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Gefroren

Eine kleine Gruppe junger, noch unerfahrener Mädchen schlug nach einer kurzen und dennoch wilden Party-Nacht den Weg nach Hause ein. Angetrunken wankten sie gackernd in der großen Stadt umher. Eines, der Gruppe entfernte sich immer weiter sei es gewollt oder ungewollt der Alkohol ihn ihren Blut zeigte womöglich seine Wirkung in voller Pracht. Ohne zu wissen wohin ihr Weg führte fand sie sich in einer kleinen verlassenen Gasse wieder. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verlieren was alles auch nur passieren könnte fing sie an eine Nachricht an einen ihrer Freunde zu schreiben, sofern es ihr die Droge erlaubte. In diesen Moment der Unachtsamkeit riss sie eine viel ältere Person zu Boden. Schreiend und jammernd versuchte sie sich aus den Klauen ihres gegenüber zu befreien. 'HILFE!' hallte es immer und immer wieder in der Seitengasse. Doch keine Menschen's Seele half ihr, niemand erhörte sie. Das Mädchen war vollkommen auf sich allein gestellt. Während die Clique weiterhin nichts ahnend was gerade mit eines ihrer Mitglieder passiert ihre Späße auslebten, hatte sie mit Todesängsten zu kämpfen. Wänden. Kratzen. Schlagen. Beißen. All dies versuchte sie, doch nichts half ihr, war der Mann ihr doch weitaus überlegen. Mit lüsternen Blickes musterte dieser sein Opfer. Seine schmutzigen Hände wanderten unter ihr Shirt und rissen es den armen Ding vom Leibe. Schon längst aufgegeben, sich den Schicksal hingebend liegt sie da, auf den harten kalten steinernen Untergrund. Ihr wimmern durchzuckt diese eiskalte Nacht...
Angesichts der Tatsache vergingen Sekunden wie Stunden. Das Herz und die Psyche des Mädchens durchlöchert von der egoistischen Tat des Mannes. Grinsend und schwer atmend erhebte sich dieser, ein letztes mal streiften die widerlich an geturnten Blicke über den zärtlich scheinenden Körper der gebrochenen Frau. Unachtsam der Gefühle seiner Opfer schritt er seines Weges fort, er wiege sich im Schutz der betroffenen armen Seelen welche ihm als Täter trafen und sich zu sehr schämten auch nur ein einziges Wort über dieses Geschehen zu verlieren, die sich scheuten den weg zur Polizei zu beschreiten und Anzeige zu erstatten. Dies ermutigte den Vergewaltiger seine Perversen Träume zu verwirklichen und genau an solchen jungen Frauen auszuleben welche zu naiv seien auch nur drüber nachzudenken was ihnen alles passieren könnte. Ein breites grinsen zierte sein Gesicht und er verschwand in der Dunkelheit...
Des Mädchens Seele gefroren, geprägt von den Erlebnissen dieser Nacht und auf ewig auf sich allein gestellt.

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( Bild: https://allesevolution.wordpress.com/2015/02/20/selbst-bilder-von-anti-vergewaltigungskampagnen-oder-berichten-sind-eigentlich-rape-culture/ )

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