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Du bist spät Abends auf dem Heimweg 
und musst auf einem schmalen Pfad 
durch einen dunklen Wald laufen. 
Einen anderen Weg gibt es nicht.

Was würdest Du tun?

Hier und da hörst Du es Rascheln 
und Knacken im Unterholz. 
Die Geräusche scheinen weit entfernt. 
Doch sie hören sich an, 
als wären sie in deiner Nähe.

Was würdest Du tun?

Du weist, sowas ist normal. 
Schließlich leben Tiere in einem Wald. 
Rehe, Mäuse, Ratten und so weiter. 
Und ein Wald verursacht nun mal Echo. 
Also denkst Du dir nichts dabei. 
Doch nach einer Weile ist hinter dir 
ein kratzendes Schleifen zu hören. 
Das gehört nicht hier her, denkst Du dir. 
Also drehst Du Dich um. 
Doch Du siehst nichts.

Was würdest Du tun?

Du läufst weiter. 
Nach einigen Metern hörst Du es wieder. 
Diesmal ist es näher hinter dir.

Was würdest Du tun?

Du bleibst stehen, 
dein Herz schlägt schneller. 
Du holst dein Handy aus der Hosentasche, 
benutzt die Taschenlampenapp, u
m ein wenig Licht ins Dunkle zu bekommen. 
Du drehst Dich um, 
doch wieder ist da Nichts.

Was würdest Du tun?

Weiter gehts, 
den schmalen Pfad 
zwischen den Bäumen entlang, 
durch den dunklen Wald. 
Wieder dieses Geräusch. 
Doch diesmal ist es 
nicht nur hinter dir, 
sondern auch neben dir. 
Auf beiden Seiten. 
Und es hört sich an, 
als wäre es hinter den Bäumen, 
direkt am Rand des Pfades. 
Hinter dir ist das Schleifen 
unmittelbar in deiner Nähe.

Was würdest Du tun?

Du leuchtest mit deinem Handy 
in alle Richtungen, 
drehst Dich mehrfach im Kreis. 
Doch es ist einfach nicht auszumachen, 
woher das Geräusch kommt 
oder was es verursacht.

Was würdest Du tun?

Du beschließt weiterzugehen. 
Es hört nicht auf. 
Was ist das? 
Du läufst schneller. 
Doch das Geräusch bleibt 
konstant neben und hinter dir.

Was würdest Du tun?

Du hast Panik, 
fängst an zu rennen. 
Aber das Geräusch bleibt. 
Eine Wurzel, die aus dem Boden ragt, 
wirft Dich zu Boden. 
Du stürzt so schwer, 
dass Du dir dein Bein brichst. 
Ein offener Bruch.

Was würdest Du tun?

Nun liegst Du da im Dunkeln. 
Das Geräusch hat Dich mitlerweile eingekreist. 
Einzig dein Handy erleuchtet 
die Stelle wo Du liegst ein wenig. 
Aber der Akku ist auch fast leer. 
Die Bäume stehen zu dicht, 
um das Mondlicht durch zu lassen.

Was würdest Du tun?

Deine Augen gewöhnen sich 
einfach nicht an diese 
völlige Dunkelheit. 
Dein Herz schlägt wie wild. 
Du hast Todesangst. 
Das Geräusch bleibt seltsamerweise 
auf der kurzen Distanz und 
kommt nicht näher. 
Aber es bleibt.

Was würdest Du tun?

Plötzlich wird es still. 
Du hörst nichts. 
Nicht mal die Grillen im Wald, 
oder das Rascheln der Blätter 
durch den Wind hoch oben in den Bäumen.

Zu still.

Was würdest Du tun?

Weit entfernt aus der Richtung 
aus der Du kamst 
ertönt plötzlich ein tiefes 
lautes Brüllen gefolgt einem 
ziemlich ekelhaft matschigen Geräusch. 
Es hallt durch den ganzen Wald.

Was würdest Du tun?

Du versuchst aufzustehen. 
Es klappt nicht. 
Die Schmerzen sind zu groß. 
Daher ziehst Du Dich 
auf dem Boden liegend 
langsam den schmalen Pfad entlang.

Was würdest Du tun?

Da ist es wieder. 
Das kratzende Schleifen. 
Doch Du weist diesmal, 
woher es kommt. 
Du bist das Schleifen. 
Und der Knochen, 
der aus deinem Bein herausragt, 
kratzt auf dem Boden.

Was würdest Du tun?

Nun hörst Du es wieder im Unterholz. 
Das Knacken und Rascheln. 
Und es ist nah. 
Sehr nah.

Was würdest Du tun?

Das kann kein Reh sein. 
Rehe sind scheu. 
Auch ein Wildschwein kannst Du ausschließen. 
Die greifen Menschen nur an, 
wenn sie sich bedroht fühlen. 
Und Du stellst in deiner jetzigen Lage 
devinitiv keine Bedrohung dar. 
Doch was ist da im Unterholz?

Was würdest Du tun?

Du vernimmst ein Schnauben 
gefolgt von einem tiefen 
gurgeligen Knurren. 
Dein Handylicht zog so sehr am Akku, 
dass Du bereits kein Licht mehr hast, 
um in die Richtung dieses Geräusches zu leuchten. 
Alles ist dunkel.

Was würdest Du tun?

Auf deiner Stirn spürst Du etwas Feuchtes. 
Eine leicht zähe Flüssigkeit. 
Du wischst sie dir weg. 
Doch das ist Zwecklos. 
Nach und nach kommt immer mehr dazu.

Was würdest Du tun?

Plötzlich bohren sich 5 spitze Krallen 
in deine Rippen unter deinem Arm 
und weitere 5 in dein Unterleib. 
Ein nie gekannter Schmerz durchfährt 
deinen gesamten Körper d
och Du bist zu geschockt, 
um ihn herauszuschreien.

Was würdest Du tun?

Die Kreatur hebt 
deinen Körper in die Luft 
und du spürst, 
wie sie Dich entzwei bricht. 
Dich zerreißt. 
Es ist ein unvorstellbarer 
doch zugleich erlösender Schmerz 
und das letzte, was Du hörst, 
ist dieses ekelhaft matschige Geräusch, 
welches Du vorhin schonmal gehört hast. 
Danach ist alles noch dunkler, 
als es sowieso schon ist.

Was würdest Du tun?

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