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vorheriger Teil - Begegnung


Der Werwolf ist dazu übergegangen, das Mädchen zum umkreisen. Plötzlich macht er einen Satz
Werwolf
nach vorne, weicht aber sofort zurück. Die jung Frau startet ihrerseits eine Attacke, die ins Leere geht. Das Biest hat aufgepasst. Es schlägt jetzt nach ihr und streift sie mit seinen Klauen an der Schulter. Schmerzerfüllt schreit sie laut auf.

Dies ist zu viel für Martin. Er kann so eine hübsche Frau nicht einfach sterben lassen. Entschlossen sprintet er auf die Kämpfenden zu und versucht die Bestie durch Rufen von dem am Boden liegenden Mädchen abzulenken. Der Werwolf dreht sich verwundert in seine Richtung. Sabbernd legt er seinen Kopf in den Nacken und lässt ein markerschütterndes Heulen hören.

Martin, bis jetzt noch voller Mut, stellt es alle Haare am Körper auf. Er wird langsamer. „Ob das so eine gute Idee war?“ denkt er sich angsterfüllt. Doch jetzt ist es zu spät. Der Werwolf findet ihn wohl interessanter als das Mädchen, den er hat seinerseits zu sprinten angefangen – und zwar direkt auf Martin zu. Dieser greift sein Schwert fester. Seine Hände schwitzen und er kann sich vor Angst kaum auf den Beinen halten. Adrenalin schießt in seinen Körper und er würde am liebsten flüchten. Doch weglaufen bringt nichts, die Geschwindigkeit des Wolfs ist jetzt schon atemberaubend. Also bleibt nur der Kampf.

Das Biest hat Martin fast erreicht und stößt sich am Boden ab. Er springt auf den Kämpfer zu, um ihn umzuwerfen. Doch der junge Mann erkennt die Absicht. Schnell reißt er sein Schwert hoch und macht gleichzeitig einen Ausfallschritt zur Seite. Der Werwolf reißt erstaunt die Augen auf, doch seinen Flug kann er nicht mehr abbremsen. Kurz darauf fällt er voll in die Klinge und zieht sich eine tiefe Wunde an der Brust zu. Heulend schlägt er nach Martin, der daraufhin sein Schwert loslassen muss, um sich in Sicherheit zu bringen. Das Tier packt das Schwert mit beiden Händen und zieht es aus der Wunde. Achtlos landet die Waffe auf dem Boden und tränkt diesen mit Blut. Ein wütendes Knurren ertönt aus der Kehle des Werwolfs. Er schleicht um Martin herum und fixiert diesen mit seinen gelben Augen. Dieser versucht keine Angst zu zeigen und gleichzeitig nach dem Mädchen zu suchen, welches nicht mehr an dem Platz, an dem sie verletzt wurde, liegt..

Plötzlich taucht die junge Frau hinter dem Wolf auf, ihren Speer fest in der Hand. Einen Urschrei loslassend stößt sie die Waffe immer wieder in den Körper des Monsters, welches sich daraufhin von Martin abwendet. Sofort rennt er zu seinem Schwert, um der tapferen Dame zu helfen. Kurz bevor er die Waffe erreicht, wird es dunkel.

Aber nicht so dunkel, wie es in der Natur üblich ist. Nein, es ist, als hätte jemand den Lichtschalter gedrückt. Von einer Sekunde auf die nächste ist es so dunkel, dass man die Hand nicht mehr vor Augen sehen kann. „Was passiert hier nur?“ Martin tastet mit dem Fuß nach der Waffe. Als er sich endlich aufheben kann, fühlt er sich schon etwas sicherer. Trotzdem beginnt er vor Angst zu zittern, als er den Werwolf an sich vorbeilaufen hört. Doch das Tier greift ihn nicht an, es scheint abzuhauen. Dann – Stille.

„Hallo?“ Eine weibliche Stimme ist zu hören. Das Mädchen – sie scheint überlebt zu haben. Vielleicht können Martin und sie sich zusammentun. Allerdings, was ist, wenn sie ihm etwas böses möchte?


HG - Werwolf

Abstimmung beendet am 04.04.2017








~~ Marconiac ~~

Teil 4 - Helen

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