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Meine Hände zittern unkontrolliert.

Die Hitze in diesem Raum ist erdrückend, stinkt nach Schweiß und Blut. Es ist hell, viel zu hell und ich habe nicht die geringste Ahnung wie lange meine Netzhäute diese Folter noch ertragen.

Jegliche Gedanken daran, wie lange ich mich hier schon befinde sind längst aus meinem Bewusstsein verschwunden. Dort lauert nur noch dumpfes Unwohlsein ob des nächsten Intervalls.

Längst produziert mein Körper keinen Schweiß mehr, die Lippen fühlen sich an wie raues Papyrus und nur der letzte Rest an kläglichem Willen hält mich davon ab endgültig aufzugeben.

Der Grund ist kein Grund, es ist bloßes Überleben…

Meine Füße sind klebrig, mühsam jeder wankende Schritt. Auf meinen Ohren lastet der Druck hunderter Schreie, fühlt sich an, als würde mein Schädel in einem Schraubstock stecken, welcher sich immer fester zudreht…

Pfeifend und rasselnd der Atem, schon bald nur noch ein leises Flüstern.

Die Glühdrähte über mir leuchten in einem schönen Kirschrot, doch die Hitze wird zunehmend unerträglich. Der Boden scheint zu schmelzen und die Haut an meinen Armen beginnt sich zu wellen. Blasen treten hervor, gefüllt mit brandiger Flüssigkeit. Meine Augen quellen aus ihren Höhlen, machen mich blind, ehe sie mit einem leisen Plopp zerplatzen.

Die Hitze wird zu groß um meine Muskeln noch aufrecht zu erhalten und ich sinke auf die Knie.

Den Mund weit aufgerissen, versucht einen lautlosen Schrei auszustoßen.

Über mir quietscht die Luke und heiße Flüssigkeit umschmeichelt meinen Körper.

Es riecht nach Honig, Senf und Majoran, als mich die Hitze tötet.

Ravnene

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