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Da ist sie nun, vor mir, blickt mit ihren wunderschönen grünen Augen in meine schönen schwarzen Augen. Ja ja ich bin schon ein hübsches Bürschchen.

Angsterfüllt sieht sie in meine Augen, und weiß, was sie gleich erwarten wird. Sie weiß dass es aus ist. Sie weiß, dass es irgendwann sie treffen müsste.

Ich reiß ihr das Klebeband vom Mund und frage:

"Erkennst du mich?"

"Ja, bring es endlich hinter dich, du Bastard!" schreit sie mich an.

Ich fasse es nicht. Sie wagt es mich anzuschreien.

"Wer bin ich denn einer netten Dame den letzten Wunsch abzuschlagen." grinse ich bedrohlich auf sie herab.

Ich nehme mein Rasiermesser und wirble es vor ihrem Gesicht herum. Daraufhin folgt ein gerader Schnitt quer durch ihre Pupille. Sogar ich war beeindruckt. Das Rasiermesser zusammengeklappt und in die Tasche gesteckt, sah ich sie an.

Sie schreit vor Schmerz auf. Meine Güte sie hätte Sängerin werden können mit ihrer Stimme. So schön war es in meinen Ohren, es klang wie Musik.

Zu viel des Guten.

"Langsam reichts aber du dreckige Schlampe!" zischte ich sie an nachdem sie schon eine Weile lang schrie und herum zappelte.

Endlich hört sie auf zu schreien, und sieht mich mit ihrem anderen wunderschönen Auge an. Ich weiß nicht ob sie blinzelt oder mir zuzwinkert. Das aufgeschnittene Auge kann sie wohl nicht mehr kontrollieren. Kein Wunder. Naja egal, hauptsache sie sieht mich.

"Hey Tantchen, weißt du noch wie dein bescheuerter Ehemann mich geschlagen hat, immer wenn ich bei euch war, und du nur zugesehen hast?"

"Zu...zu der Zeit kam...kam er immer betrunken...nach Hause" schluchzt sie und kann vor Panik kaum mehr atmen...die hält ja gar nichts aus, meine Güte. Das war ja noch die Stufe Harmlos.

"Naund? Dann hättest du dich eben von ihm scheiden lassen sollen? Weswegen bist du bei ihm geblieben?  Ihr hattet nicht mal Kinder!"

Eigentlich war mir das vollkommen egal, ich wollte sie einfach leidend und flehend vor mir winseln sehen. Denn sie war auch nie besonders nett zu mir, hat die Cola immer vor mir versteckt oder die Süßigkeiten immer ihrem Mann William gegeben. Ist jetzt wenn ich es so sage kein Grund jemanden zu töten, oder? Naja was soll's.

"Bitte, James, bitte! Töte mich nicht!" winselt sie um Gnade.

Sobald man die Macht hat einer Person weh zutun gar zu töten, flehen sie alle. Und sobald sie mich anflehen sie nicht zu töten, töte ich sie erst recht. Denken sie ich überlege mir nochmal und lass sie einfach laufen? Was bei denen im Kopf schief ist... Tja tja.

"Soll's langsam gehen oder soll ich dir schnell das Leben aus dir pusten?" frag ich und lache.

Sie weiß dass es zu ende ist. Doch zu meiner Überraschung:

"Langsam....Hör zu es tut mir Leid was dir William angetan hat, und was auch immer ich dir angetan hab, aber-"

"Is' mir doch egal du dumme Sau!" unterbreche ich schreiend  laut und fahre mein Schlagstock mit einem kräftigen Schwung nach unten aus.

Gehe ihr langsam entgegen während sie bei jeden schritt immer panischer wird und mit dem Kopf schüttelt. Ich schlage mit dem Schlagstock kräftig auf ihren Kopf. Mit einem Schrei verliert sie langsam ihr Bewusstsein.

Ohne zu zögern schlage ich wieder und wieder und wieder auf sie ein. Mit Platzwunden an den Armen und Beinen bedeckt und Blutüberströmt denke ich das ich ihrem Leben einen kurzen Prozess gegeben habe. Nochmal kontrolliere ich ihren Puls. Nichts, gar nichts.

Mordlust stillen : Check

Schmatze - ich hab Durst.

Fahre den Schlagstock ein.

Klappe den Kragen meines Mantels hoch und gehe durch das alte schimmelige Haus in die Küche von Tantchen. Doch was ich im Kühlschrank zu sehen bekam, ließ mich meine Miene verfinstern. Da ist einfach nur eine halb leere Packung Milch. Ich knalle die Kühlschranktür zu und mache mich wieder auf den Weg zu Tantchen.

Ich erinnere mich langsam an etwas als ich durch das Wohnzimmer gehe. Sie nannte mich Psychopath weil ich die Katze gegen die Wand geschleudert habe und sie deswegen gestorben ist. Und ich ihr entgegen schrie dass ich ein Soziopath und kein Psychopath bin.

"Das dumme Miststück wusste nicht mal was ein Soziopath ist..." Murmel ich grinsend vor mich hin.

Bei ihr angekommen nehme ich Sirenen wahr. Diese Nachbarn haben wohl die Polizei gerufen. Und das nur weil diese Sau geschrien hat. Noch einmal starrte ich sie voller Freude an. Muss schläunigst hier weg. Ziehe schnell einen Zettel und einen Stift ausmeiner Tasche und beginne zu schreiben...


[Fortsetzung folgt...]

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