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Lächelnd streiche ich mit meinen Fingerkuppen über ihre Haut. Sie war so schön, wenn sie schlief. Dabei sah sie aus wie ein Engel, das einzige was fehlte waren Flügel, große schöne Flügel. Und sie wird ein Engel sein, einer mit weißen, geschwungenen Flügeln und einem seligen Lächeln.

Ich streiche ihr die Haare hinter das Ohr und küsse sie auf ihren Hals. Sie zuckt leicht zusammen. Verschlafen öffnet sie ihre wunderschönen, eisblauen Augen und schaute mich an. Ein leichtes Lächeln ziert ihre Lippen. ''Guten Morgen, mein Schatz'' haucht sie mit kratziger Stimme. ''Guten Morgen'' flüstere ich und grinse. Sie streckt sich und stützt ihren Kopf auf ihre Hand und blinzelt den Schlaf aus ihren Augen. ''Weißt du, welcher Tag heute ist?'' frage ich. Sie nickt und lächelt. Heute ist nicht irgendein Tag, heute ist Weihnachten, das Fest der Liebe. Und heute ist es Zeit, ihr meine Liebe zu beweisen.

Sie drückt mir einen kleinen Kuss auf die Lippen und seufzt. ''Na komm. Ich mache Frühstück'' gähnt sie und rekelt sich aus dem Bett. Ich nicke. ''Frühstück klingt gut'' krächze ich. Meine Morgenstimme klang, als ob ich ein Kilo Nägel gegurgelt hätte, während ihre Stimme unbeschreiblich war. Sie ist so perfekt, rund um glücklich und lächelnd, mein kleiner Engel.

In der Küche sehe ich sie an der Anrichte stehen, auf die Herdplatte konzentriert. Von hinten schleiche ich mich an und lege meinen Kopf auf hre Schulter. ''Was gibt es denn Feines zum Frühstück?'' hauche ich zärtlich in ihr Ohr. In meinem Augenwinkel sehe ich sie lächeln. ''Pancakes'' antwortet sie. Ich liebe Pancakes, und sie weiß das. Mein Engel weiß so gut wie alles über mich.

Frech beiße ich in ihr Ohrläppchen und grinse. ''He'' machte sie überrascht und dreht sich um. Vorsichtig lehnt sie sich an die Anrichte. Sie rechnet mit einem Kuss auf die Lippen, doch diesen enthalte ich ihr. Dieses Mal. Aber nun will ich etwas anderes, ich will ihr zeigen, wer ich wirklich bin. Ich will ihr zeigen, was ich wirklich möchte, von meinem Schatz.

Sie vergräbt ihre Finger in meinem Haar und zieht mich zu ihr heran. Ihre Lippen drücken sich gierig auf meine. Die Pancakes? Waren Nebensache.

Meine Hand tastet hinter ihr auf der Anrichte herum und wird fündig. Mit meinen Fingern grabsche ich nach etwas länglichem, scharfem. Mit einem Ruck stoße ich ihr das Messer in den Rücken, direkt auf die Stelle, bei der ihr wunderschöne Engelsflügel wachsen würden. Ich spüre etwas warmes Blut auf meinen Fingern, welche zärtlich ihren Rücken streicheln.

Mit einem Krächzen hält sie inne und ringt um Luft. Jeder Versuch, nach Atem zu schnappen, scheitert kläglich. Langsam, ganz langsam ziehe ich das Messer aus ihrem Rücken, es leuchtet rot von ihrem Blut, welches einen metallischen Geruch ausströmt. Ich atme tief ein und nehme den Geruch in mich auf. Davon bekam ich nie genug.

Ich drehe und wende das Messer in meinen blutroten Händen. Vorsichtig knie ich mich neben sie und lasse das Messer nochmals in ihren Körper eindringen. Ihr schneeweißes Nachthemd war blutbefleckt.

Mein kleiner, unschuldiger Engel, den ich so sehr liebe. Mein kleiner unschuldiger Engel, der schon bald wirklich ein Engel sein wird und wunderschöne Engelsflügel bekommen. Wir werden uns wiedersehen, meine Schöne.

Ich erlöse sie mit einem genussvollen Stich in die Mitte ihres Herzens, das ganz allein mir gehörte. Vorsichtig beuge ich mich über sie. Meine Lippen berühren ihr Ohr, mein Atem streift zärtlich ihre Haut.

''Frohe Weihnachten, mein Schatz''

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