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Die Blätter gaben ein knackendes Geräusch von sich, als er über sie hinweg stieg. Er atmete einmal tief ein. Er liebte den Geruch von Wäldern bei Nacht. Er hatte so etwas... magisches an sich.

Sein Mantel schleifte an den Bäumen. Wurde der Wald dichter, oder war das nur seine Einbildung? Er biss die Zähne zusammen und ging weiter. Er durfte jetzt nicht den Verstand verlieren... jetzt nicht. Er jagte dieses Ding jetzt seit gut drei Monaten. Heute würde es sterben... endlich.

Plötzlich knurrte etwas hinter ihm. Langsam drehte er sich in die Richtung des Geräusches. Da war es. Gut zwei Meter groß, lange Arme, die in Klauen endeten, und einen Körper so schmal wie ein Baum.

„Normalerweise würde ich dich ohne ein Wort töten, aber deine Ausdauer bei der Jagd hat mich neugierig gemacht. Lass mich deinen Namen wissen bevor ich dich zerfetze.“

Der Mann grinste und sagte: „Mein Name geht dich einen Scheißdreck an.“ Die Kreatur stutzte. Sie hatte Angst oder wenigstens Respekt erwartet. „Nun gut, du willst anscheinend nicht in Ehre sterben“.

Mit diesen Worten, die es aus seinem Maul förmlich spuckte, holte es aus und schlug dem Mann direkt in den Magen. Er flog in einem weiten Bogen gegen eine Eiche. Es gab ein knackendes Geräusch und der Mann blieb regungslos liegen. Die Kreatur grinste.

„Und wieder einer mehr auf meiner Todeslis-“ Weiter kam sie nicht. Denn es bohrten sich vier Kugeln in seine Eingeweide. Die Kreatur sackte zusammen, während der Mann aufstand, den Staub von seinem schwarzen Mantel abwischte und langsam auf die Kreatur zuging. Diese schrie im Sterben: „Was bist du!? Der Schlag hätte dich töten müssen!“ Der Mann packte die Kreatur am Genick und hielt ihr einen der beiden Revolver an die Schläfe.

„Weißt du“, begann er, „vor drei Jahren hat eins von euch DINGERN meine Familie getötet. An diesem Tag habe ich mir geschworen, euch alle zu jagen und auszulöschen. Du bist nur ein kleiner Fisch, aber du bist mir trotzdem übel auf den Sack gegangen. Darum lass ich dich noch etwas leiden.“

Der Mann lachte, als er den zweiten Revolver in die frische Wunde unter der linken Lunge des Monsters drückte. Dann flüsterte leise in ihr Ohr: „Du wolltest meinen Namen wissen. Weißt du, ich habe viele Namen, aber du und deinesgleichen... Ihr nennt mich bitte Graves.“ Dann drückte er ab.

Das Gehirn der Kreatur spritze durch die Nacht. Diese geheiligten 44. Magnums erfüllten wirklich gut ihren Zweck. Graves durchsuchte die Kreatur, fand aber nichts interessantes. Er stand auf, rückte seinen Hut zurecht und ging langsam weg. Nach ein paar Minuten blieb er stehen, dann schrie er in die Nacht: „Macht euch bereit, ihr Kreaturen und Jäger der Nacht. Graves kommt euch holen...

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