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- Eine Creepypasta von HQuinn-                                                  

Stille. Vollkommene Ruhe. Dunkelheit umgibt mich.

Es ist einer dieser Nächte, an denen ich wahrscheinlich wieder nicht einschlafen kann, wie so oft.

Insomnia ist gleichzeitig meine beste Freundin, als auch meine ärgste Feindin.

Ebenso die Angst, die mich immer begleitet.

Ich kenne sie so gut, wie die jetzige verdächtige Stille, die bald wieder von dannen zieht.

Ich weiß es.

Ich spüre es.

Ich liege, eingekuschelt in meine Decke, auf meinem Bett. Angespannt. Ruhelos.

Ich weiß, dass da etwas lauert.

Nenn mich kindisch. Nenn mich abergläubisch.

Aber seit dem ich in diesem Haus wohne, glaube ich an Geister.

An übernatürliche Wesen.

Ich spüre sie, ihre Präsenz.

Ich habe Angst.

Angst vor ihnen.

Angst vor ihren Fähigkeiten.

Angst vor ihren Taten.

Bei dem Gedanken daran, dass ich in der Dunkelheit und allein vollkommen schutzlos bin überkommt mich ein Schauer.

Ich spüre, wie ich anfange zu schwitzen.

Schwitzen, weil ich unter meiner viel zu warmen Decke Schutz suche und wegen meiner Angst.

Ich spüre sie von Kopf bis Fuß.

Angst.

Mein Leben war eigentlich immer einfach gewesen. Ich bin recht früh von zu Hause ausgezogen und studiere.

Nur seit dem ich hier wohne, passieren mir seltsame Dinge.

Dinge, die plötzlich passieren.

Dinge, die ich nicht beeinflussen kann.

Ein Riss im Spiegel.

Eine Gestalt im Fenster.

Temperaturveränderungen.

Es knarzt.

Ich erschrecke heftig.

Die Treppe sollte nicht knarzen.

Es knarzt.

Ruckartig ziehe ich mir die Decke über den Kopf.

Obwohl mir so verdammt heiß ist, zittere ich.

Es knarzt.

Angst.

Ich bin alleine zuhause.

Es knarzt.

Ich atme schnell, hyperventiliere. Ich spüre, wie mein Bewusstsein langsam den Geist aufgibt.

Es knarzt.

Panik überkommt mich, das Knarzen hört sich so laut an, so nah, so greifbar.

Es klopft.

Ich versuche zu schreien, doch bekomme keinen Ton aus meiner Kehle.

Es klopft lauter.

Ich kann nicht mehr. Ich habe so verdammte Angst.

Die Türklinke wird heruntergedrückt.

Ich bin wie paralysiert. Ich kann mich nicht bewegen.

Die Tür wird geöffnet.

Ich habe Tränen in den Augen, fühle mich so hilflos wie noch nie zuvor.

Es knarzt.

Es kommt näher, Es kommt näher, ES KOMMT NÄHER

Es knarzt.

Nur noch ein weiteres Mal und das Etwas, was nun in meinem Zimmer ist, steht vor meinem Bett.

Es knarzt.

Mir wird die Bettdecke weggezogen.

Das Letzte was ich zu sehen bekomme ist ein Messer.

Und eine Gestalt.

Die Schlaflosigkeit findet hier ihr Ende.

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