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Sie stehen draußen vor dem Tor. Ich hörte sie kratzen und wimmern. Sie wollten zu mir kommen das Tor einrennen und sich auf mich stürzen. Es war wirklich Glück, dass ich in letzter Sekunde in die offene Garage fliehen und das Tor verschließen konnte. Wenigstens für einige Zeit war ich sicher, doch ich wusste nicht wie lange. Seit die letzten Schreie vor ein paar Stunden verstummt waren, hörte ich nur noch dieses widerliche Fauchen und Stöhnen, das mir jedes Mal eine Gänsehaut über den Rücken jagte.

Meine Hand wandert noch mal instinktiv zu meinem von Bissen übersäten Bein. Es schmerzte fürchterlich. In diesem kleinen kargen Raum gab es nicht viel weder eine Fluchtmöglichkeit, noch etwas zum Abbinden um die Blutung stillen zu können. Nur eine Brechstange und eine Menge altes Blut an der Wand und auf dem Boden darunter. Wahrscheinlich das Blut des Vorbesitzers, nahm ich an. Ich schloss meine Augen und eine Träne kullerte meine Wange hinunter. Währenddessen greife ich zu meiner Rechten und spüre das kalte Metall in meiner blutverschmierten Hand, nahm den alten Revolver, der weiß Gott schon bessere Tage erlebt hatte und legte den Lauf an meine Lippen. Ich schloss mit meinem Leben ab, während mein Finger sich langsam anfing zu krümmen.

Doch in diesem Moment wollte ich mehr Leben denn je, sprang auf und schnappte mir die am Boden liegende Brechstange, mein schmerzendes Bein trieb mich in diesem Moment nur noch mehr an und ich schrie meine ganze Wut zu diesen widerlichen Geschöpfen hinaus. Beschimpfte sie mit jeglichen Schimpfwörtern, die ich kannte. Nun rissen und zerrten sie noch mehr an dem alten Garagentor und es fing langsam an nachzugeben.

Ich legte an und traf das erste der Viecher mitten ins Gesicht. Aber sofort nahmen zwei weitere seinen Platz ein, ich verschoss weitere Patronen, bis ich das Klacken des leeren Laufs hörte und den Revolver wutentbrannt in die Ecke donnerte. Ich hab zwar ein paar erwischt, aber es waren bei weitem nicht alle. Sofort rannte ich los um den nahesten die Eisenstange ins Gesicht zu schlagen. Das Blut spritzte und Teile des Gehirns klebten noch an der Metallstange, die ich sofort einem anderen ins Gesicht schlug. Doch dieses Mal blieb sie stecken und einer der Untoten rammte mir seine Zähne in den Rücken. Der Schmerz war unerträglich und meine Beine versagten. Kniend sah ich zum Ausgang und in dem Licht der gerade aufgehenden Sonne tummelten sich immer mehr der Untoten. Jetzt stürzten sich vier oder fünf auf mich und während ich spürte, wie sie meine Bauchdecke aufrissen und die Gedärme meinem Körper entrissen, fing ich an Blut zu spucken und schloss meine Augen.

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