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Ich lief durch die dunklen Straßen. Versuchte unerkannt zu bleiben, deswegen hielt ich mich im Vorort auf wo in der Nacht nie was los war. Naja normalerweise. In meinen 4 Jahren kam es nur ein paar mal vor das mich jemand gesehen hat und angefangen hat zu schreien. Das Leben war dann vorbei. Ich war in den letzten Jahren aber nicht allein. Ich fand vor 2 Jahren einen Kater der kurz vor dem Verhungern stand. Ich bin zwar eine Mörderin aber ich war schon immer Tierlieb und nahm ihn auf. Ich taufte in Sayo. Das bedeutet Nachtgeboren. Das sollte mich immer daran erinnern wann ich ihn gefunden habe. Nämlich in der Nacht auf einen Freitag den 13.

Wir waren also seit dem zu zweit unterwegs und hatten uns gegenseitig schon aus so einigen Lagen gerettet. Er hat mich manchmal davor gerettet erwischt zu werden indem er andere ablenkt und ich fliehen konnte und ich sorge für seine Sicherheit und das es ihm gut geht. Jeden Tag. Er saß meistens auf meiner Schulter wie heute Nacht als wir zu weit durch die Straßen gingen. Wir hatten eigentlich nicht erwartet das irgendtwas los ist aber diese Nacht war was los. Als wir an eine Kreuzung kamen sahen wir aufeinmal einen Mann der so schnell er konnte rannte. Ich fragte mich was los war als 5, anscheinend betrunkende Jugendliche hinter ihm herstürzen sah. Sie haben ihn schon gefasst als ich auch nur reagieren konnte. Sie schlugen auf ihn ein und als er am Boden war traten sie noch auf ihn ein. Ich lief hin und als sie mich kommen sahen verschwanden sie um eine weiter Ecke. Ich hockte mich neben den Mann und zog sein Handy aus seiner Tasche und wählte den Notruf. Als die Sanitäter bescheid wussten rannte ich in die Richtung wo die Jugendlichen hingelaufen waren. Ich frag mich wie Sayo bei dieser Geschwindigkeit auf meiner Schulter liegen bleiben konnte. Naja egal. Ich erreichte diese Typen auch nach wenigen Minuten. In ihrem Zustand ist es auch kein Wunder das sie nicht weit gekommen sind. Sie standen an einer Ecke und bemerkten mich zunäst nicht. Als ich dann näher kam bekam mich einer mit und sagte seine anderen mit einer Geste bescheid das jemand kommt. Sie drehten sich zu mir um und ein paar zückten ein Messer. Sie fanden es anscheinend lustig wie ich außsah, das ich eine Frau bin und eine Katze auf meiner Schulter habe. Für sie wird das aber nicht gut ausgehen. Sayo sprang von meiner Schulter und setzte sich ein Stück weiter weg von uns. Ich schnellte dann auf sie zu und schlitzte gleich zwei von ihnen auf. Als ich mich den anderen zu wandte standen sie kreidebleich da. Die restlichen drei fassten sich aber schnell wieder und liefen auf mich zu. Ich sprang über sie hinweg und drehte mich blitzartig um und biss einen in den Nacken so das sein Genick brach. Er klappte zusammen. Die anderen beiden hatten die Flucht ergriffen aber ich hatte sie sofort wieder eingeholt. Ich rammte beiden jeweils ein großes Messer in den Rücken und zog sie wieder raus. Ich hatte auf ihre Herzen gezielt und sie sofort getroffen. Ich steckte meine Waffen weg und schon kam Sayo angelaufen. Ich nahm ihn auf den Arm so das er wieder auf meine Schulter konnte. Wir machten uns dann auf den Weg in Richtung Wald.

Wir beide waren schon wieder eine Weile unterwegs. Sayo schlief in meiner Kapuze und ich könnte eigentlich auch ein bisschen Schlaf brauchen. Ich sah mich schon nach einen geigneten Platz um, als ich ein jautzen hörte. Leise, aber Sayo hat es anscheinend auch gehört, weil er den Kopf hob. Das Geräusch erklang nochmal. Ich überlegte nicht lange und folgte diesen Geräuschen. Sie wurden immer lauter und als ich dann an einem umgestürzten Baum vorbei ging sah ich was diese Geräusche machte. Es war ein junger schwarzer Wolf der an einer Schnur um den Hals befestigt war. Es war anscheinend ein Falle die ihn erwürgen sollte. Aber da er noch nicht ausgewachsen war war die Schlinge nicht so fest und er bekam noch ein bisschen Luft. Er hat wirklich Glück gehabt, aber lange würde er das trotzdem nicht durchalten. Ich ging auf ihn zu und als er mich bemerkte versuchte er zurück zu weichen aber die Schlinge hinderte ihn zu weit zu gehen. Er sah ziemlich dünn aus. Ich ging noch näher ran und redete beruhigend auf ihn ein. Er merkte das ich ihm nichst tue und kam zu mir. Ich streichelte ihn auf dem Kopf und er leckte meine Hand ab. Ich nahm ein kleines aber scharfes Messer und hielt ihn kurz fest wo er war damit ich in Ruhe die Schlinge losschneiden konnte. Er hielt auch still und ich schnitt die Schlinge durch. Er atmete durch und sprang vor Freude auf mich und stoß mich um. Sayo gefiel das am Anfang gar nicht aber als der junge Wolf zu ihm kam reibte Sayo seinen Körper an seinen Beinen. Die beiden schienen sich zu vertragen. Ich holte ein paar mit Fleisch belegte Brote aus einer meiner Taschen. Ich pfiff ihn her und er kam zu mir getrabt. Ich hielt ihm die Brote hin. Er schnupperte kurz daran und fraß sie dann eins nach dem anderen auf. Er schien erstmal gesättigt zu sein. Anscheinend muss ich jetzt ein weiteres Maul versorgen. Aber das war es mir Wert. Ich stellte mich wieder hin und schlug eine andere Richtung ein als aus die ich gekommen bin. Faolan, wie ich den Wolf nannte, und Sayo der sich auf seinen Schultern bequem gemacht hatte folgten mir und nach einer Weile fanden wir einen geeigneten Platz zum Schlafen. Ich legte mich in meiner Wolfform hin und rollte mich zusammen. Faolan hatte sich auch neben mir gelegt und Sayo suchte sich einen Platz zwischen uns. Jetzt sind wir zu dritt und werden es auch für immmer bleiben. Ich werde die beiden nicht alleine lassen und ich würde sie mit meinen Leben beschützen.

Wir wachten am nächsten Abend auf denn ich schlafe am Tag und Reise in der Nacht. Ist sicherer. Wir aßen die Reste die ich noch dabei hatte auf und machten uns dann auf den Weg. Ich musste heute Nacht unbedingt wieder was zu Essen holen. Noch hatte es ja Zeit. Wir machten uns auf den Weg zur einer anderen Stadt. Wir gingen über ein Feld und Sayo und Faolan jagten sich gegenseitig. Ich hätte nicht gedacht das die beiden so gut zusammen passten. Ich hörte aus der Ferne Geräusche. Ungewöhnlich für diese Gegend und für diese Zeit. Ich schaute nach hinten und was ich sah konnte ich nicht glauben. Wir wurden die ganze Zeit verfolgt von irgendwelchen Polizisten oder höhere. Sayo und Faolan bemerkten sie auch und schauten mich an. Ich sagte ihnen sie sollen sich im hohen Gras verstecken gehen und nicht rauskommen bis ich sie hole. Ich rannte diesen Polizisten entegen und war mir sicher das sie mich und meine Gefährten nicht bekommen würden. Es waren nur 2. Ich hätte gedacht es wären mehr. Anscheinend sind sie eigenen Spuren gefolgt und wollten das alleine schaffen mich zu verhaften. Schlechte Idee. Sie zückten ihre Waffen als ich auf sie zu lief. Aber zu langsam den einen sprang ich schon von vorne an genau auf den Hals. Ich drückte zu und biss seine Schlagader durch. Der andere lies seine Waffe fallen und lief weg aber ich erwischte ihn und hielt ihn fest und drückte ein Messer an seinen Hals. Ich machte es für ihn aber so schmerzlos wie möglich, weil er ja nichts verbrochen hatte und mich nur stellen wollte. Ich schnitt ihm auch die Schlagader durch. Beide sind schnell und relativ schmerzlos gestorben. Ich eilte zu meine beiden Schützlingen zurück. Sie kamen mir schon entgegen. Faolan sprang mir in die Arme so das ich auf meinen Rücken landete und schleckte mein Gesicht ab. Sayo schmieg sich an meinen Hals und schnurrte laut. Ich setzte mich auf und drückte beide.

Wir gingen dann weiter. Noch enger zusammen gewachsen. Ich sah zum Himmel und erblickte einen riesigen Mond. Ich setzte mich auf einen Zaun und Sayo saß neben mir. Faolan setzte sich vor mir hin. Wir schauten alle zum Himmel. Faolan fing an wunderschön zu Heulen. Jetzt sind wir drei nicht mehr allein und werden es auch nie mehr sein. Wir haben alle einen schlimmen Start gehabt aber wir haben uns gefunden. Und wir bleiben auf ewig Gefährten.

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