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Aschfahle, dräunende Düsternis, die vor einem aufragt wie die unüberwindbaren Mauern einer alten, starrenden Burg. Kesselt ihn ein, würgt ihn, dringt in ihn ein, bar jeglichen Verständnis für das menschliche Wohl. Kennt keine Gnade und kein Winseln. Da ist kein Erbarmen, nur die tödliche Umarmung dessen, was jeglicher Beschreibung spottet. Formen, die so nicht sein dürfen, Wirbel und Kanten, verformt in Winkeln derer kein Geist jemals einen Namen geben könnte. Außerirdisch, überirdisch, fremd, wahnsinnig, schlicht und ergreifend.

Stück um Stück bricht der Verstand, bröckelt davon wie Sandstein in einem schweren Regenguss. Findet nirgends mehr halt. Wabernde Tentakel bohren sich durch den zuckend, schlotternden Körper, verteilen Schwärze überall und nirgends. Ist es Wahrheit? Ist es Realität? 

Was spielen Fragen wie diese eine Rolle, an einem Ort an dem weder Zeit und Raum existieren? 

Alle Gefühle müssen reinster Agonie weichen, müssen sich dazu entschließen zu kapitulieren. Einer Macht zu weichen, welche nirgends sonst zu finden ist. Sehnen und Muskeln spannen sich, beginnen zu zerfetzen ob der Kraft die an ihnen reißt. Klare Flüssigkeit mischt sich mit dem platschenden Rot menschlichen Lebens, suhlen sich auf dem staubigen Boden zu einem schlammigen Gemisch, das ihn benetzt, die Haut wegbrennt und nur das nackte Grauen hinterlässt. 

Blicklose Augen, nur das Weiß zu sehen, verschwunden im eigenen Schädel, verschließen sich vor den substanzlosen Gestalten die hier tanzen, herrschen. Götter gleich in einer Welt, die nicht existieren darf. Nicht bestehen kann. 

Der kleingeistige Verstand eines Menschen nicht länger dazu im Stande in diesem verständnislosen Königreich zu existieren, zersplittert wie eine alte Glasscheibe, die zu langem Frost ausgesetzt ist. 

Der Druck kam nicht von den Wänden rings herum. Das kam er nie. Er kam von diesem wahnsinnigen Licht. Alles verschlingend, alles verbrauchend bis da nichts mehr ist als staubige Asche,  zu spät bemerkt das es kein Licht sondern reinste Finsternis ist, die sich seiner bemächtigt. Durchdringend wie schleichendes Gift, seinen Körper von innen her verzehrend. Eine Hülle zurücklassend, jeglicher Beschreibung spottend.

Letztlich, dort unten in den Eingeweiden der Erde, bleibt nichts zurück. Nichts, als jener helle Schimmer.

Lockend.

Fordernd.

Verheißungsvoll.

Hell und dunkel.

Ravnene

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