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Ich legte mich auf das Bett. Mein Gesicht drückte sich fest in das Kissen. Ich seufzte und wechselte die Schlafposition. Ich konnte einfach nicht schlafen. Ich stand auf und trat leise aus Andys Zimmer. Ich war extremst durstig, und vielleicht konnte ich deshalb nicht schlafen. Mann. Ich tappte leise die Treppe hinunter. Die letzte Stufe knarzte laut. Fuck! War jemand aufgewacht? Ich lauschte. Nein. Ich hörte nur leises Schnarchen. Beruhigt ging ich in die Küche und tastete im Dunkeln nach dem Schrank. Ich öffnete vorsichtig die Tür und holte mir ein Glas heraus. Leise schloss ich die Schranktür wieder. Normalerweise knarzte sie, doch jetzt nicht. Danke Emo Gott! Um endlich etwas zu sehen, schaltete ich die kleine Lampe an. Sie spendete nicht viel Licht, aber so viel brauchte ich auch nicht. Und es sollte auch keiner Aufwachen. Ich schlich zum Wasserhahn und drehte ihn auf - beziehungsweise, ich versuchte es. Er klemmte. Mit einem lauten Quietschen gab er schließlich nach und spendete ein wenig Wasser. Endlich. Hoffentlich waren die anderen hier in der Bude nicht aufgewacht. Aber bei soviel Lärm, wie ich schon gemacht habe, müssten die kerzengerade im Bett stehen. Also. Ich trank ein wenig Wasser. Schon nachdem ich die Hälfte heruntergestürzt hatte, ging es mir besser. Ich stellte das noch halb volle Glas auf die Anrichte. Auf einmal wurde ich hundemüde. Vielleicht half trinken tatsächlich beim Schlafen.


Ich schleppte mich die Treppe hoch, im Gewissen, dass die anderen nicht aufwachen. Ich stützte mich an der Wand ab. Mir war irgendwie... schwindelig... was war mit diesem scheiß Wasser? Mir war so schwindelig, dass ich ausrutschte. Ich landete in etwas nassem. Na klasse. Das war mein Tag. Ich schaltete endgültig das Licht an. Nein... moment mal.... fuck... scheiße! Ich war nicht in Wasser ausgerutscht sondern.... Blut. Ich stand hastig auf und betrachtete die Blutpfütze. Von wem war das Blut? Was? Ich verstand die Welt nicht mehr. Was zum...? Ich stürmte in Andys Zimmer. Er... mir wurde schlecht. Ich übergab mich in die Ecke des Raumes. Argh.... Mir wurde nochmals schlecht. Andy lag auf seinem Bett, als ob er schlafen würde. Doch sein  Bauch war aufgeschlitzt, Blut floss aus der Bauchhöhle, zusammen mit Gedärmen und... allem und.... Nein..... Andys Augen waren offen auf mich gerichtet, was das alles noch schlimmer aussehen ließ. Echt creepy. Ich rannte in das Schlafzimmer von meinen Gasteltern. Der Lärm, den ich verursachte, war mir mittlerweile egal. Doch beide lagen tot in ihren Betten mit aufgeschlitzter Kehle... der Boden war voller Blut.... Ich rannte. Doch ich kam nicht von der Stelle. Wieso bewegte ich mich nicht? Ich fiel auf die Fresse. Schwach kroch ich über den Boden und stürzte die Treppe hinunter. Halbtot lag ich am Boden. Nein. Das alles kann nicht sein. Ein Messer rammte sich neben mich auf dem Boden. ''Daneben'' murmelte eine Stimme und warf noch ein Messer. Der will mich auch noch ermorden! Fuck! Das nächste Messer traf mich an der linken Hand und  nagelte mich am Boden fest. Ich schrie. Was? Mein Leben sollte JETZT zu Ende gehen, wegen so einem Psychopathen?  Das nächste Messer traf meine rechte Hand und nagelte mich auf dem Boden fest wie Jesus auf einem Kreuz.  Ich gab mich meinem Schicksal hin. Ich werde es eh nicht lebend hier rausschaffen. Typischer Gedanke eines Emos... Ein Mann kam auf mich zu. Er war voller Blut und.... nein.... warte..... nein... Patrick hob sein Messer und grinste. ''Wetten, ich werde treffen?'' fragte er. ''Weißt du, Pete'' sprach er im Plauderton. Mich schauderte es, wie er meinen Namen aussprach. ''Du warst niemals bestimmt zu leben, nicht wahr? Seitdem dein Vater verstorben war. Aber ich kann dir helfen,verstehst du? Ich kann dir helfen''. Woher wusste er von meinem Vater? Hatte er..? Nein. Nein, das kann nicht sein. Ich schrie mir die Seele aus dem Leib. Patrick! Hör auf! Ich sah nur eine Klinge, die auf mich zusauste. Ein Schmerz flog über meine  Körper, bevor alles schwarz wurde.

Schweißgebadet wachte ich auf. Die Decke war zerwühlt. War ein Traum. Nur ein scheiß Traum. Andy saß neben mir und sah mir erschrocken an. ''Alles okay?'' fragte er besorgt. ''Sieht wie ein schlimmer Albtraum aus'' ich nickte schwach und richtete mich auf. Mit einem Taschentuch, das Andy mir anbot, tupfte ich mir die verschwitzte Stirn ab. Ich beruhigte mich so langsam. Andy fiel zu Bode. Ein Messer im Rücken. Was zum..? Ich... Patrick stand vor mir und grinste. ''Getroffen...!''

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