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Es war ein verregneter Novembertag im Jahre 2013. Der Nebel machte sich breit und es sah gespenstisch aus. Ich verstehe die Leute nicht so richtig die den Regen so hassten. Und warum auch wird Regen als schlechtes Wetter bezeichnet? Wenn es regnete war es für mich ein schöner Tag. Man musste auch mal an die Pflanzen denken. Sie brauchten Wasser. Ohne Wasser gäbe es uns nicht. Ohne Regen gäbe es kein Meer und auch keine Badeseen. Versteht ihr was ich damit sagen möchte? Der Regen macht uns schöne Dinge erst möglich und schenkt uns das Leben. Ehrlich gesagt finde ich es verdammt respektlos, den Regen als schlechtes Wetter zu bezeichnen.

Ich wollte nicht den ganzen Tag zuhause sitzen und ich beschloss im Regen rauszugehen. Ich verzichtete auf Regenjacke und Co. Es macht mir nichts aus wenn ich nass werde. Ich liebe es sogar. Ich verließ das Haus und lief auf die nasse Straße. Ich hatte keinen Plan wo ich hingehen würde. Einfach drauf los laufen, war mein Ziel. Ungefähr eine halbe Stunde schon lief ich ziellos durch die Stadt. Kaum eine Menschenseele sah ich in der Stadt. Alle flüchteten von dem ''schlechten'' Wetter.

Ich beschloß in einen Park zu gehen. Er war ziemlich verlassen und kaum einer kannte ihn. Er war eine wahre Schönheit. Riesige Eichen und Pappeln wuchsen ringsum den Park. Sie spendeten eine sehr mysteriöse Atmosphäre, ich liebte es. Im Park angekommen war natürlich kein einziger Mensch dort. Innerlich sprang ich auf vor Freude. Ich hatte den ganzen Park für mich alleine. Ich steuerte zu einer Parkbank und setzte mich auf sie. Ich beobachtete den dunklen Himmel und die riesigen Bäume die die Regentropfen abfingen. Der kalte Wind blies durch meine langen Haare...

Ich konnte es mir nicht schöner vorstellen, es war ein Paradies. In den Himmel schauend dachte ich nach... Über mich... Über mein ganzes Leben... Ich versank in Gedanken. Plötzlich wurde ich aus meinen schönen Gedanken gerissen, als ich bemerkte dass ich ein durchnässtes Papier im Gesicht hatte.

Der Wind musste es mir ins Gesicht geweht haben. Ich nahm es aus meinem Gesicht und wollte es lesen. Wahrscheinlich nur irgendeine Werbung. Vorsichtig drehte ich das feuchte Papier in meinen Händen so hin, dass ich es lesen konnte. Ich konnte erkennen dass es sich um eine Webadresse handelte. Es war lediglich nur eine Webadresse und es stand nichts anderes darauf. Von Natur aus bin ich ein sehr neugieriger Mensch und wollte selbstverständlich wissen, um was es sich handelte.

Wenn mir schon sowas zufällig mitten ins Gesicht flog, musste ich auch wissen was es war. Ich schnappte mein Smartphone aus der Tasche und öffnete Google. Mit nassen Fingern tippte ich diese Adresse ein. Schließlich nahm ich das oberste Ergebnis, da es die Webseite war. Es war eine Art Portal wo Videos angeboten wurden. Das Erstbeste klickte ich an. Das ausgewählte Video hatte den Namen ''Hannah Montana''. Das Video startete. Ich war erstaunt da ich erwartet habe, dass erstmal eine fette Portion Werbung kam, aber ich irrte mich.

Es spielte in einem Keller. ''Was zum Teufel?'', dachte ich mir. Die Kamera wackelte und sie wurde von einer Person durch den Keller geführt. Überall befanden sich Türen und diesem staubigen Kellergang. Er ging durch einen Gang und stoppte nach einer Weile und hielt die Kamera zum Boden. Wahrscheinlich kramte er einen Schlüssel hervor und schloß das Schloss auf. (An den Geräuschen zu urteilen).

Die Kamera war wieder waagerecht und ich konnte ein Mädchen erkennen. Das Mädchen war voller Kratzer und hatte eine schäbige Perücke auf. Ich schätzte sie auf 15 Jahre. Die Haare sahen wie die von der echten Hannah Montana aus. Nur halt als Perücke. Das Mädchen hatte verweinte Augen und fragte mit gebrochener Stimme: '' Was hast du vor mit mir?'' Eine tiefe, perverse Stimme antwortete: ''Sing für  mich ein kleines Liedchen''!

Sie begann mit ängstlicher Stimme und sang das Lied '' My heart will go on''! Als sie fertig war sagte der Mann:'' Hast du fein gemacht!' Als Belohnung lass ich dich frei!'' Ängstlich verließ das Mädchen mit zitternten Beinen den Kellerraum. Der Mann forderte mit strenger Stimme:'' Geh in diese Regentonne! Ich werde dich frei lassen, aber dir nicht den Weg zeigen, den ich fahre.'' Das Mädchen gehorchte und kletterte in die Regentonne.

Ich war verdammt geschockt und konnte nicht glauben was ich da sah. Dennoch sah ich das Video weiter an. Der Mann lief zu einem Schrank und was dort drinnen war, ist so schrecklich dass ich Albträume davon habe. In dem Schrank standen lauter durchsichtige Boxen mit Blut und Organen drinnen. In der Box waren Maden, die alle herumkrochen. Man konnte halbverweste Knochenteile sehen und Insekten, die ich gar nicht kannte.  

Plötzlich lachte der Mann so grauenvoll und pervers, dass mir die Nackenhaare zu Bergen standen. Der Mann lief zu einem Kellerraum und schloss ihn auf. Er zog eine blutbeschmierte, halbverweste Leiche heraus, die meinem Urteil nach ein Mädchen war.

Er zog die Leiche zur Regentonne und sagte mit perversen Stimme: ''Ich werde noch ein anderes Mädchen mit dir zusammen frei lassen!'' Er öffnete die Regentonne und trug die halbverweste Leiche in die Regentonne. Ein markerschütternder Schrei ertönte und der Bastard lachte einfach nur. Das Mädchen schrie wie am Spieß und der Mann machte den Deckel wieder auf die Regentonne. Auf dem Boden rollte der Mann die Regentonne aus dem Keller und das Mädchen schrie sich die Seele aus dem Leib. Ein Schnitt.

Der Mann gab schließlich folgendes vor sich: '' Wenn du aufhörst zu schreien, lasse ich dich lebend frei!'' Der Schrei verstummte und der Mann sagte: ''Na geht doch!'' Es kam ein Schnitt und die nächste Szene spielte in einem Auto. Es war Nacht und der Mann bog in ein Waldstück ab. In der nächsten Szene öffnete er den Kofferraum und trug die blaue Regentonne zum Boden. Man konnte hören, dass das Mädchen wimmerte. Es fragte mit leiser Stimme: "Kannst du mich rauslassen?''

Keine Antwort. Das Mädchen klopfte schreiend gegen die Regentonne und der Mann kramte eine Schaufel aus dem Kofferraum und grub seelenruhig ein Loch. Er ließ sich durch die Todesschreie des Mädchens nicht stören. Nach ungefähr 3 Minuten war das Loch groß genug und er legte die Regentonne in das Loch. Das Mädchen schrie immer noch und der Mann schüttete Erde über das Fass und der Schrei verstummte. Er legte die Schaufel in seinen Kofferraum, stieg ins Auto und fuhr los.

Das Video endete. Nun saß ich da. Zitternd und verstört. Ich ließ mein Handy in die Hosentasche gleiten. Mein Haare und Kleidung waren völlig durchnässt und es donnerte. Irgendwann lief ich gebrochen nach Hause. Ich setzte mich Zuhause an meinen Laptop und habe die Seite nochmal aufgerufen. Ich hatte keineswegs vor noch ein Video anzusehen. Mit zitternden Fingern scrollte ich runter und bemerkte, dass das neuste Video erst vor 10 Minuten hochgeladen worden war und auf dem Titelbild war der Park in dem ich war.

Krank vor Angst klickte ich das Video an und musste erschrocken feststellen, dass ich es war! Ich wurde gefilmt wie ich auf der Parkbank saß und das Video ansah. Am Ende drehte sich die Kamera und das perverse Gesicht blickte grinsend in die Kamera. Mich überkam ein unbeschreiblich  grauenvolles Gefühl. Ich wurde die ganze Zeit von diesem kranken Monster beobachtet... Dieses Gefühl ist scheußlich. Ich meldete es umgehend und hysterisch auf der Webseite der Polizei. Aber sie war gelöscht worden. Man konnte sie nicht wieder herstellen. Eine Frage brennt mir im Gewissen...

Waren hinter den anderen Türen noch andere Opfer?


Von LadyHaha

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