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Creepypasta 22- - Gerechtigkeit -05:09

Creepypasta 22- - Gerechtigkeit -


Ich öffnete die schwere Metalltür und schob den fixierten Mann in den kahlen Flur. Grinsend beugte ich mich zu ihm runter und fragte ihn voller Vorfreude: „Na mein Freund, wie soll ich dich den töten?“ Panisch versuchte er sich zum wiederholten Male von seinen Fesseln zu befreien, indem er heftig an diesen zog. Ich blieb entspannt. Er wäre ja nicht der Erste, der es versucht hätte und auch sicher nicht der Letzte. Kichernd schob ich ihn noch ein Stück weiter den Flur entlang, bis wir schließlich vor drei großen Doppeltüren stoppten. Mein Opfer gab seine Befreiungsversuche allmählich auf und ich konnte erkennen, dass seine Hand- und Fußgelenke mit roten Striemen übersät waren.

„Wie ich sehe gibst du langsam auf. Sehr gut. Du machst es dir wirklich wesentlich leichter, wenn du nicht weiter dagegen ankämpfst“, sprach ich mit sanfter Stimme und legte meine Hand auf seine Schulter.

Er hingegen schien jedoch vor Angst völlig gelähmt zu sein und starrte ins Leere. „Verdammt! Für das Kommende muss er bei klarem Bewusstsein bleiben“, dachte ich leicht wütend.

Ohne lange zu fackeln, holte ich mit der flachen Hand aus und schlug ihm ins Gesicht, sodass sein Kopf zur Seite flog.

Mit aufgerissenen Augen schrie er in seinen Knebel und blickte panisch zu mir hoch. „Schön zu sehen, dass ich deine Aufmerksamkeit zurückgewinnen konnte. Lass uns nun jedoch langsam zum Wesentlichen kommen. Schließlich gibt es noch einen Haufen anderer, die sehnsüchtig auf ihr Ende warten.

Ich drehte die Trage, auf welcher er festgeschnallt war, zu den drei Türen. Also... mir, oder besser gesagt dir, stehen 3 Möglichkeiten zur Auswahl, um deinem Leben ein Ende zu bereiten. Und du Glückspilz darfst sogar frei wählen, ist das nicht großartig?

Bedenke! Nicht jeder Mensch genießt dieses Privileg.

Angstschweiß floss ihm in Strömen das Gesicht herunter, während ich mich zur ersten Tür begab.

„Tod durch Vergiftung! Schnell wirkend, sauber und vor allem extrem tödlich. Was hältst du davon, mein Freund?“

Unfähig zu sprechen warf dieser nur seinen Kopf in die gepolsterten Fixierung und begann erneut an den Fesseln zu ziehen.

„Du hast recht, viel zu fad für ein gelungenes Finale. Aber wir haben ja noch mehr hier.“

Ich schritt zur nächsten Tür und sprach weiter: „Tod durch Erstickung! Dauert im Zweifelsfalle ein wenig länger, ist dafür aber auch viel intensiver. Gehört definitiv zu meinen Favoriten. Wäre das nichts für dich?“

Tränen sammelten sich in seinen Augen und ein wehleidiges Schluchzen entwich ihm. „Auch nicht? Du bist ja ziemlich wählerisch. Nun den, bleibt wohl nur noch die Nummer 3.“

Das wäre glaube ich Tod durch...

(Rasches Türöffnen)

Plötzlich öffnete sich die Tür und zwei Polizeibeamte schritten auf uns zu.

Hoffnung keimte in den Augen des Todgeweihten auf und er versuchte den Polizisten etwas zuzurufen. Durch den Knebel entwich seinem Mund jedoch nur unverständliches Stöhnen.

Ich wich einige Schritte von ihm zurück, um den Herren Platz zu machen. Einer von ihnen trat an ihn heran und ergriff das Wort.

„Mr. Taylor. Sie sind von der Jury des Strafgerichts Dallas wegen Mord in mindestens 2 Fällen für schuldig befunden worden. Ihr Gnadengesuch wurde vom Gouverneur abgelehnt, sodass ihrer Hinrichtung kein Aufschub gewährt wird.“

Er wandte sich mir zu.

„Wärter, fahren sie fort.“

Ich nickte und schob mein vor Schock paralysiertes Opfer durch die dritte Tür, hinter der bereits der elektrische Stuhl auf ihn wartete.

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