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Julien Harald war ein Typ wie jeder andere auch. Er hatte eine Freundin, war Student an der Universität in Los Angeles und arbeitete nebenbei als Pizzalieferant, um etwas Geld zu verdienen. Es hätte alles gut sein können, wäre da nicht dieser eine Tag gewesen, der Juliens Leben für immer veränderte sollte.

Es war der Tag, an dem Julien und Stacy, seine Freundin, ihren Jahrestag hatten. An jenem Abend jedoch wurde Stacy von einem maskierten Mann überfallen und getötet. Julien fiel daraufhin in eine schwere Depression, die dazu führte, dass sein Vater ihn in eine Psychiatrie einweisen ließ. Er konnte ja nicht ahnen, in welche Hölle er Julien geschickt hatte.

"Sunshine-Hospital" war der ironische Name der Psychiatrie. Sein Vater brachte Julien zur Anmeldung.

"Guten Tag. Ich bin Mr. Harald, ich hatte vor, meinen Sohn, Julien einweisen zu lassen."

"Ah, ja! Guten Tag, Julien! Ich bin sicher hier wird es dir bald besser gehen."

Julien sah seinen Vater flehend an.

"Bitte, Dad! Ich brauche das hier nicht. Nur noch ein bisschen Zeit um über Stacy hinweg zukommen."

"Julien, Stacys Tod ist jetzt schon fünf Monate her. Vertrau mir. Das hier ist das beste für dich. Wenn du schnell Fortschritte machst, bist du Weihnachten wieder zu Hause. Und nun leb wohl, mein Sohn."

Zwei Pfleger kamen um die Ecke.

"Ah, Sie sind dann wohl Mr. Harald? Hier entlang wenn ich bitten darf!"

Schweren Herzens nahm Julien seine Tasche, verabschiedete sich von seinem Vater und trottete den Pflegern hinterher. Kaum waren sein Vater und die Rezeption außer Sichtweite, warfen sich die Pfleger auf ihn und drückten ihn zu Boden.

"Hey! Was zur Hölle? Lasst mich-..."

Weiter kam Julien nicht, da ihm eine Spritze in den Hals gerammt wurde.

Julien erwachte. Alles war dunkel, er konnte die Hand vor Augen nicht sehen. Er setzte sich auf und schaute sich um. Niemand war zu sehen. Was zum Teufel ist hier gerade passiert?, schoss ihm durch den Kopf. Er versuchte aufzustehen. Obwohl seine Beine sich wie Brei anfühlten, schaffte er es. Er taumelte durch die Dunkelheit. Eine halbe Ewigkeit schien zu vergehen, bis er an etwas hartes stieß. Julien tastete nach vorne, er fühlte die raue Seite einer Wand.

Auf einmal ging das Licht so stark an, dass es Julien blendete und er wieder zu Boden fiel. Durch einen Lautsprecher erklang eine Stimme.

"Achtung! Achtung! Neuer Patient auf Ebene Neun. Kommt ihn begrüßen, Jungs!"

Auf einmal begann alles um Julien herum zu hämmern. Er lag direkt vor vergitterten Türen, aus denen hunderte Menschen griffen, schrien und an den Stäben kauten.

"Wo bin ich hier?"

Juliens Schrei ließ die anderen verstummen. Aus einer Zelle kam eine Stimme, sie war heiser und brüchig.

"Im Haus der Irren, Junge. Deine letzte Stunde hat geschlagen. Dieses Hospital wie es genannt wird ist ein Witz. Wir werden hier wie Tiere behandelt und gehalten. Das lässt viele endgültig durchdrehen. UND JETZT STIRB!"

Diesen Worten folgte wieder das Geschrei der anderen. Julien war entsetzt. Da wurde er unsanft von hinten gepackt und hochgehoben.

"Hey! Lasst mich runter! Sofort! Hilfe!"

Ein Kerl von etwa zwei Metern Größe hatte ihn gepackt und trug ihn nun durch den Gang, vorbei an all dem Geschrei und verrückten Menschen. Am Ende des Ganges war eine leere Zelle. Julien wurde unsanft hineingeworfen und die Tür wurde abgeschlossen. Panisch suchte er nach seinem Handy, um seinen Vater und die Polizei zu rufen. Doch es war weg!

"Verdammte Scheiße! Das darf doch nicht wahr sein!"

Julien suchte weiter, bis ein Geräusch ihn aufhören ließ. In der dunkelsten Ecke der Zelle, kam eine Art kauendes Geräusch. Julien schlich näher, doch dann sprang ihn ein dürrer Mann aus dem Schatten an. Julien schrie auf und fiel nach Hinten zu Boden, der Mann stieg auf ihn und versuchte in sein Gesicht zu beißen. Aus den Augenwinkeln sah Julien einen weiteren Mann, dessen Gesicht komplett zerfetzt war, am Boden liegen, ganz offensichtlich tot. Jetzt Begriff Julien: Die Irren wurden in Zellen gesperrt, um sich gegenseitig zu töten und der Stärkste würde überleben!

Julien versuchte den Mann abzuwehren, doch der hatte eine enorme Kraft.

Julien wusste wenn er diesen Mann nicht umbringen würde, hätte er keine Chance, hier drin auch nur einen Tag zu überleben. Julien schrie auf, warf den Mann ab und schlug seinen Kopf mehrmals gegen die Wand. Dann, immer noch schreiend, sank er auf den Boden. Der Mann lag reglos vor ihm, sein Kopf lag in einer Blutlache. Julien weinte, er wollte hier raus! Dann packte ihn etwas am Fuß. Der andere!, schoss es ihm noch durch den Kopf. Doch dann wurde Julien in die dunkle Ecke gezogen. Das letzte was er sah, war ein völlig zerfetztes Gesicht und zwei Hände die sich um seinen Hals legten...

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