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Es war ein warmer Morgen. Ich stand bereits im Badezimmer und putzte mir die Zähne. Ein ganz normaler Morgen, wie immer. Ich stieg die Treppe hinunter und ging in die Küche. Meine Mutter stand am Herd, machte für meinen Vater Spiegeleier.... wie immer. Es schien ein ganz normaler Tag zu sein. Ich nahm mein Pausenbrot und schon war ich verschwunden... wie immer.

Die Highschool, war sozusagen gleich nebenan, besser gesagt 2 Blocks weiter. So wie jeden Tag fuhren die gleichen 4 Schulbusse an mir vorbei, da ich an einer Hauptstraße lang ging, die zur Schule führte. Dieser Tag wird auch nicht anders werden als die anderen. Kurz vor dem Schulgelände wird mich das Footballteam abfangen, wie jeden Morgen, und wird mir das Pausengeld und -Brot aus der Tasche ziehen. Danach werde ich auf dem Schulgang von dem Oberfiesling mit dem Kopf gegen den nächsten Spind geschmettert. Das geht den ganzen Tag so weiter.

Ja, ich bin ein Mobbingopfer, ich ertrage mein Leben nicht mehr und ich hoffe sehr oft, dass ich einfach sterben würde. Für mich hat das alles hier keinen Sinn mehr. Meine Eltern sind nicht sehr wohlhabend, wir wohnen in einer armen Gegend. Ich selber trage die alten Klamotten meines älteren Bruders, der letztes Jahr ausgezogen ist. Er ist nur 2 Jahre älter als ich.

Ich ging nun um das Häusereck und sah die Schule... sehr komisch...

Alles war menschenleer. Die Schulbusse standen alle an der Einfahrt. Soweit ich erkennen konnte, waren sie ebenfalls leer. Ich ging irritiert weiter, betrat das leere Gelände und anschließend das Gebäude. Erschreckenderweise war diese ebenfalls leer.

Also gut... . Habe ich mich vorhin bei den Bussen getäuscht? Waren diese von einer anderen Schule? Oder ist heute schulfrei? Ich weiß es nicht...

Die Klassenzimmer waren ebenfalls leer. Mich beschlich nun ein befremdliches Gefühl. Das Gefühl beobachtet zu werden! Ich ging nun immer schneller, wollte so schnell wie möglich raus hier, nach Hause und das alles hier vergessen! Irgendwann rannte ich und bemerkte, dass ich im Kreis lief. Das Gefühl wurde immer unerträglicher, aber ich fand den Ausgang nicht! Plötzlich waren auch alle Türen verschlossen, außer die der Cafeteria. Dort rannte ich rein und plötzlich wurde alles dunkel. Plötzlich stiegen Gestalten aus dem Schatten und krochen auf mich zu. Kurz bevor sie mich berührten....



wachte ich auf... . Alles war ein Traum, auch wenn er sehr real war. Aber es war nur der Traum, den ich jede Nacht träumte... wie immer.

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