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Vertrauen, ich hasse dieses Wort und seine Bedeutung, es macht keinen Sinn, es ist nutzlos, denn allein ist man besser, man braucht auf niemanden Rücksicht nehmen und du musst nur dir selbst Rechenschaft ablegen.

Leider trifft es einen doch, man vertraut, du denkst er will dir helfen, gegen diese gemeine Welt anzukommen, wie im Krieg. Ihr steht Rücken an Rücken, umzingelt von dem Feind, der Welt, ihr schlagt euch eine Zeit gut und werdet dann verraten.

Euer Herz bricht, eure heile Welt liegt in Scherben, wie ein Glas was fallen gelassen wurde, ihr fallt und werdet nie wieder aufsteigen, aber ich will auch nicht mehr nach oben, denn dort erwartet einen Schmerz, Angst und Leid. Dort wo ich jetzt bin verhärtet meine Seele, mein Herz stirbt, aber dies wäre nur der Gnadenschuss, ein letzter Gefallen, der Einsamkeit.

Denn sie will dich nur fressen aber sie tut es offen und fällt dich nicht hinterrücks an. Sie schenkt einem Zeit, einen klaren Geist und den Willen es zu machen.Vertrauen hat mich aus dem Weg raus geholt, hat mich aus meiner Finsternis herausgerissen, nur um mich dann wieder rein zustoßen, es war kalt, es tat weh und ich hatte Angst. Ich stehe wieder auf, fege die Reste meines Herzens weg, ich sehe zurück von wo ich grad hergekommen bin, ich werde nach oben gehen, aber nicht allein, mit mir kommt die Einsamkeit, die Finsternis, das Bedauern und die Angst. Ich werde das Licht auslöschen, mich aber nicht rächen, sie soll nur spüren wie es ist, erst alles zu bekommen und dann wieder entrissen zu bekommen.

Nun gehe ich durch die Stadt, die Leute weichen mir aus, vielleicht spüren sie die Finsternis in mir oder sie haben Angst vor meinen seelenlosen Augen. Ich bleibe stehen, eine rote Rose, sie liebt sie, ich greife sie, sie gefriert, ich zerdrücke sie und sie splittert wie mein Herz. Ich stehe nun vor ihrem Haus, ich gehe um es rum, an den Fenstern entstehen Eisblumen, sie sieht mit ihrer Familie einen Film, sie lacht, es interessiert sie nicht das sie mich schwerer als jeder andere verletzt hat. Die Finsternis nimmt zu, meine Seele wird kälter, meine Augen verlieren weiter an Glanz, die Lichter flackern, sie gehen aus. Alle sehen hoch und der Vater geht langsam in den Keller wo der Sicherungskasten steht, mein Grinsen wird breiter. Ich stehe beim Küchenfenster, schlage es ein, ich höre ein Kreischen, ich klettere durch, sehe ein Messer, ich hab es in der Hand, die Mutter steht in der Tür, ich sehe ihr in die Augen, sie steht da, wie..… festgefroren. Ich gehe langsam auf sie zu, ich lege das Messer an ihre Kehle, sie schwitzt, ihre Augen weiten sich, sie spürt meinen Schmerz, ich greife die Klinge, sie nimmt den Griff und erlöst sich.

Ich bin rot von ihrem Blut, es gefriert aber sofort, eine Träne läuft an meiner Wange runter, sie hat den leichten Weg wählen können, aber ich muss mich zusammenreißen, SIE wartet noch auf mich. Der Vater kommt die Treppe hoch, er sieht meine Augen, er kreischt und schlägt seinen Kopf gegen die Wand, immer wieder, die Wand wird langsam rot, ein ploppen ist zu hören, er hat so doll zugeschlagen dass sein Auge raus geflogen ist, aber er schlägt seinen Kopf immer weiter gegen die Mauer, ein Knacken ist zu hören, er sinkt zu Boden, lebt aber noch, ich bin gnädig zu ihm und schlitze seinen Hals auf, niemand sollte leiden.

Ich stehe nun im Wohnzimmer, sie steht schützend vor ihrer kleinen Schwester. „Was hast du mit meinen Eltern gemacht, du Freak?“ Ich sehe sie an, ich wütendes Gesicht wird immer schmerzverzerrter, sie sinkt zu Boden und schreit, sie greift etwas, ich erkenne es nicht, aber ich schlage es weg, ich hocke mich vor sie, greife sie an die Wangen und zwinge sie mich anzusehen, ihre Wangen gefrieren langsam, sie zittert, ihre Augen werden immer größer und sie schreit immer mehr, sie hört schlagartig auf und spuckt Blut, ihre Stimmbänder sind gerissen. „Du hast nun genug gelitten, ich werde dir erlauben zu sterben, aber nur wenn du sie tötest.“ Ich zeige auf ihre Schwester. Sie nimmt das Messer und ihre Schwester weint, ich drehe mich schon um und höre ein schreien was in einen gurgeln untergeht, sie setzt schon die Klinge an ihren eigenen Hals an aber ich nehme es weg. „Du gabst mir Vertrauen und hast es mir wieder genommen, nun nehme ich dir deine Erlösung.“ Ich lächle sie breit an. „Aber wir können Freunde bleiben.“

Ich gehe aus dem Haus raus, niemand hat mich gesehen, niemand hat mich bemerkt, denn ich bin die Finsternis und die Einsamkeit, dies geht jetzt an alle, die mit den Gefühlen von anderen spielen, ich werde ihren Schmerz fühlen und ich werde ihn euch spüren lassen, aber wir können Freunde bleiben.

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