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Es war ein normaler Morgen für mich. Nein, wirklich, ich hatte keinen Albtraum. Ich hatte eine ruhige Nacht ohne jegliche Zwischenfälle. Aber ich glaube, ich sollte mich erstmal vorstellen. ich bin Kristiena, Kristiena Klements und ich bin 19 Jahre alt. Ich lebe seit einem halben Jahr allein, ohne meinen Eltern, in einer anderen Stadt. Die Leute hier sind nett, aber richtig Freunde konnte ich unter ihnen nicht finden. Aber, das war mir auch eher egal, da ich viel lieber alleine unterwegs bin. Aber auch zu Hause in meinem kleinem Haus bin ich lieber alleine. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass ich eine geistige Störung besitze. Ja, ich bin etwas daneben! Nun ja, ich habe die Vorstellung, dass ich einen Freund hätte, der mich schon lange begleitet. Sein Name lautet Spero, dieser Name ist eine Anspielung auf das lateinische Wort Spes, was so viel heißt wie Hoffnung. Spero könnte man, wenn man nicht sehr viel Ahnung hat, leicht mit der Creepypasta Rake verwechseln, da er fast genau so aussieht wie er. Wieso fast? Weil Speros, anders wie Rakes graue Haut, weiß gefärbt ist. Man könnte sich jetzt echt denken, dass ich dumm wäre. Nun ja, viele denken das auch, aber Spero nicht! Anders, wie die Menschen, weiß er sich zu benehmen. Er ist nett und lustig, er neckt mich manchmal zwar, aber nur zum Spaß. Nur ich kann ihn sehen. Er sagt immer, dass er es so will, aber ich weiß, dass er es nicht anders kann. Ich habe ihn mir ausgedacht ...

Spero bringt mich oft zum lachen und wir haben eine schöne Zeit wenn wir zusammen sind. Wenn ich mit ihm jedoch in der Öffentlichkeit rede, dann reden alle Menschen hinter meinem Rücken über mich, das ich Selbstgespräche führe und solches Zeug. Wenn die nur wüssten...

Einmal sagte Spero das er einen wunderschönen Ort hat, wo er mich eines Tages hinführen würde. Ich wollte direkt wissen wo dieser schöne Ort denn war, doch er sagte nur das ich es an meinem Geburtstag erfahren würde und redete nicht weiter über diesen Ort. Er sagte nur das wir an diesem Ort für immer zusammen sein können, ohne das Menschen hinter unserem Rücken über uns reden könnten. Ich versuchte weiter auf das Thema einzugehen das wir jetzt hingehen sollen und so weiter. Aber Spero blieb beharrlich und redete nicht mehr darüber.

Nun war es also soweit. Mein zwanzigster Geburtstag. Ich erwartete nicht das meine Eltern anrufen würden, geschweige denn einmal vorbei zu kommen. Ich hatte es schon lange aufgegeben und hatte den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen. Es schien ihnen egal gewesen zu sein. ,,Gehen wir jetzt los, Spero?´´ , fragte ich. Er antwortete mit einem Nicken. Also gingen wir nun los. Nach langer Zeit bemerkte ich das wir in Richtung Wald gingen. Ich fragte ihn nicht wieso sondern ging ihm einfach hinterher. ,,Sagst du mir jetzt wo wir hin gehen, Spero?´´, fragte ich. ,,Aber, aber, Kristiena. Du willst doch das es eine Überraschung bleibt, oder?´´, gab er als Antwort und starrte mich für eine gefühlte Stunde an, obwohl es nur drei Sekunden waren. Und langsam schien mir der Ausflug unangenehm ... gar unheimlich. Spero erschien mir unheimlich. ,,Spero? Können wir umkehren?´´, bittete ich ihn. Er antwortete nicht, er ging nur weiter als hätte ich gerade nichts gefragt. Also fragte ich erneut, diesmal lauter: ,,Spero, lass und bitte gehen!´´. Er schaute zu mir mit einem leicht bösem Blick. ,,NEIN.... eh ... ich meine nein Kristiena... wie willst du sonst meinen schönen Ort sehen!?´´, versuchte sich Spero zu beherrschen. ,,N...N...Nagut...´´, sagte ich nur kleinlaut. Ich hatte echt langsam Angst vor meinem eigenen Freund. Ich wollte nach einiger Zeit die Flucht ergreifen, als er ein Stück weiter vorn war als ich. Ich rannte... ungefähr zwei Meter, als Spero plötzlich vor mir stand. ,,Wieso willst du denn schon gehen...?´´, fragte Spero schon leicht traurig, was sich dann wieder in leichte Wut verwandelte. Er griff mich mit seinen langen Krallen am Arm und zog mich hinter sich her. ,,HEY! SPERO! LASS MICH! Seit wann kannst du mich ANFASSEN!!!???´´, schrie ich. ,,Schon sehr lange... ich habe es dir nur nie gezeigt!´´, rief er ,,und du kommst jetzt mit mir zu diesem wunderSCHÖNEN Ort !´´. Ich schrie: ,, NEIN! LASS MICH!´´. Dann wurde mir Schwarz vor Augen.

Als ich aufwachte schmerzte mein Kopf unheimlich schlimm. ,, Na, Kristiena, auch schon wach?´´, sagte Spero in aller Seelenruhe ,,Wir sind da...am wunderschönen Ort. Es war eine Wiese. Mit einigen seltsamen Steinen darauf. Doch im großen und ganzen war es wirklich wunderschön. Und neben der Wiese war ein Fluss mit einem aus Holzstämmen gebautem Boot. Kein Floß sondern eine richtige kleine Schiffsform mit Rändern. Ich nahm mir vor einen der Steine näher zu betrachten. Auf dem Stein war eine Inschrift... ein Name und eine Jahreszahl. ,,Was ist das?´´, fragte ich Spero. ,,NIchts, nichts ... komm mit!´´, sagte er nur und zerrte mich hinter sich her. Und deutete an das ich in das kleine Boot einsteigen solle. Naja, Warum nicht... Also stieg ich ein. Spero setzte sich zu mir und stieß uns vom Ufer ab. Ich genoss die Fahrt sehr. Doch nach ca. 2 Stunden wurde der Himmel dunkler und die Bäume an denen wir vorbei kamen sahen immer bedrohlicher aus. ,,Du , Spero?´´, fragte ich. ,,Ja?´´,antwortete er. ,,Wo fahren wir eigentlich hin?´´. ,,Das wirst du sehen...´´, gab er nur zurück und schaute woanders hin. Ich war mir nicht sicher ob ich ruhig bleiben sollte oder Panik schieben sollte. Habe ich gerade nicht einen Schatten gesehen!? Ja ganz sicher, DA WAR ETWAS! Ich rückte näher an Spero heran. Er schien dies zu bemerken und schaute mich fragend an. ,, Es ist ein bisschen gruselig...´´´, sagte ich zu ihm. Er schaute also wieder in eine andere Richtung. Es wurde mit der immer dunkler und unheimlicher. Nach und nach merkte ich das ich Spero immer näher kam,weil ich das Gefühl hatte bei ihm sicher zu sein. Immer wieder huschten Schatten über die bedrohlich aussehenden Bäume und mit einem Mal hörte man einen lauten Schrei vor uns, ungefähr in dem Moment bei dem man die Hand vor Augen nicht mehr erkennen konnte.

Das Wasser schimmerte plötzlich an einigen Stellen hellbläulich. Ich schaute mir diese blauen Schleier im Wasser genauer an. Und sah das es Geister verstorbener Menschen waren. Ihre Gesichter ... manche völlig entstellt andere, einen weit, zu einem Schrei verzogenem Mund. ,,Guck sie nicht an!´´, befahl Spero plötzlich hinter mir. Ich schreckte hoch, da ich mich voll und ganz auf die Geister konzentriert hatte. ,,Wieso...?´´,fragte ich ihn. ,, Weil sie dich sonst mit in das Wasser zerren und ertränken!´´, sagte er und schaute mich ernst an. Ich sagte nichts mehr und schaute nur nach vorn.

Ich musste eingeschlafen sein denn am nächsten Morgen wachte ich auf ... naja ich wurde, bevor die Sonne aufging von Spero geweckt. Ich habe ihn gefragt wieso, aber er hat mir keine Antwort gegeben. Er hatte nur vor uns gedeutet. Wir waren schneller unterwegs als gestern und allmählich ging auch die Sonne auf. Noch nie fühlte ich mich der Sonne so nah. Sie war größer als sonst und schöner.

Wir wurden immer schneller und jetzt bemerkte ich auch wieso. Vor uns war ein Wasserfall. ,,Nimm das!´´, sagte Spero ,,wir sehen uns auf der anderen Seite...´´. Ich nahm ein Amulett entgegen und schaute ihn fragend an. Ich hatte Angst bei dem Wasserfall herunter zu fallen und schloss meine Augen fest und presste das Amulett nah an meinen Körper. War das nun das Ende...?

Ich öffnete meine Augen. Die Sonne blendete mich und ich musste meine Augen wieder schließen. Nach einiger Zeit hatten sich meine Augen an die Sonne gewöhnt und ich merkte das ich auf einer schwebenden Insel stand. Um dieser Insel waren noch viele andere Inseln darunter, eine dunkele, eine helle, eine wüstenartige und eine die dem Regenwald ähnelte und viele mehr. Es waren an die 50 Inseln mit lauter Bewohnern. Ich sah das vor mir Spero stand mit zwei kräftigen Flügeln

Er sagte zu mir: ,,Willkommen... In meinem Himmel...!´´

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