einfach Leere.

Ich konnte keine Schritte hören. 

Die Gestalt legte mir einen knochigen Finger auf die Stirn. Ich zitterte vor Angst,

Der Finger war überraschend warm und löste eine wohlige Wärme in meinem Körper aus. Der Schmerz, der zuvor am Hals gewütet hatte, war weg.

"Du kannst mich Freund nennen. Denn ich bin dein Freund." Die Stimme hatte etwas Merkwürdiges an sich. Sie war gleichzeitig warm und einschmeichelnd, aber auch kalt und rücksichtslos. Das ist eine komische Mischung, nicht wahr meine Herren? "Ich werde bei dir sein, immer... denn ich bin dein Freund!"

Ja, meine Herren... auch jetzt ist er hier. Und wissen Sie was? Er mag keine Fremden. Also, wenn Sie noch einige letzte Worte haben, so ist es jetzt zu spät. Ich wünsche Ihnen viel Spaß, mit meinem Freund einen Todestanz zu machen. Mit Vergnügen werde ich Ihnen zugucken, wenn Sie mit meinem Freund spielen.

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