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Hallo, erinnerst du dich noch an mich? Es würde mich nicht wundern, wenn dem nicht so wäre, aber wir Beide waren mal richtig dicke Freunde. Wir haben damals dauernd miteinander gespielt, ich war immer für dich da. Auch wenn deine Eltern keine Zeit für dich hatten, auf mich hast du immer zählen können. Und was haben wir für großartige Abenteuer miteinander erlebt, ich werde sie nie vergessen. Doch das Besondere an der ganzen Sache war vielleicht, dass ich immer nur für dich da war. Niemand anderes konnte mich wahrnehmen und wenn du mal von mir gesprochen hast, dann hat deine Mutter nur gelächelt und dir über den Kopf gestrichen.

Aber dann wurdest du älter und hattest immer weniger Zeit für mich. Anstatt mit mir, hast du immer öfter mit anderen Freunden gespielt, auch wenn diese nicht so exklusiv für dich da waren wie ich. Mit jeden Tag wurde unsere Verbindung miteinander schwächer, ich wurde schwächer aber du hast es nicht gemerkt. Und eines Tages hattest du endgültig aufgehört mit mir zu spielen. Ich war nur noch ein Schatten meiner Selbst, ich konnte dich nicht mehr erreichen. Ich beobachtete dich weiterhin, wie du deine erste Verabredung hattest, wie du täglich in die Schule gegangen bist und so weiter. Ich schrie, bettelte um deine Aufmerksamkeit, aber du hast mich nicht gehört, mich nicht bemerkt. Manchmal, wenn du Nachts alleine in deinem Bett lagst, dann hast du mich wieder wahr genommen, aber du hattest Angst vor mir. Dieses Gefühl nicht alleine zu sein, dass irgendjemand dich beobachtet, das war ich. Dabei wollte ich dir doch gar nichts tun, ich wollte nur wieder so großartige Abenteuer mit dir erleben wie früher. Aber du zogst nur die Decke über den Kopf und hast dir eingeredet das ich gar nicht da bin.

Ich wurde traurig und ja, auch wütend denn mit jeder Sekunde die du mich nicht wahr genommen hast, wurde ich schwächer und schwächer. Gerne würde ich sagen das es mir Leid tut, dass meine Liebe zu dir sich in Hass verwandelt hat, aber das kann ich nicht. Das alles hast du dir selbst zuzuschreiben, du hättest nur ein wenig Zeit mit mir verbringen sollen, anstatt mich weg zu schieben wie einen alten Lumpen. Lange habe ich überlegt wie ich dich dazu bringen kann mich wieder zu bemerken, bis es mir einfiel. Ich schreibe dir einfach diese Nachricht über das Internet und vielleicht erinnerst du dich jetzt schon wieder an mich und unsere gemeinsame Zeit. Aber wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, es reicht das du über mich nachdenkst. Das gibt mir erneut die Kraft mit dir zu interagieren. Und wir werden wieder miteinander spielen, ein letztes Spiel, welches wir für immer spielen werden. Es heißt „Deine Angst“.

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