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Ich wache auf, hab nicht den blassesten Schimmer, wo ich bin. Es ist abnormal dunkel. Ich will meine Hände benutzen, um mir einen Weg zu ertasten. Links eine Wand. Rechts eine Wand. Ich greife nach vorne, in der Hoffnung ins Leere zu greifen. Tock. Auch vor mir eine Wand. Nein. Das kann es doch nicht gewesen sein? Was habe ich am vorherigen Tag nur getan? Plötzlich vernehme ich Schritte. Langsame, gemächliche Schritte, die immer näher auf mich zu kommen. Ich schlucke trocken. Da, eine eiskalte Berührung an meinen Hals. Ich vermute die Hand jener Gestalt. Ich will fliehen, entweichen. Doch offenbar gibt es nur hinter mir eine Öffnung und eben jene wird von der Gestalt versperrt. Halt, Moment! In einem letzten verzweifelten Versuch aus der Kiste zu entkommen, stemme ich mich gegen die Oberseite.

„Guuut machst du das.“ Ist das die Stimme jener Person? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich hier raus will. Aus eben jenem Grund stemme ich mich immer stärker gegen den widerspenstigen Deckel. Da! Das Geräusch splitternden Holzes. Bald bin ich hier draußen!

Plötzlich zieht etwas an meinem Hals. Ich falle auf den Boden der Kiste und Schutt schüttet sich über mich. Toll. „Das hast du dir wohl anders vorgestellt, nicht wahr?“ In der Tat. „Ich weiß nicht, wer Sie sind, aber warum helfen Sie mir nicht hier heraus zu kommen?“, Versuche ich ein „Gespräch“ zu beginnen. „Nein. Du musst leiden.“ „Können wir das nicht auf wann anders verschieben? Ich meine es ist... Äh. Welchen Tag haben wir heute überhaupt?“ „Montag, das Rauschen. Hörst du nicht das herrliche Rauschen?“ „Ähm, nein. Wer sind Sie überhaupt?“ „Aktuell bin ich wohl dein Feind, doch auch als Freund habe ich Qualitäten.“ „Ja, schön und gut, aber wer sind Sie?“ „Peter, nenn mich einfach Peter.“ „Also gut Peter, wären Sie so freundlich mir zu helfen, den Deckel hier wegzudrücken?“ „Nein.“ „Dann mach ich das eben selbst.“ Ich versuche mich aufzurichten, doch Peter hält mich fest. „Ähm.. Peter, würden Sie mich bitte loslassen?“ „Gerrrn.“ Begleitet von einem schauerlichen Lachen, zieht Peter seine Hand zurück. „Nun gut, da du meiner Hilfe nicht bedarfst, werde ich mich nun wieder auf den Weg machen.“ Peter drehte sich um und ging von dannen. Ein wenig perplex wurde mir klar, dass jene Öffnung hinter mir nun frei war.

Ich überlegte nicht lange, wie ich vorgehen sollte. Ich steckte einfach meinen Kopf durch das Loch.

Schwärze. Langsam schob ich mich durch das Loch hindurch. Ich fühlte keinen Grund. Als ich schließlich nur noch mit dem rechten großen Zeh in der Kiste hing, wurde mir die Aussichtslosigkeit meiner Situation bewusst.

„Oh, deine Situation scheint ja ziemlich aussichtslos zu sein.“, meldete sich Peter.

„Ähm, hallo Peter, könnten Sie mir jetzt vielleicht helfen?“

„Wobei soll ich dir denn helfen?“ fragte er.

„Nun, ich würde gerne nicht mehr so blöd hier rumhängen.“
„Das liegt im Bereich des Machbaren.“ kicherte er und löste meinen Zeh von der Kiste.

Ich fiel eine halbe Ewigkeit durch die Schwärze, bis ich etwas anderes entdecken konnte. War das dort unten etwa Licht? Ich konnte feststellen, dass unter mir wohl ein Kanal lag.
Ich überlegte, wie ich mich wohl ausrichten müsste, um möglichst wenig Schaden davonzutragen, als auch schon ein Alligator auftauchte und mich mit weit aufgerissenem Maul empfing.

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