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Big bad wolf

Es ist jetzt 3 Jahre her seitdem ich sie nicht mehr gesehen habe. Meine beste Freundin Michelle. Sie hat mir immer wieder versucht zu erzählen, wie schlecht es ihr geht aber ich nahm es nicht ernst und jetzt habe ich sie verloren. Oh, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Vanessa Huno oder nur Nessi. Seitdem ich Michelle an das Monster verloren habe, das sie nun ist, habe ich sehr hart daran gearbeitet, Detektivin bei der Polizei zu werden, um sie wieder aufzuspüren. Ich habe auch schon einige Hinweise gefunden, wo sie sich aufhalten könnte, aber es war sehr schwer überhaupt etwas zu finden, weil sie durch die gesamte Welt streunt. Und was noch dazu kommt, sie tötet nur die Leute die anderen Schaden zugefügt haben, wodurch die Meisten sie sehr befürworten und nicht wollen, dass sie gefunden oder verhaftet wird. Aber ich habe es zu meiner Aufgabe gemacht, weil sie einst meine beste Freundin war und ich will, dass sie von dem Pfad, auf dem sie wandelt, runterkommt.

Ich hatte heute weitere Infos erhalten, wo sich Cheetwo, wie sie sich jetzt nennt, aufhält. Ich hatte sie von meinem guten Freund Tony erhalten, mit dem ich auch seit langem zusammenarbeite. Ich habe nur noch zwei Freunde von früher. Die Meisten sind gegangen, nachdem Cheetwo diesen Anschlag an meine damaligen Schule getan hat. Auch wenn sie so viele schlimme Dinge getan hat, habe ich sie nicht vergessen. Naja wieder zurück zum Thema. Ich war seit ein paar Tagen nun in Weed, Kalifornien, weil hier ein Doppelmord auf zwei Jugendliche verrichtet wurde, die für ihr Mobbing bekannt waren. Ich habe mich ein wenig umgehört und ein paar Teenies erzählten, dass sie eine große Person in einem Mantel im Westen am Waldrand gesehen haben. Neben dieser Person lief ein großer Hund. Das würde perfekt auf Cheetwo´s Beschreibung zutreffen, also muss sie sich noch in Weed aufhalten und ich musste mich beeilen. Tony, mein Bruder Aiden und eine frühere, na ja, Bekannte von mir, kam auch mit. Cheetwo hatte es bei ihrem Anschlag auch auf Rochelle abgesehen, aber sie hat gerade so überlebt, aber ist für immer mit riesigen Narben über ihren Rücken gezeichnet. Ich glaube, sie ist nur hier, um sich zu rächen. Es ist schon Nachmittag und wir haben diese Waldgegend jetzt schon seit Ewigkeiten abgesucht, aber nichts gefunden. Aiden hatte vorgeschlagen, dass wir es mal in der Nacht versuchen sollten und ein paar Kameras mitnehmen mit Wärmesensor. Wir stimmen nach kurzen Diskutieren dann zu.

Es ist jetzt schon 0:34 und bis jetzt ist noch nichts passiert aber irgendwie fühle ich mich beobachtet und ich bin nicht die Einzige, die sich so fühlt. Wir waren auch nicht sehr tief in den Wald reingegangen, weil wir wussten das sie unberechenbar sein konnte. Aber trotzdem bekam ich das Gefühl nicht los beobachtet zu werden. Ich hörte leises Rascheln und ging ein paar Schritte von den Anderen weg. Dann sah ich auf einmal ein strahlend grünes Auge, das mich genau anschaute. Mir gefror das Blut in den Adern durch diesen Blick. Ich wollte schreien und weglaufen aber ich war wie zu Stein geworden. Ich konnte nicht aufhören in dieses Auge zu schauen. Tony, Aiden und Rochelle kamen angelaufen als sie mich so sahen. Sie fragten was los war aber ich zeigte nur dahin wo das Auge war und anscheinend kam sie jetzt näher, weil ich jetzt auch ein leuchtend rotes Auge erkannte. Es musste sie sein. Ich hatte meine Taschenlampe fallen gelassen und konnte deswegen nur ihre Umrisse sehen. Ich fragte mich wie sie uns so genau sehen konnte. Was mir noch auffiel, dass sie sehr groß geworden ist. Sogar ein bisschen größer als Tony und er war schon 1,80 cm groß. Rochelle nahm ihre Pistole und versuchte auf sie zu zielen aber es war einfach zu dunkel. Ich hatte auch meine Stimme zurückbekommen und sagte ihr, dass sie die Pistole runternehmen solle. Sie tat es aber nicht und versuchte weiter einen Punkt auszumachen. Als ich Aiden und Tony ansah hörte ich nur noch einen dumpfen Aufprall und drehte meinen Kopf schlagartig wieder nach links und Rochelle lag auf den Boden und hielt ihren Arm. Ich schaute mich um und sah das sie jetzt ein Stück hinter uns stand. Jetzt konnte ich sie besser sehen, weil sie jetzt im Mondlicht stand. Sie hatte sich wirklich verändert. Um ihre Schultern saß eine braune Katze und neben ihr stand ein großer schwarzer Wolf. Ich ging ein Stück auf sie zu aber sie ging ein Stück zurück. Ich war ein wenig enttäuscht vielleicht erkennt sie mich ja gar nicht mehr aber sonst würde ich schon gar nicht mehr leben...oder? Auf einmal lief sie weg und ich wollte hinterher aber Tony hielt mich auf und wir liefen zum Auto. Als wir dort ankamen sahen wir sie, wie sie zum Nordwald lief. Wir fuhren so schnell es ging aber sie war viel zu schnell. Das musste wohl mit der Genveränderung zusammenhängen.

Es ging 15 Minuten so weiter bis wir an einen Fluss kamen. Sie und ihr Gefährte sprangen locker hinüber. Sie schauten kurz zurück und lief dann weiter. Wir standen kurz noch auf der Stelle als Rochelle eine Brücke entdeckte und wir fuhren rüber und versuchten sie wieder einzuholen. Nur leider war sie weg. Wir hielten, fuhren ein Stück weiter bis wir an einer Tankstelle ankamen. Wir tankten nach, als auf einmal ein Polizeiauto kam und die Polizisten kamen auf uns zu. Es waren vier Stück. Sie fragten uns ob wir Cheetwo gefunden haben. Ich wollte erst etwas sagen aber Rochelle schubste mich weg. Sie erzählte ihnen alles was wir heute Nacht schon erlebt haben. Sie schauten uns an und erzählten uns dann, dass sie geschickt wurden um zu helfen. Ich war erst skeptisch aber falls etwas Kritisches passieren sollte waren wir jetzt jedenfalls zu acht.

Nach 20 Minuten fuhren wir dann auch weiter und die Fahrt verlief ruhig, bis auf einmal das hintere Auto stark bremste und die Männer liefen raus. Wir hielten auch an und als wir austeigen wollten knallte die Motorhaube auf und Feuer kam raus. Wir löschten es schnellstmöglich und fanden ein paar Messer die dort hineingeworfen wurden und die Explosion auslösten. Wir wussten gleich von wem das kommt. Wir haben in einen Wald angehalten. Ich hoffe das es nicht böse ausgeht für uns. Aufeinmal stieg aus unseren Wagen auch Rauch auf und Aiden machte die Motorhaube auf. Als wir mit dem Löschen beschäftigt waren musste etwas die Verbindungen zerschnitten haben. Jetzt konnten wir nur noch zu Fuß weiter gehen. Es sah nicht gut aus. Wir bogen in einen Waldweg ein und wir alle spürten das wir nicht alleine waren. Es war jetzt 1:34 Uhr und wir beschlossen ein Feuer zu machen. Zwei Polizisten gingen Holz holen, nachdem wir das Feuer hinbekommen haben. Nach mindesten schon 10 Minuten kam immer noch keiner wieder und wir wurden langsam ungeduldig. Tony stand gerade auf als einer der Polizisten durch die Büsche kam, mit einen riesigen Schnitt am Arm. Er stammelte das sie es war. Ich versuchte ihn zu beruhigen aber er kam nicht zur Ruhe. Er sagte dann auch das sein Partner Tod sei. Er wollte noch etwas sagen als auf einmal ein riesiger Wolf sich auf ihn stürzte und ihm das Genick durchbiss. Das war ihre Wolfform. Sie schaute knurrend und mit Blut bespritzen Lefzen zu uns hoch. Die restlichen Polizisten liefen weg. Das sind mir ja tolle Polizisten. Rochelle nahm ihre Pistole in die Hand und schoß auf sie. Sie traf ihre Schulter aber sie zeigte keine Anzeichen von Schmerzen. Als ich blinzelte und wieder hinschaute war sie wieder in ihrer menschlichen Form. Rochelle schrie sie an was sie sei und das sie ein Monster sei. Dann nach Jahren hörte ich ihre Stimme wieder. Sie sprach mit einer Stimme das ich Gänsehaut bekamm. Hoch und irgendwie beängstigend. Sie sagte, und schaute mich dabei an das sie nicht das Monster sei sondern die Menschen seien es. Sie hat so viele gesehen die andere aus Spaß quälen und sie hat es selber erlebt und keiner hat ihr geholfen aber sie hilft den Anderen, auch wenn es auf eine andere Art ist. Sie fügte dann noch knurrend hinzu das wir es bereuen werden sie aufgesucht zu haben und dann ging es wieder los. Sie stürzte sich auf Rochelle die versucht hat wegzulaufen und zog sie an ihren Haaren hoch. Ich stand wie angewurzelt da und Tony und Aiden auch. Cheetwo flüsterte Rochelle was in Ohr. Dann fing sie an zu Grinsen und man sah ihre Spitzen wolfsartigen Zähne und dann rammte sie Rochelle eine Messer in den Rücken, mehrmals bis sie sich nicht mehr rührte. Ich schaute sie mit entsetzten Augen an. Sie sagte in einer immer noch ruhigen Stimme das sie sich erst um die Polizisten kümmern muss und sich dann um uns kümmern würde und grinste dabei noch breiter. Tony und Aiden liefen los und zogen mich mit. Wir hörten aufeinmal im Hintergrund Schüsse und Schreie und dann war es wieder totenstill. Sie hat sie sehr schnell gefunden. Hoffentlich besinnt sie sich wieder, immerhin kennen wir uns doch schon seit wir klein sind.

Wir liefen und liefen als wir dann endlich am Rand des Waldes ankamen. Ich wunderte mich schon warum sie uns noch nicht eingeholt hatte aber ich war auch froh. Wir hörten auf einmal einen Schuss als Tony dann auch schon auf seine Knie sackte. Ich fing an zu weinen und Aiden setzte sich neben Tony. Ich schaute mich um und dann sah ich sie ein paar Meter hinter uns stehen. Sie hielt eine Pistole in der Hand steckte sie aber weg. Ich schaute wieder zu Tony und sah das er noch mehr blutete. Ich musste eingestehen das er es vielleicht nicht schaffen wird. Er schaute mich an und wollte mir etwas sagen aber ich sagte das er sich ausruhen muss aber er unterbrach mich wieder. Er schaute mir in die Augen und sagte mir das er mich liebt. Ich küsste ihn und er sackte zu Boden, tot. Ich flüsterte warum und sah sie an. Sie stand inzwischen fast neben mir. Ich brachte nur noch leise warum aus und sie schaute mir kalt in die Augen und fragte mich ob ich den Schmerz nun spüren kann, den sie Jahre lang gespürt hat. Ich schaute sie mit Tränen in den Augen an und brachte flüsternd ein es tut mir leid, alles tut mir leid was dir angetan wurde und das ich nicht da war. Sie verzog keine Miene. Sie drehte sich um und sagte nur noch zu spät und dann war sie weg. Ich fing stärker an zu weinen und Aiden hob mich hoch und trug mich zu der Tankstelle, die in der Nähe war, zurück. Wir riefen die Polizei und dann hörte ich ein Heulen. Es ging durch Mark und Bein und ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Ich glaube den Anderen ging es auch so. Nachdem das Heulen verstummt war fuhren wir los und wir wurden zum nächsten Flughafen gefahren und flogen nach Hause.

Ich habe mich danach in eine Klinik einweisen lassen, weil ich abschließen wollte mit allem. Ich bin bis jetzt noch drinnen aber es wird besser. Es ist wahrlich eine verlorene Freundschaft. Vielleicht habe ich es auch verdient. Aber ich werde sie trotzdem nicht vergessen.


Auszug aus einer Tageszeitung

Die Serienmörderin Michelle, die eher unter den Namen Cheetwo bekannt ist, ist immer noch auf freien Fuß. Eine Detektivin hat sich auf die Suche nach ihr gemacht aber aus dieser Suche von 8 Leuten kamen nur noch Zwei lebend zurück. Nämlich die Detektivin selber und ihr Bruder. Der Rest der Truppe wurde tot aufgefunden. Manche Leute beschreiben sie als Retter und manche als eine psychopatische Mörderin die gestoppt werden muss. Es ist eine gute Frage ob sie jemals geschnappt werden wird.                                                              

Falls es Informationen zu dem Aufenthaltsort von Cheetwo gibt, wenden sie sich bitte an die Polizei.

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