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Ich lief einen dunklen, langen Weg im Wald entlang, als es wieder kam.

„Wohin willst du denn so schnell?“

Mein Herz schlug schneller und mein Atem wurde schwer.

„Weg, weg von dir! Weg von allem! Weg, einfach nur weg!“, schrie mir eine andere ängstliche Stimme entgegen, als der Wind kalt durch die Baumkronen zog. Ich stand zwischen Etwas, nur was es war wusste ich selbst nicht.

„Es gibt kein Entkommen mein Kleiner! Es gibt keinen Ausweg aus alldem hier!“, antwortete die Stimme erneut. Was sich hier abspielte, wusste ich selbst absolut nicht, doch egal, was es war, es verfolgte mich schon die ganze Zeit. Langsam bekam ich es auch mit der Angst zu tun. Mir fröstelte es ein wenig.

„Es muss einen Weg geben und du weißt auch genau wie es geht, sag mir bitte wie es geht!“, quängelte die andere Stimme als Antwort.

„Und ob es einen Ausweg gibt, aber ich sage dir nicht wie!“, sagte die Stimme spöttisch. Ich hörte einen Frosch quaken in der Nähe des Teiches an dem ich nun vorbei lief. Ich schenkte ihm keine weitere Beachtung.

„Bitte, bitte, ich halte das nicht mehr aus! Lass mich raus, lass mich hier weg!“

Was meinte er damit und wo war er gefangen? Kaltherzig und uninteressiert lief ich weiter, bis ich an einer kleinen Bank am Teich Halt machte. Der Anblick war recht schön, der Mond spiegelte sich leicht im trüben Wasser, die Grillen und Frösche machten leise Geräusche und der Duft vom Wasser lies mich etwas runterkommen. Es war eine Zeit lang nichts mehr von den beiden Stimmen zu hören als mich ein lauter Knall aufschreckte. Ich saß unter Schock auf der Bank und wollte mich nicht mehr bewegen, als sich vor mir ein dunkler Schemen bildete. Es war schwer zu erkennen was es war aber es sah mir sehr ähnlich.

„Du willst also hier raus?“, sagte der dunkle Schemen.

„Ich weiß nicht was Sie meinen? Wer sind Sie ?“, fragte ich die Gestalt.

„Ja, will ich! Nun lass mich endlich gehen und in Frieden!“, klinkte sich eine weitere Stimme ein. Der dunkle Schemen vor mir hob etwas in seiner Hand, was die ungefähre Form eines Messers hatte.

„So, wie du willst mein kleiner Freund“, sagte die Gestalt, hob den Gegenstand hoch und lief mir entgegen.

„Was tun Sie da? Was soll denn das?“, rief ich, als die Angst unaufhörlich in mir anstieg.

„Du willst raus? Dann lass mich dir helfen!“, sagte der Schemen und drückte mir den Mund zu. Ich versuchte zu schreien, hatte aber keine Chance.

„Gleich bin ich frei, gleich bin ich weg, Gott sei dank!“, rief die zweite Stimme. Ich riss die Augen auf und mir lief Angstschweiß über die Stirn.

„Ich sage dir nur noch eins!“, sagte die böse Stimme.

„Ich bin du und du bist ich. Wir sind eins!“, hängte er dran, als er mir das messerähnliche Ding ins Herz rammte. Ich spürte wie das Leben langsam aus mir wich und die Kälte diesen Platz einnahm. Langsam schlossen sich meine Augen und die Gestalt vor wurde immer deutlicher, als meine Augen nahezu verschlossen waren, erkannte ich das die Person vor mir wirklich ich war und das ich mich - insofern ich das war - angrinste, als er mir winkte und sich meine Augen schlossen.

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