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Langsam flatterten seine Augenlider. Er öffnete seine Augen, schloss sie jedoch sofort, als ein grelles Licht aufflackerte. Er wartete noch ein paar Sekunden, bis er sie wieder öffnete. Seine Pupillen wanderten panisch umher. Er war in einem Raum eingeschlossen, dessen Wände weiß gekachelt waren. Er wollte aufstehen, bekam aber seine Arme und Beine nicht hoch. Sie waren an Eisenfesseln auf einem Tisch angebracht. Egal wie er zerrte, er bekam seine Gliedmaßen nicht von den Fesseln weg. „Ganz ruhig, John! Komm runter! Alles wird gut! Nur keine Panik“, sprach er zu sich selbst.

Der Junge blickte sich weiter in dem Raum um. Ein paar Meter von dem Tisch entfernt befand sich eine Tür. John überlegte, ob er schreien sollte. Vielleicht hörte ihn ja jemand? Er wollte tief Luft holen, als die Tür geöffnet wurde. Eine Person schob einen bedeckten Wagen herein und schloss die Tür wieder ab. John sah sich die Person genauer an. Sie hatte dunkelbraunes Haar. Ein schiefer Pony hing in ihrem Gesicht. Er sah ihr in die Augen, welche von langen, gebogenen Wimpern umgeben waren. Um die Pupille herum waren braune Strahlen. Die eine Seite der Iris war grün und die andere blau-grau. Ihr Mund war nicht zu groß, auch nicht zu klein, er war einfach perfekt. Sie trug ein schwarzes, ärmelloses T-Shirt  und eine schwarze Hose, die in schwarzen Stiefel mit Nieten steckten. Sie lächelte.

„Hallo John! Du fragst dich sicher warum du hier bist, oder? Weißt du was! Ich werde dir eine Geschichte erzählen!“; sprach sie, während sie sich zu John auf den Tisch setzte. „Zuerst: Ich bin Silence Krueger. Also, zur Geschichte: Vor ein paar Jahren lebte ein Mädchen, nennen wir sie... Annabelle. Ihre Eltern liebten sie und sie hatte 2 kleinere Schwestern. Sie liebte ihre Familie, wirklich. Aber was sie mehr liebte, war ihre kleine Katze. Annabelle nannte sie Kiki. Sie war eine sehr schöne Katze, mit grauem Pelz und schwarzen Streifen. Kiki´s Augen strahlten im smaragdfarbenen grün. Aber eines Tages, kam Kiki nicht nach Hause. Annabelle war am nächsten Tag mit ihre Schwestern allein zuhause, weil die Eltern arbeiten waren. Sie sahen fern, als es an der Haustür klingelte. Annabelle öffnete die Tür. Davor stand die Nachbarin, die fragte, ob sie eine getigerte Katze haben. Annabelle starrte sie fragend an. Sie hatten bei der Straße eine überfahrene Tigerkatze gefunden. Annabelle rannte an ihr vorbei und die Straße entlang, und tatsächlich, lag da ihre Katze. Sie war plattgewalzt wie ein Pfannkuchen. Annabelle hatte sich an diesem Tag geschworen, Rache an den Mörder ihrer Katze zu nehmen. Sie wollte ihn leiden lassen!“

Silence auf dem Tisch war ganz still geworden. John blickte sie traurig an. „Und was ist aus dem Mädchen geworden. Hat sie ihre Rache bekommen?“, fragte er leise. Die sah ihn an, während ihre Lippen zu einem hässlichen Grinsen wurden. „Der Mann, der die Katze getötet hat, ist leider schon verstorben, bevor sie Rache nehmen konnte. Aber er hatte einen Sohn. Und nun John, tja, das bist du. Und ich bin Annabelle. Ich habe viel Zeit verbracht herauszufinden, wer das war und als ich ihn hatte... ich war so kurz davor... Hatte er einen Herzinfarkt. Aber ich kann leider nicht ohne Rache leben. Also John, musst du nun leiden, wie ich es muss. Ich liebe sie noch immer“; antwortete sie, nahm eine Rolle Klebeband und klebte seinen Mund zusammen. John wehrte sich mit aller Kraft, schaffte es aber nicht, sich zu befreien. Silence ging zu dem Wagen und nahm das Tuch herunter. Als John sah was drunter war, blieb ihm fast das Herz stehen. Es befanden sich Skalpelle, eine Schere und ein ziemlich großes Teller darunter. Silence nahm die Schere und schnitt damit John´s Shirt auf. Dann nahm sie ein Skalpell, sie schnitt vorsichtig ein Y in John´s Brust. Sie öffnete das Y. Blut rann aus seiner offenen Bauchwunde und dampfte heraus. Silence leckte sich über die Lippen. Sie schnitt zuerst den Magen heraus, legte ihn auf den Teller und tat das selbe mit Nieren und Leber. Dann schnappte sie sich ein anderes Skalpell und ging zu John´s Kopf. Sie legte unter den Augenliedern an und stach ein. Nachdem sie die Augen auch auf den Teller legte, öffnete sie wieder die Tür und schob den Wagen hinaus. „John, ich wünsche dir einen elendigen Tod. Vielleicht sehen wir uns wieder, wenn du auch in die Hölle kommst. Und grüß deinen Vater von mir. Sag ihm, nur er ist daran Schuld. An deinem Tod, meine ich“, sprach Silence und ließ John im Zimmer zurück um zu sterben.

Silence saß an einem Tisch. Vor ihr lag das Teller mit Gedärmen, daneben eine Gabel und ein Messer. Sie nahm die Gabel in die Hand, spießte ein Auge auf und führte es langsam zum Mund. Sie biss in das Auge, und die Flüssigkeit rann ihr langsam den Rachen runter...

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