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Jack war eigentlich ein ganz normaler Typ, der gerade erst hergezogen ist.

Dachten jedenfalls viele...

Kennt ihr dieses seltsame Gefühl, wenn ihr eine Person seht und sofort wisst, dass etwas nicht mit ihm stimmt? Dieses Gefühl hatte ich, als ich das erste mal Jack gesehen habe. Wir gingen in die selbe Klasse und im allgemeinen war er ganz cool drauf, aber er hatte so eine dunkle Aura. Es fiel mir erst sehr spät auf, zu spät. Außerdem hatte er so eine gewalttätige Ader in sich, auch wenn er wie ein Weichei aussah. Aber egal wie seltsam er war, wir waren immer Freunde. Er war nicht nicht beliebt, ich aber auch nicht. Er kam sehr oft zu mir nach Hause, ich aber kein einziges mal zu ihm. Er faselte jedes mal irgendetwas von Renovierungen oder so etwas, wenn ich ihn drauf ansprach.

Eines Tages rempelte Jack versehentlich einen von unseren Klassenkameraden an. John, den Rowdy und schüttete ihm dabei versehentlich Wasser ins Gesicht. Prompt schnappte sich dieser Jack und schlug ihm mitten ins Gesicht. Und noch einmal. Und noch einmal. Jack jedoch verzog keine Mine. Aus seiner Nase lief Blut wie aus einem Wasserfall. Ich versuchte dazwischen zu gehen und bekam ebenfalls eine ins Gesicht. Es schmerzte extrem. Es tat sogar so weh, dass ich fast umfiel. Auf einmal kam ein Lehrer angestürmt und zerrte John von Jack weg. Jack schien nicht mal zur Kenntnis genommen zu haben, dass er gerade verdroschen worden war. Er zeigte nicht mal irgendwelche Anzeichen von Schmerzen. Und dann fing Jack an zu grinsen. Ich bekomme dieses Grinsen nie wieder aus meinen Gedanken. Der einmalige Angriff entwickelte sich zu Mobbing. Aber man sollte aufpassen, wen man mobbt, denn Mobbing kann Menschen zu Monstern machen.

Trotz des Mobbings hielt ich immer zu Jack, denn ich war sein letzter Freund. Aber dann fing er an sich zu verändern. Er wurde regelrecht unheimlich. Sein Verhalten wurde immer aggressiver, verletzte aber niemals jemanden. Und seine ohnehin schon dunkle Aura wurde richtig beängstigend. Eines Tages beschloss ich, Jack doch einmal zu besuchen. Ich wusste wo er wohnte, damals lies er mich aber nie rein. Es war schon 19 Uhr und es wurde allmählich dunkel. Ich musste zu Fuß gehen, da mein Fahrrad neulich geklaut worden war. Als ich den ewig langen Weg zu Jack bewältigt hatte, sah ich, wie sämtliche Fenster mit Brettern vernagelt waren und die Tür sperrangelweit offen stand. Ich hatte ein seltsames Gefühl dabei, aber ich betrat das Haus dennoch. Es war total dunkel, außerdem roch es seltsam. Ich tastete nach einem Lichtschalter, den ich auch fand und betätigte. Überall war Blut. Es war einfach überall und es war so widerlich, dass ich mich übergeben musste. Die Glühbirne schien alt zu sein, da sie nur wenig Licht produzierte. Ich ging weiter in den Flur hinein. Jeder Schritt machte ein schmatzendes Geräusch und ich musste mich fast noch einmal übergeben musste. Es zog mich aus irgendeinem Grund zu der Tür am Ende des Flures. Ich öffnete die Tür langsam. Sie quietschte grässlich. Der Raum war ebenfalls stockdunkel. Ich tastete erneut nach einem Lichtschalter. Plötzlich gingen die Lampen von alleine an. Dort stand er. Jack. Er hatte einen schwarzen Mantel an und trug Stiefel. Außerdem hatte er eine Sense auf dem Rücken geschnallt. Ein Tisch stand zwischen uns. Auf dem Tisch war eine silberne Box zu sehen, die Jack genau in dem Moment schloss, als ich sie ansah. Rechts lag eine leere Spritze. Ansonsten war der Raum leer. Jack starrte mich an. "Wa... wa... warst du das?", stotterte ich. Jack grinste. "Vielleicht, vielleicht auch nicht", antwortete er. Ich drehte mich um um wegzurennen. Jack stand wieder direkt vor mir. Ich zuckte zusammen. "Machs dir gemütlich hier. Du kannst aber auch nach Hause gehen, wenn du dich hier nicht wohl fühlst. Jetzt muss ich etwas erledigen. Man sieht sich die Tage." Und weg war er.

Ich rannte los. Ich wollte nur noch nach Hause. Dann stolperte ich und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Ich wachte wieder in meinem Zimmer auf. Meine Mutter saß am Bettende. "Gott sei dank, du bist wieder aufgewacht. Ich hab mir solche Sorgen gemacht. Gestern sind alle deine Klassenkameraden verschwunden und ich dachte, Ich würde dich nie wieder sehen. Ach Gott du musst ausgehungert sein. Ich mach die lieber was zu essen", sagte meine Mutter und verließ den Raum. "Ach du meine Fresse, Ich dachte schon, die alte Schachtel geht nie. Also, wie gehts, Alter?", meinte Jack, der plötzlich auf dem Sofa lag, das auf der anderen Seite des Raumes war. Ich hatte Jack noch nie so reden hören. "Warst du das? Wo sind unsere Kameraden?", fragte ich ihn. "In der Höllenstadt Raidorm. Sie sieht aus wie unsere hier, nur ist sie menschenleer", sagte Jack. Er hatte plötzlich einen Apfel in der Hand, in den er reinbiss, während er aus dem Fenster schaute. "Der gesamte Wahnsinn sämtlicher verstorbener Seelen sorgt nun dort für Terror. Ich kann jede Person dorthin verfrachten oder wieder rausholen. Ich kann sogar mit ihnen sprechen", ergänzte er. Ich starrte ihn an. "Und was ist mit denen, die dich nicht gemobbt haben?" fragte ich total entsetzt. "Das hat dich nicht zu interessieren", zischte Jack. Ich wollte ihn nicht wütend machen. Er war ohnehin schon gruselig genug. Und wie schafte er es andauernd, so plötzlich aufzutauchen? Und warum tut er das alles überhaupt? "Also, zu dem Ersten: Ich kann alles, was ich will. Ich bin wie Gott, nur krasser und cooler. Und zum zweiten Punkt: "Menschen sind widerlich. Und jetzt müssen sie aussortiert werden", sagte Jack grinsend.

Ich wurde kreidebleich. Das ist nicht mehr normal. Er starrte mich grinsend an. "Man sieht sich, Alter", lachte er. Weg war er. Und jetzt sitze ich vor meinem PC und schreibe dies an alle, die jemals so einen Mist gemacht haben: Passt auf, dass Jack euch nicht bekommt. Er ist total unberechenbar geworden. Verdammt, ich weiß nicht mal, wie er reagieren wird, wenn er herausfindet, was ich hier über ihn schre

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