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Hurtige Hasen hoppeln himmlisch hastig herum. Dies nennt man eine Alliteration. Eine Reihe von Wörtern, die hintereinander mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Sich immer wiederholend, genau wie das schlagende Klopfen der Hasenpfoten auf den Boden.


Die kleinen Kinderhände grabschen bereits an den Zaun, starren mit weit aufgerissenen Augen auf die Tierchen. Die junge Dame vom Tierwarenhandel öffnet die Tür, die den Zaun zuhielt und nimmt ein Prachtexemplar von Hasen hinaus, um es den anderen Kindern zu zeigen. Das Fell des Hasens war braun, er hatte tief schwarze Augen. Ein Kind könnte denken, in diesem Dunkeln zu versinken, sich zu verlieren und schließlich im Nichts dessen zu verkommen.

Als der jungen Dame dies bewusst wurde, entschied sie kurzerhand (zum Wohle der Kinder) dem Hasen das Genick zu brechen und zurück in den Käfig zu werfen.

Ruckartig verwandeln die aufgeregten Gesichter sich zu niedergeschlagenen Mienen. Das machte die Dame sehr traurig, denn sie wollte doch nur die Kinder schützen. Aber sie verstand, dass die Kinder nicht so weit dachten und versuchte Verständnis zu zeigen. Wie immer, denn sie war schon länger in diesem Beruf und wusste, wie sie sich zu verhalten hatte.

Als nächstes nimmt die junge Dame einen Albino-Hasen aus den Käfig. Seine roten Augen bilden einen krassen Kontrast zu dem schneeweißen Fell. Einige Kinder beruhigen sich und starrten nun auf den neuen Hasen. Die Dame lächelt und hält den Hasen nun ganz weit hoch, damit auch jedes Kind ihn sehen kann. Dann schneidet sie mit einem Messer dessen Kehle durch.

Das Jubeln der Kinder wird indes zu einem Weinen. Das macht die Dame traurig, denn sie wollte doch nur den Kindern den schönen roten Kontrast zum weißen Fell zeigen. Aber sie verstand, dass die Kinder nicht so weit dachten und versuchte Verständnis zu zeigen.

Sie geht zu einem weinenden Kind hin. Sein Gesicht ist mit Blut benetzt, so als hätte man seine Reinheit mit etwas Schlimmen beschmutzt. Die Dame streichelt dem Kind durchs Haar, versucht ihn zu beruhigen, dass alles gut wird und rammt ihn das Messer in den Bauch.

Das Weinen wandelt sich währenddessen zu einem hysterischen Kreischen. Die Kinder rennen vor der Dame weg, kriechen in Nischen, um sich schnellstmöglich an einen sicheren Platz zu bringen. Das macht die Dame sehr traurig, sie wollte doch nur, dass das Kind keine Traurigkeit mehr fühlt. Aber sie verstand, dass die Kinder nicht so weit dachten und versuchte Verständnis zu zeigen.


Diese Vorgehensweise wiederholte sich (ähnlich des Buchstaben bei einer Alliteration) noch einige Male. So lange, bis alle Kinder tot waren. Die Dame lächelt und verlässt das Tiergeschäft, in der Hoffnung dies in der nächsten Stadt wiederholen zu können. Sie sah, dass ihre Taten die Welt unglücklich machten, obwohl sie es doch nur gut meinte. Aber sie verstand, dass Kinder nicht so weit dachten und versuchte Verständnis zu zeigen.

Aylo (Diskussion) 18:03, 20. Mär. 2016 (UTC)

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