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Es war so c.a. 2 Uhr als ich meine Wohnung zu einem nächtlichen Spaziergang verließ. Ich konnte nicht schlafen, da ich wieder von Albträumen geplagt wurde. Ich musste irgendwie meinen Kopf frei kriegen. Nach einer gewissen Zeit kam ich von der hell erleuchteten Stadt, wo sich meine Wohnung befand, in ein eher dunkleres und etwas kalt wirkendes Waldgebiet. Ich gehe gerne durch solche Gebiete, da sie meist von Menschen komplett verlassen sind und man an solchen Orten am besten nachdenken kann. Nach c.a. einer halben Stunde fand ich einen Felsvorsprung, der mit Moos und kleineren Pflanzen ohne Blüten befallen war. So saß ich c.a.  eine Stunde und dachte nach ohne etwas Angst oder ein ähnliches Gefühl verspüren zu müssen. Es war nach einer Weile kalt, da ich nur eine dünne Jacke und eine Jogginghose an hatte. Es war nicht geplant, dass ich so lange auf dem Vorsprung bleibe, jedoch hatte ich jetzt das Gefühl noch bleiben zu müssen. Ich hörte Schritte hinter mir und einen Schatten der immer größer und größer wurde. Ich bemerkte eine Hand auf meiner Schulter. Sie war eher klein und kalt.

Es war die Hand meiner kleinen Tochter. Sie muss mir den ganzen Weg gefolgt sein ohne dass ich es mitbekommen habe. Sie fragte mich wann Ich endlich nach hause kommen würde.  Ich entschied mich dazu ihr zu folgen. Der Wald war auf einmal ganz ruhig. Meine Tochter schaute mich mit einem mitleidigen Blick an und ich konnte mir das ein oder andere Grinsen nicht verkneifen. Wir kamen auf eine Kreuzung und damit auch an den Anfang der Stadt. Endlich daheim angekommen schreibe ich nun diesen Text, trinke einen Whisky, rauche eine Zigarrette und rede mit meiner Tochter. Sie hat mir sehr viel zu sagen, da ich sie schon sehr lange nicht mehr gesehen habe. Sie ist jetzt bei ihrer Mutter. Ich ging zu dem Schrank in meinem Schlafzimmer. Ich nahm die Pistole heraus und feuerte einmal in den Boden um deren Funktion zu testen. Danach setzte ich sie an meiner Schlefe an und habe meiner Tochter noch einen Satz ins Ohr geflüstert, welchen sie mir bei ihrem Tod auch ins Ohr geflüstert hat. Ich liebe dich.

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