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Wir waren gerade erst in unser neues Haus in eine kleine ruhige Stadt gezogen. Unser Haus stand am Rande eines kleinen Waldes, an einer kleinen Straße. Unsere Nachbarn waren sehr sympathisch, sie hatten auch eine wunderschöne blondhaarige Tochter in meinem Alter, nämlich 16. Lis hieß sie, eigentlich Lisa aber alle sollen sie einfach nur Lis nennen da sie den Namen Lisa hasst.

Die ersten Nächte in unserem neuen Haus konnte ich kaum schlafen, ich fühlte mich beobachtet und da die Kartons in unserem Haus noch nicht alle ausgepackt waren wurde ich etwas paranoid und sah in jedem Kartonstapel eine Gestalt.

Nun war bereits eine Woche vorbei seitdem wir hier eingezogen sind. Die anderen Jugendlichen und Kinder erzählten mir das die letzte Familie aus diesem Haus ausgezogen war weil ihr jüngster Sohn eines Nachts ermordet wurden war. Ermordet? Dieser Gedanke dass ein Kind in meinem Haus ermordet worden war machte mir Gänsehaut. Wieso erzählten mir meine Eltern nichts darüber? Wussten sie es etwa nicht? Ich dachte mir dass das nur so eine Lagerfeuergruselgeschichte sein soll.

Diese Nacht schlief ich noch unruhiger, das Gefühl beobachtet zu werden wurde von Nacht zu Nacht stärker, und dazu noch der Gedanke das jemand in diesem Haus ermordet worden war machte es nicht besser. Der nächste Morgen brach heran, und ich stand auf. An meinem Fenster bemerkte ich einen Brief, er wurde von außen an mein Fenster geklebt. Auf diesem Brief stand mit einer ziemlich hässlichen Schrift geschrieben:

In der Dunkelheit beobachte ich dich, Heartless Jack nenne ich mich.

Zunächst dachte ich dass das nur ein dummer Streich der anderen gewesen sein muss, doch auf dem Boden lagen noch mehr solcher Briefe auch an der Wand hingen welche. Ich teilte meinen Eltern von den Brief mit, doch als sie in mein Zimmer kamen waren die Briefe weg, einfach weg!

Zweifelnd an meinem Verstand ging ich hinaus, als ich ein paar der anderen fand erkundigte ich mich über Heartless Jack bei ihnen. Laut ihrer Aussage war ein Heartless Jack für den Mord verantwortlich, da Sally Briefe von einem Heartless Jack bekommen hatte bevor er auf brutale Weise umgebracht wurde. Langsam aber sicher bekam ich es mit der Angst zu tun, was ist wenn ich der nächste bin? Denn Tag verbrachte ich weiter mit meinen Freunden, die Sonne ging bereits unter als ich mich auf den Heimweg machte. Am Waldrand im Schatten stand jemand, doch als ich ihn ansah versteckte er sich wieder. Jetzt werde ich schon wegen dieser blöden Gruselgeschichte verrückt.

Ich liebe CPs über alles und ich weiß, dass die nur erfunden sind und ich dachte mir auch, dass das nur wieder so eine sein soll. Es war bereits nach Mitternacht als ich schlafen ging, mein Zimmer befand sich am Ende eines langen Ganges im ersten Stock. Ich knipste das Licht aus und legte mich in mein Bett. In den Schatten vernahm ich eine Gestalt, ach nur wieder Kartons schoss es mir durch den Kopf. Ich schloss die Augen und schlief ein.

Der nächste Tag brach heran und als ich aufstehen wollte bemerkte ich einen stechenden Schmerz an meiner Brust. Ich zog also mein T-Shirt hoch und mir stach sofort ins Auge das ein Satz auf meiner linken Brust eingeritzt worden war: Das ist mein Haus. ,stand drauf geschrieben. Ich zeigte es meinen Eltern welche sofort mit mir zu einem Arzt fuhren.

Er sagte das die Verletzung nicht schlimm sei und sie nach einigen Wochen wieder voll verheilt sein würde, aber ich werde mein ganzes Leben diese Narben auf meiner Brust tragen müssen. Doch der Arzt empfahl mir psychologische Hilfe, also schleppten mich meine Eltern zu einem Psychiater. Sie ließen mich bei Doktor Knechtsteiner alleine. Die erste Frage von ihm war ob ich irgendwelche Sorgen hätte, worauf ich nur antwortete: ,, Ich hoffe mal Mädels stehen drauf wenn Jungs Narben auf der Brust tragen.‘‘ Denn ganzen Tag wurde ich mit diesen dämlichen Frage bombardiert. Müde ging ich auch diese Nacht ins Bett, doch dieses Mal stand die Gestalt wo anders.

Als ich das Licht wieder einschaltete sah ich dass es wieder nur ein Haufen Kartons war. Ich wachte mitten in der Nacht auf, da stand er vor mir! Ich wusste einfach dass es Heartless Jack ist. Er trug eine traurig aussehende Maske, dort wo sein Herz sein müsste war nur ein Loch, sein ganzer Körper war mit getrocknetem Blut übergossen. Er hatte ein kleines Messer in der linken Hand, er trug schwarze Handschuhe. Mit der rechten Hand hielt er mir den Mund zu, er zwang mich diesen Tagebucheintrag welchen ich seit dem wir hier eingezogen sind schreibe fertig zu schreiben. Und als letzten Satz sollte ich noch schreiben:

Es tut mir Leid das ich sein Herz genommen habe, Jack.

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