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Hast du jemals in einen Spiegel gesehen und jemand anderen gesehen? Ich habe es. Nur einmal, etwas war wirklich anders. Nicht nur eine typische Einbildung, die jeder mal hat. Es... Es war nicht menschlich. Es war weder ein Tier noch ein Geist. Etwas unendlich faszinierendes und ebenso beunruhigendes. Es hatte Haut wie Leder. Krallen ragten aus Stümpfen, von den ich vermute, dass es Arme waren oder möglicherweise Beine. Es stand auf den Krallen, falls sie es aufrechterhielten. Sie wirkten nicht proportional zum Rest des Körpers. Es hatte einen anatomisch unmöglichen Schwanz, der hinter ihm auf dem Boden fiel. Es sah nicht so aus, als hätte es ein Gesicht, mehr was einem Pferdekopf glich. Sein Körper war krumm, er erinnerte an den Glöckner von Notre Dame. Es besaß ein großes, blutunterlaufenes Auge auf seinem Unterarm, das natürlich für die Richtung und Sicht benutzt wurde. Seine Ohren, spitz und dreieckig, ähnlich wie die einer Katze. Ich... Ich seh dieses... Dieses Ding... Immer wenn ich in meinen Spiegel sehe. Ich habe es nie in einem anderem Spiegel, außerdem dem gegenüber von meinem Bett. Ich bin zu einem Ergebnis gekommen. Ich war entweder verrückt. Oder etwas Paranormales geht vor sich. Es war offen etwas sehr Unnatürliches. Ich beschloss, meine Ängste zu besiegen und hing Spiegel an jeder Wand meines Zimmers auf. Ich näherte mich dem Spiegel gegenüber von meinem Bett und legte meine Hand auf das Glas. Es stand vom Bett auf und ging, oder dergleichen, auf seinen Krallen zum Spiegel. Es hob die Kralle und drückte sie gegen meine Hand. Ich spürte, wie sie gegen meine Handfläche drückte, meine Haut durchstach. Es schmerzte, aber... Ich mochte es... Den Schmerz... Ich... Ich mochte es. Ich legte meinen Kopf an den Spiegel und sah die Kreatur meine Handlungen spiegeln. Ich schloss meine Augen und fiel zurück in meinen Flur. Als ich sie öffnete, bemerkte ich, wie sich meine Vision verzerrt wurde. Wie aus einer anderen Höhe; nicht mehr Kopfhöhe, mehr... Brusthöhe. Oder vielleicht meinem Arm... Mein Unterarm. Ich blickte auf und sah mich im Spiegel, nicht eigentlich mich. Das Ich aus der Reflexion grinste, ging zur Tür, öffnete sie und schloss sie auf dem Weg nach draußen ab. Ich humpelte hinüber, auf neugewonnenen Krallen, zu meiner Tür.

Nur um es abgeschlossen vorzufinden, wie gut.


(Original)

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