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Es war ein recht frostiger Novembertag, und der Mond zeigte bereits sein schwach leuchtendes Gesicht, was bedeutete, dass ich eine meiner gewohnten Nachtwanderungen machte. Ich weiß, nicht viele machen so etwas mitten in der Nacht, aber wenn ich draußen in der Dunkelheit, die nur von Laternen schwach erhellt wird, meinen üblichen Weg gehe, dann beruhige ich mich. Es ist so, als würden all meine Sorgen verschwinden. Und so etwas brauchte ich gerade an diesem Tag, da ich damals einen heftigen Streit mit meiner Mutter und meinem Bruder hatte. In unserer Familie wehte davor auch so ein schlechter Wind, weil sich meine Eltern scheiden ließen und mein Vater darauf hin wegzog.

So ging ich nun meinen Weg auf den Straßen, die Umgebung mit kalter Luft erfüllt und nach einiger Zeit bemerkte ich diese zwei Gestalten hinter mir. Auf den ersten Blick sah ich nur einfache Männer, doch als ich sie genauer betrachtete, bemerkte ein eigenartiges Gefühl in meinem Magen. Meine Wenigkeit dachte sich nichts dabei und ignorierte die zwei. Ich ging weiter, schaute aber immer wieder nach hinten und bemerkte, dass diese scheinbar männlichen Gestalten immer den selben Weg gingen wie ich und sie hatten dieses, wenn nicht auch leicht verstörendes Grinsen an sich. Das Gefühl im Magen wurde zur richtigen Übelkeit und zwang mich wegzulaufen. Doch nicht nur ich fing an zu laufen, sondern auch diese Männer, was mir eine schmerzhafte Angst bereitete. Kurze Zeit später wurde eine Gasse sichtbar und es ergab sich die Gelegenheit, sich zu verstecken. Die Gasse hatte zum Glück zwei Enden, weshalb ich weglaufen konnte, sollte es passieren, dass sie mich doch noch entdeckten. Ich versteckte mich in einem Müllcontainer und wartete ab.

Es vergingen gefühlte Stunden und nichts passierte. Ich beschloss aus dem Container zu klettern und nach Hause zu gehen. Aber davor musste noch festgestellt werden, dass niemand in der Nähe war. Beruhigt und dennoch wachsam machte ich mich auf dem Weg nach Hause. Vor dem Tor angekommen, der zu meinem Garten führt, bemerkte ich diese Blutspur unter dem Tor. Entsetzt rannte ich durch den Garten zu meiner Haustür, wohin mich auch diese Blutspur führte und sah diesen Zettel, der bei dieser Tür hing und las ihn.

''Wir sind jetzt deine Familie.''

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