FANDOM


Sie war auf dem Weg von der Schule nach Hause. Isaya Yumeha, 14 Jahre alt. Ihre braunen kurzen Haare waren mit einem dunkelgrünen Haarreifen verziert, passend zu ihrer hell grünen Lieblingsjacke. Man sah ihr nicht an, das die letzten zwei Wochen die schlimmsten zwei Wochen ihres Lebens waren.

Isaya war mit ihren Eltern und ihrem großen Bruder gerade erst von Japan nach Michigan gezogen, schon hatte sich ihr Vater in eine Blondine verknallt und die Familie verlassen. Außerdem standen noch viele nicht ausgepackte Umzugskartons bei ihnen rum. Isaya kramte ihren Haustürschlüssen aus ihrer Tasche und öffnete die Tür, als ihre Mutter sie mit einem Umzugskarton in den Armen begrüßte

„Hey Süße, wie war die Schule?“  „Uhm… normal eben.“ Antwortete sie und half ihrer Mutter den Karton ins Wohnzimmer zu bringen. Isaya wollte gerade in ihr Zimmer gehen, als ihre Mutter sie aufhielt „Woah. Nein. Du hilfst erst mal deinen Bruder beim Auspacken.“ Sie wollte gerade protestieren, aber ihre Mutter war schneller „Shhh. Spürst du den Schmerz? Das ist der Schmerz das du zu tun hast was ich dir sage, als meine Tochter.“ Kicherte sie und ging in die Küche.

Genervt zog sie die Schuhe aus, ging nach oben, schmiss ihre Tasche gegen ihre Zimmertür  und lief zum Zimmer ihres Bruders. Sie öffnete die Tür „Hinter dir.“ Isaya wirbelte herum. Seine dunkelbraunen Haare waren noch strubbliger als sonst und seine hellgrünen Augen sahen müde aus „Joker. Bitte sag mir das du meine Hilfe nicht brauchst.“ Sagte sie flehend, doch Joker grinste nur Hämisch „Sorry, Isa-Chan, aber ich brauche sie.“ Er ging in sein Zimmer und öffnete einen Karton der auf seinem Bett stand. Genervt verdrehte Isaya die Augen „Uhg…und wobei?“ „Unten vor der Treppe steht ein Karton mit Weihnachtsschmuck. Bring ihn bitte auf den Dachboden.“ Antwortete er „Ach und es war weniger eine Bitte.“ Ergänzte er und grinste Isaya an „Ich bin vier Jahre älter als du, also tu was ich dir sage.“ Isaya verdrehte wieder die Augen, aber ging trotzdem los um den Karton zu holen.

Als sie wieder nach oben ging blieb sie stehen. Sie blickte in den Spiegel der an der Wand lehnte. Ihr Spiegelbild, es sah aus als ob sie Lächeln würde. Was sie nicht tat. Sie sah schnell weg und wollte das Bild schnell wieder aus dem Kopf kriegen „J-Joker? Wo ist der Dachboden?“ rief sie und versuchte den schweren Karton voll Weihnachtsschmuck nicht fallen zu lassen, als Joker zu ihr kam „Gleich hier.“ Er ging etwas den Flur nach unten und öffnete eine etwas ältere Holztür. Isaya starrte verdutzt in den kleinen dunklen Raum wo die Treppe drinnen stand, welche auf den Dachboden führte. „Das soll wohl ein Witz sein, oder?“ Isaya sah ängstlich auf die im Dunkeln liegende Treppe „Was? Hast du Angst?“ fragte ihr Bruder und lachte sie aus. Wütend sah sie Joker an „Nein!“ „Worauf wartest du dann?“ Sie zögerte kurz und ging nach einer Minute starren die Treppe hoch.

Sie hörte noch ihren Bruder lachend hinterher rufen „Spürst du den Schmerz? Haha. Das ist der Schmerz das ich dich kontrollieren kann, Schwesterchen.“ Die Bodendielen knarrten unter Isayas Füßen. Sie stellte den Karton zu ein paar anderen Kartons und sah sich um. „Ganz schön unheimlich hier.“ sagte sie zu sich selbst und stellte sich vor einem alten Spiegel. Isaya bekam so ein Gefühl  sie wusste nicht genau was es für ein Gefühl war, aber sie fühlte es schon einmal. Später am Abend erzählte ihre Mutter dann, dass das ihr Vater und seine Freundin bei ihnen übernachten würden, damit sie die restlichen Sachen von ihrem Vater mitnehmen können.

Joker öffnete ihnen die Tür und lächelte freundlich.  Doch Isaya war nicht zu lächeln.  Als ihr Vater reinkam sah sie ihn wütend an und wandte sich ab. Sie setzte sich im Wohnzimmer auf die Couch und sah Fernsehen während die Anderen sich Fröhlich in der Küche unterhielten. Sie blickte ins Fenster, welches ihr Spiegelbild wieder gab und sie anlächelte. Isaya wollte weg sehen, da es ihr zu unheimlich war.

Doch… irgendwie konnte sie ihren Blick nicht abwenden.

Ihr Spiegelbild deutete grinsend auf ein Messer das auf den sofatisch lag. Isaya lauschte dem Gespräch neben an und hörte wie ihr Vater von seiner neuen Freundin schwärmte und sich über Joker und sie beschwerte. Sie hatte wieder dieses Gefühl… das Gefühl vom verlangen nach Blut. Ängstlich schüttelte sie das Gefühl schnell ab und lenkte sich wieder mit dem Fernseher ab. Aus dem Seitenwinkel konnte sie erkennen das ihr Spiegelbild sie immer noch mit breitem grinsen anstarrte, als ihr Vater sie plötzlich ansprach „Isaya, mach mal platzt, oder geh wo anders hin.“ Sagte er mit rauer Stimme. Wütend ging sie in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich.

„Was soll das?!“ fragte sie sich selbst und schmiss ein Buch gegen die Wand. Das Buch landete neben einen Karton denn sie nicht kannte. Sie öffnete ihn und sah dass es Jokers war wo seine alten Chemie Experimente drinnen war. Sie griff hinein und holte eine Spraydose raus mit der Aufschrift ‚Eye Color in Test‘ Nachdenklich sah sie sich die Dose an und drehte sie. Hinten stand drauf dass es nicht gelungen sei und unter gar keinen Umständen verwendet werden soll.

„Vielleicht muss ich ihn so nie wieder in sein dummes Gesicht sehen.“ Wütend, ohne zu merken drückte Isaya auf den Knopf und die Farbe sprühte über ihr linkes Auge und zur Hälfte über ihr rechtes. Sie gab einen lauten Schmerzensschrei von sich, rannte ins Badezimmer und kippte sich Wasser ins Gesicht. Sie hob den Kopf, ihre Hand auf ihrem linken Auge und blickte in den Spiegel. Ihr rechtes Auge war zur Hälfte grün und zur Hälfte lila, aus ihrem linken Auge floss Blut. Ihr Spiegelbild lächelte und deutete auf etwas hinter Isaya. Sie drehte sich um und nahm den Verband, welcher dort lag und band ihn um ihr linkes Auge. Geschockt starrte sie in den Spiegel. Schmerzen, angst, Hass. All diese Gefühle überkamen sie, als sie die Stimme ihres Vaters von unten, durch die offene Tür hörte.

Sie ging aus dem Badezimmer raus, als Joker auf einmal vor ihr stand „Isaya!“ geschockt sah er sie an. „Was…Was hast du getan?!“ Sie sah ihrem Bruder in die Augen und lächelte „Komm heute nicht mehr runter.“ Sagte sie und schloss die Tür hinter sich „Aber…“ Er schüttelte den Kopf „Wieso soll ich nicht…“ Isaya unterbrach ihn und grinste „Tu es einfach nicht Joker-Chan“ Er sah sie verwirrt an, nickte aber und ging in die Richtung seines Zimmers. Besorgt drehte er sich noch einmal zu ihr um, doch Isaya lächelte so Niedlich wie er es von früher kannte.

Leise schlich Isaya die Treppe runter und ging in die Küche. In einer der Pfannen spiegelte sich ihr Spiegelbild wieder mit eine breiten grinsen im Gesicht. Sie griff in eine Schublade und holte das schärfste und größte Messer raus. Die Freundin ihres Vaters kam in die Küche um sich etwas zu trinken zu holen und Isaya versteckte das Messer in ihrer Sweatshirt Jacke. Mit freundlichem Lächeln sah Isaya sie an „Spürst du das? Spürst du den Schmerz?“ Verwundert sah die Freundin ihres Vaters sie an. Noch in der nächsten Sekunde zog Isaya ihr Messer und rammte es in ihren Hals. Blut floss über ihre Hände und eine große Pfütze bildete sich unter den leblosen Körper. Ihre Schuhe, ihre Hose, alles war voll mit Blutspritzern und mit einem Lächeln ging sie ins Wohnzimmer „Daddy, ich glaube deine Freundin braucht Hilfe.“ Kicherte sie, geschockt sahen ihre Eltern sie an. Ihre Mutter rannte zum Telefon um die Polizei zu rufen, stoppte aber dann als sie den Hörer schon in der Hand hatte und legte ihn wieder auf. Isaya lief auf ihren Vater zu, welcher das Messer auf den Tisch griff.

„Was soll das, nutzloses Kind?!“ schrie er wütend und stach das Messer in ihren Bauch. Isaya zuckte kurz ignorierte aber dann die Scherzen. Sie schlug ihren Vater auf den Hinterkopf und Trat in seinen Bauch. Mit einem Schmerzensschrei fiel er zu Boden und griff verzweifelt nach einem Glas das auf dem Tisch stand. Er schmiss es auf sie, doch wieder zuckte sie nur kurz während Blut ihren Kopf runter floss. „Spürst du den Schmerz?“ fragte sie traurig und Hass erfühlt während sie sich das Messer aus dem Bauch zog „Das ist der Schmerz dass ich über dein Leben entscheide und ich dich Kontrollieren kann.“ Sie stach das Messer mit dem ihr Vater sie töten wollte in seinen Bauch und lachte bei seinem Schrei. Das zweite Messer stach sie in seinen Hals. Sie stach immer und immer wieder zu.

Nach zwei Minuten stoppte sie und stand auf. Blut…früher mochte sie es nicht wenn Blut auf der Kleidung war, jetzt war es für sie Normal.  Ihre Mutter nahm wieder den Hörer ab „Ich hab dich lieb.“ Sagte sie und rief die Polizei an. Isaya ging zur Eingangstür, öffnete sie, blickte nochmal zu ihrem Spiegelbild, welches sie an grinste, lief nach draußen und lächelte.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki