FANDOM


Manchmal, wenn ich in meiner Kuschelecke, unter Kissen vergraben, mit meinem Laptop auf dem Schoß und einem Tee in der Hand, vor mich hinvegetiere, überkommt mich das Verlangen, eine Geschichte zu schreiben. Ich kann dann an nichts anderes denken, als wie ich diese Geschichte schreibe, und kann keinen klaren Gedanken fassen.

Aber eine Geschichte schreiben, das ist nicht immer so einfach, wie viele Leser denken. Auch, oder vor allem in der Creepypasta-Szene. Manche Menschen sprudeln nur so von Ideen, während andere ewig an einer sitzen. Ihnen will einfach nichts einfallen, obwohl sie doch so gerne etwas aufs Papier bringen wollen. Einigen davon fällt etwas ein, wenn sie dann losgeschrieben haben, doch dies gestaltet sich im Creepy-Wiki als schwer; braucht man doch als erstes einen Titel. Wie spricht man einen Leser am besten an? Welcher Titel passt zu meiner nicht existenten Idee? Dann besteht die Möglichkeit, Word oder Open office zur Rat zu ziehen und dort anzufangen.

Egal, welchen Weg man nun gewählt hat, jetzt gilt es, die Geschichte möglichst gut herüberzubringen. Wie schaffe ich es, meine Leser zu fesseln? Was ist das Geheimnis dahinter, Menschen einen Schauer den Rücken hinunterlaufen zu lassen? Wo brauche ich einen Plot, wo eine Handlungslücke? Welche Formulierung ist am geeignetsten, um herüberzubringen, was ich ausdrücken will? Wie denkt der brutale Serienmörder, der gerade sein dreißigstes Opfer zur Strecke gebracht hat?

Am besten kann man Dinge formulieren, wenn man sich selbst schon einmal in einer ähnlichen Situation befunden hat. Doch das hat man bei Creepypastas selten. Bei anderen Genres kann man auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Dem Romantiker fällt es leicht, den Kuss zweier Liebenden zu beschreiben, hat er selbst schon einmal jemanden geküsst. Ein Morgen mit Kaffee und Brötchen lässt sich einfach beschreiben. Selbst der Horror des Schulalltags eines kränklichen, unbeliebten Jungen ist für die meisten Autoren leichter zu beschreiben als die Gedanken eines Psychopathen oder seines Opfers. Die Idee zum Buch über den Alltag einer Familie aus der Mittelschicht hat schneller ein Thema als die Creepypasta.

Aber man kann ja nicht einfach mal von einem Monster zerfleischt werden, nur um zu wissen, was eine Person in diesem Moment denkt. Man kann ja schlecht zum Psychopath werden und jemanden umbringen, um aus der Sicht des Mörders schreiben zu können. Oder? Doch. Man kann. Und es ist die beste Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen! Jedes Opfer hat seine eigene Geschichte, die sich wunderbar aufschreiben lässt. Bei jedem Opfer kannst du dich in die Gedankenwelt eines Killers und seiner Opfer besser hineinversetzen.

Da fällt mir ein: Aus dir könnte man auch gut eine Geschichte machen...

Crepka

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki