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Es war ein ganz normaler Tag für mich. Ich hatte wie jeden Tag meine Hausaufgaben für diese nervige Schule erledigt und konnte es kaum erwarten mich vor meinen Computer zu setzen und ein paar Spiele zu spielen. Mein Lieblingsgenre ist Horror wobei auch Action und Fantasy interessant sind. Mein Name ist übrigens Brian.

Ich spiele eigentlich den ganzen Tag über, wenn ich nichts zu tun habe. Meine Eltern sind vor 10 Jahren verschwunden als ich noch ein Baby war. Man sagte mir nie, was mit ihnen passierte, hatte aber einmal mitgehört, als sie darüber sprachen. Sie sagten Sachen wie: “Es kann doch nicht sein, dass 2 Menschen in einem fast leeren Raum verschwinden!“ Dieses Zimmer war mein Schlafzimmer. Seitdem ich dieses Gespräch hörte bekam ich immer eine Gänsehaut, wenn ich in mein Zimmer ging. Die Einrichtung war sogar genau dieselbe wie damals. Sogar derselbe Computer, der sogar noch sehr gut funktionierte.

Doch an diesem schicksalhaften Tag stimmte irgendetwas nicht mit diesem Computer. Er stürzte die ganze Zeit ab bevor ich mich überhaupt anmelden konnte. Es war die längste halbe Stunde meines Lebens in der ich versuchte, ihn wieder zum Laufen zu bringen. Endlich funktionierte er wieder, doch er hatte massenhaft Grafikfehler am Bildschirm, was mich nicht weiter störte. Als ich dann versuchte mein Lieblingsspiel zu öffnen kam ein heller Schimmer aus dem Bildschirm. Es war so hell, dass ich dachte ich würde erblinden und mir wurde schwarz vor den Augen.

Als ich dann wieder aufwachte war ich in einem dunklen Wald. Es dauerte eine Weile, bis meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Mich übermannte ein mulmiges Gefühl als ich meine Umgebung das erste Mal sah. Sie kam mir so bekannt vor. Nach einer Weile grübeln ging es mir Kalt über den Rücken. Dieser Wald ist das Anfangsgebiet in dem Spiel, das ich zu öffnen versuchte. Ich hatte dieses Spiel schon mehrmals durchgespielt also wusste ich ungefähr was alles passieren würde. Und das allein war schon genug um mir richtig Angst zu machen, denn in diesem Spiel wird der Hauptprotagonist sehr viel gefoltert und muss viele Strapazen durchleben um ans Ende zu kommen, das passierte aber nur wenn man unvorsichtig war. Wenn man nämlich sehr gut aufpasste war es ein Kinderspiel es ohne Verletzungen zu überstehen. Ich dachte noch einmal nach und versuchte irgendeine Erklärung dafür zu finden, was hier überhaupt passierte und ob ich wiederbelebt werden würde, wenn ich starb. Naja, wenigstens konnte ich jetzt erklären wie meine Eltern verschwunden waren.

Nach einer Weile beschloss ich nachzusehen ob ich durch den Wald gehen konnte, in dem man im Spiel normalerweise nicht durchkam. Es funktionierte nicht. Es war wie eine unsichtbare Wand, die einen in die andere Richtung drückte, wenn man gegen sie lief. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und ging dem vom Spiel festgelegten Weg entlang. Die Atmosphäre war ziemlich angsterregend, und der Fakt, dass der Gegner im Spiel zufällig auftaucht war noch schlimmer.

Im ersten Abschnitt des Spiels gab es viele Fallen, die einem ein Loch in den Bauch rammten, einem aufspießten oder explodieren ließen. Ich ging ganz langsam den Weg entlang und versteckte mich bei jedem einzelnen Geräusch. Auf dem Weg lagen ziemlich viele Leichen, die im Spiel nicht waren. Es war ziemlich viel Blut verstreut. Ich suchte in den Taschen der Leichen nach nützlichen Sachen. In der Tasche eines jungen Mannes fand ich einen Zettel, der aussah wie ein Brief. In ihm stand folgendes: “Die Menschen in diesem Spiel sind keine NPC´s sie sind echt. Und sie wollen alle ans Ende. Sie werden alles dafür tun.“ Mir war anfangs nicht klar, was das bedeutete, doch mit der Zeit wurde es mir klar. Es gibt Menschen wie ich, die in dieses Spiel gezogen wurden und alles dafür machen würden heraus zu kommen.

Langsam kam ich zum Zweiten Abschnitt des Spiels. Plötzlich hörte ich ein Geräusch in den Büschen. Als ich näher heranging sprang ein Mensch hinaus. Er war mit einem Messer bewaffnet und lief auf mich zu. Er blieb etwa 3 Meter vor mir stehen und schrie:“ Ich habe Hunger! Ich werde dich zerstückeln, braten und dann alles von dir verspeisen!“. Er fing wieder an zu laufen doch irgendwas war faul an der Sache. Dann fiel es mir ein, doch es war zu spät. Er lief direkt in eine Explosions-Falle. Ich lief so schnell wie möglich weg, damit ich nicht die Leiche sehen würde und eines wurde mir klar. In diesem Spiel hat man nur ein Leben. Aber eine gute Sache hatte es, dass ich in dieses Spiel gezogen wurde. Ich wollte schon immer wissen, wie es sich anfühlt einen Menschen zu töten. Ich spielte ja nicht umsonst die ganze Zeit Horror-Spiele. Ich wollte wissen, wie sich ein Psycho-Killer fühlt.

Ich ging durch die nächsten zwei Abschnitte ohne irgendetwas verdächtiges zu entdecken. Und als ich am Ende des Spiels ankam wurde mir klar, wieso es noch keiner aus dieser Welt geflohen ist. Am Ende stand ein Schild mit der Aufschrift „Töte den Killer“. Damit war ganz sicher der Gegner im Spiel gemeint. Und der ist ein ziemlich harter Brocken. Sein Name ist Jack und er ist eine Mischung aus meinen größten Ängsten. Clowns, Pistolen und der Dunkelheit. Denn er ist ein Clown, der mit Pistolen um sich schießt, der sich am liebsten in der Dunkelheit versteckt. So langsam bezweifelte ich, dass ich überhaupt aus diesem Albtraum entkommen konnte.

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