FANDOM



Achtung: Diese Pasta ist am Ende etwas pervers geworden. Nur mal so als Vorwarnung...

Es war eigentlich kein besonderer Tag. Nicht äußerlich. Aber schon als der kleine 9-jährige Brandon aufstand und über seinen Hund stolperte wusste er: Dieser Tag wird ganz sicher nicht gut werden. Nichtsdestotrotz ging er, nachdem er Fußcreme als Zahnpasta benutzt und den Orangensaft über sein neues T-Shirt geschüttet hatte, in die Schule. Im Musikunterricht schlief er dann ein und als Strafe musste er ein Lied singen. Im verschlafenen Zustand fiel ihm blöderweise nur 'Alle meine Entchen' ein. Na ja, nachdem dieser Teil des Tages erledigt war, wollte er nur noch nach Hause und sich in sein Bett legen. Wie das nun mal so ist, wurde er Zuhause sofort von seiner Mutter in den Keller geschickt.

Brandon hasste den Keller. Er hatte nicht nur riesige Angst vor Geistern (Hey er ist neun, was erwartet ihr?), nein er hasste auch die vielen Kellerasseln. Sein alkoholkranker Vater kam nie dazu, sie alle zu verjagen. Für diesen Vater sollte er nun drei neue Bierflaschen holen.

Brandon wusste genau wo diese standen, also schaltete er schnell das Licht an und lief auf den Kasten zu. Er nahm gerade die Flaschen, da zerplatzte die Glühbirne.

Brandon zuckte zusammen.

Er war ohnehin ziemlich schreckhaft, aber mitten in einem dunklen Keller voll mit Kellerasseln zu stehen war viel zu viel für ihn. So stand er da. Allein in der Dunkelheit, mit drei Bierflaschen in der Hand. Er versuchte sich an der Wand entlang zu tasten und so aus dem Keller, der ihm nun unendlich groß vorkam, zu finden. Doch als er es gerade geschafft hatte, sich einigermaßen zu beruhigen, hörte er einen Schrei. Er hielt sich die Ohren zu und sah sich um. Und siehe da: In der Dunkelheit flackerte etwas Weißes. Starr vor Schreck beobachtete er, wie dieses Ding immer näher kam. Als sich seine Starre wieder löste, ließ er die Flaschen fallen und stolperte aus dem Keller.

Kreidebleich kam er ins Wohnzimmer und schrie, dass ein Gespenst im Keller sei. Seine Mutter sah müde von ihren Kochtopf auf, während der Vater sich genervt auf der Couch umdrehte.

„Wasss hat dassss Gör wieder für'n Problem?", fragte er. Man konnte seine Fahne noch 10 Meter gegen den Wind riechen.

„Wie siehst du nur wieder aus Brandon?", seufzt seine Mutter.

Während seine Mutter versuchte, ihn wieder irgendwie herzurichten, versuchte Brandon die Geschichte, die ihn gerade widerfahren ist, so gefasst wie möglich zu erzählen. Als er zu dem Teil mit den kaputten Bierflaschen kam, zuckte seine Mutter zusammen und hielt ihm den Mund zu. Doch es war zu spät. Sein Vater hatte es bereits gehört.

„WASS HASSU MIT MEINEN PULLEN GEMACHT?", schrie er und stand torkelnd auf.

Er packte Brandon an der Jacke und zog ihn in den Keller. Seine Mutter lief ihm nach wie ein Dackel. Als die drei unten ankamen waren nicht nur die Flaschen kaputt: Überall lagen die Sachen wild durcheinander. Sein Vater nahm wütend seinen Sohn und drückte ihn auf den Boden neben die Glasscherben. Geschockt sah seine Mutter ihm zu. Sie waren zu abgelenkt, um die Einbruchsspuren am Kellerfenster zu bemerken. Was denn? Dachtet ihr wirklich ein Geist hätte sich in deren Keller eingefunden? Seid nicht albern, Geister gibt es nicht.

Am Tag darauf kam Brandon zu mir. Er hat meine Anzeige als Geisterjäger wohl in der Zeitung gesehen. Ich fragte ihn nach dem Gespenst aus. Irgendwelche naiven Fragen, wie „Was für eine Farbe hat es?" oder wie „Wie groß war es?". Er fragte mich, ob ich ihm helfen konnte. Ich lächelte und beantwortete diese Frage mit einem: „Natürlich. Über den Preis können wir dann später reden."

Er schaute mich ziemlich dankbar an und fragte mich, ob ich unauffällig in sein Haus käme. Er habe Angst vor der Reaktion seiner Eltern. Ich sagte ihm, dass das kein Problem sei. Ich wäre mit meinen 30 Jahren leise genug um mich durch den Flur, am Wohnzimmer vorbei und die Treppe runterzuschleichen. Es wäre nur nett, wenn er um genau 9 Uhr 30 seine Eltern ablenken würde. Danach soll er die Treppe hoch in sein Zimmer gehen und (egal was er hörte oder sah) sich ins Bett legen.

Er nickte eifrig. Darauf versuchte ich ihn noch etwas besser kennen zu lernen und redete etwas mit ihm. Er war wohl ein netter Junge, aber wie das bei den netten Leuten halt so ist fällt er in seinem Umfeld nicht gerade auf. Nach 10 Minuten ging er dann. Irgendwie tat er mir Leid, aber ich hatte meine eigenen Probleme. Und außerdem wird Brandon sowieso bald keine Schwierigkeiten mehr mit anderen Leuten haben. Das weiß ich…

Am darauffolgenden Tag ging ich am späten Abend zum Haus von Brandon. Er hatte versucht mir so gut wie möglich den Weg zu erklären. Unter dem Blumentopf lag ein Schlüssel, genau wie er beschrieben hatte. Ich schloss kaum hörbar die Tür auf. Dann schlich ich durch den Flur, die Treppe runter, in den Keller. Ich konnte Brandon im Wohnzimmer hören, wie er seinen Eltern (die vor dem Fernseher saßen) sagte, dass er jetzt ins Bett geht. Seine Eltern schien das nicht sonderlich zu interessieren.

Unten im Keller nahm ich meine Taschenlampe und suchte nach meiner selbsterstellten Konstruktion. Während ich sie abbaute fragte ich mich, warum Brandon so wenig Liebe von seinen Eltern bekommt. Ich lächelte bei dem Gedanken, wie viel Liebe er von mit erfahren wird. Es wird ihm am Anfang bestimmt nicht leicht fallen. Kleine Kinder sind so unbeholfen, so…… unschuldig. Am Anfang werde ich ihn wohl nur leichte Dinge mit "ihm" machen lassen. Vielleicht darf er "ihn" in den Mund nehmen und etwas drauf rumkauen. Mich erregte der Gedanke daran sehr und ich stopfte eilig meine Konstruktion in meinen Rucksack. Als nächstes zog ich eine Pistole mit Schalldämpfer aus dem Rucksack. Die sollte leise genug sein. Ich schlich wieder die Treppen hoch.

Brandons Eltern saßen seelenruhig auf der Couch. Ich betrat das Wohnzimmer, doch die Eltern bemerkten mich nicht mal. Die Frau schlief in der Ecke der Couch, während der Mann damit beschäftigt war, an sich selbst rumzufummeln. Ein ekelhafter Akt, den er ganz offensichtlich gerade im Vollsuff begang. Ich näherte mich der Couch. Erschrocken drehte er sich um und zog seine linke Hand aus der Hose. Ich schoss ihn mitten zwischen die Augen, bevor er irgendetwas sagen konnte. Sein Hirn spritzte an die Wand und auf die Couch. Ich musste von diesem Anblick so laut lachen, dass leider die Dame aufwachte. Ich schoss ihr ein Mal in den Bauch und ein Mal in die Brust. Sie war tot bevor sie überhaupt wusste, was los war. Ich musste wieder lachen, als ich sah wie das Blut aus ihren Bauch strömte.

Als nächstes schlich ich nach oben in das Zimmer von Brandon. Er lag unter der Bettdecke. Genauso, wie ich es ihn aufgetragen hatte. Er schaute mich mit diesem erwartungsvollen Blick an, den Kinder manchmal haben. GOTT, WIE ICH DIESEN BLICK LIEBE! Er fragte mich, ob die Gefahr gebannt sei. Ich setzte mich zu ihm aufs Bett. Zum einen, damit ich ihn genau in die Augen sehen kann. Zum anderen, weil meine Hose gerade ziemlich eng wurde. Ich sagte ihm, dass er sich um den Geist keine Sorgen mehr machen musste.

Er strahlte mich an. Ohhhh, das war so unglaublich süß. Ich legte mich über ihn und flüsterte ihn sinnlich ins Ohr:

„So und jetzt zur Bezahlung...."

Dieses Ereignis ist jetzt schon einige Monate her. Brandon wird bald 10. Er ist schon ziemlich geübt in seiner Sache, aber ich trainiere ja auch fast jede Nacht mit ihm. Wie dem auch sei. Seit Neuestem ist mir mal nach etwas Älterem. Und ich habe jetzt übrigens deine IP-Adresse, deshalb lass mich dir eine Frage stellen: Glaubst du eigentlich an Geister?

-inspiriert von einem Kinderbuch-

Aylo (Diskussion) 11:23, 3. Mai 2014 (UTC)

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki