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Stille

Ich liege abends im Bett und alles ist still. Ich will nicht schlafen...  Sonst habe ich wieder Albträume...  Ihr habt ja keine Ahnung wie das ist, ständig lebe ich deswegen in Angst...

Angefangen hat alles als ich etwa acht Jahre alt war, erst waren sie nicht so schlimm, doch irgendwann wurde es der reinste Albtraum. Ich träume immer wieder dasselbe, es ist furchtbar real. Ich zeige euch meine Welt!

Ich schließe die Augen, lösche das Licht und fange an zu träumen.

Zuallererst sieht man ein Haus, es ist riesig und windschief gebaut, es hat einen Balkon und viele Fenster. Die meisten Fenster haben keine Scheiben mehr. Ihr kennt doch bestimmt diese alten Sepiafilme, oder? So ist die Sicht dort. Alles mit gelbstich. Auch die Sicht ist komisch. Ich bin nicht in meinem Körper sondern hinter ihm. Wenn das Bild wechselt, ist für einen Moment alles weiß. Jedes mal versuche ich mich nicht zu bewegen, doch es funktioniert nicht. Ich habe keine Kontrolle über meinen Körper. Also gehe ich in das Haus. Darin ist nichts weiter als ein langer, langer Flur. Es scheint als würde er nie aufhören. An beiden Seiten sind viele Türen, über jeder ist ein Schild. Auf jedem Schild ist ein Wort. Zum Beispiel: Streckbank, eiserne Jungfrau, Guillotine und ähnliches. Hinter jeder Tür ist ein Mensch den ich kenne und liebe. Jedes mal fange ich mit der ersten Tür rechts von mir an. Ich öffne sie und gehe hinein. Nun stellt euch vor eure Schwester oder euer Bruder ist in diesem Raum. In meinem Fall ist es immer meine kleine Schwester. Ich stehe da und sehe wie sie in einer Tür zu einer Kammer steht. Eiserne Jungfrau. Sie sieht mich panisch an und dann schließt sich langsam die Tür. Ich würde ihr gerne helfen, doch das kann ich nicht. Ich kann mich nicht bewegen. Nicht einmal meine Augen kann ich schließen. Also sehe ich zu. Ich höre wie sie schreit, sehe wie das Blut aus der Kammer läuft. Doch ich kann nichts tun.

Nichts.

Nachdem sie aufgehört hat zu schreien, kann ich mich wieder bewegen. Also gehe ich zu der Kammer und öffne sie. Die spitzen Pfähle an der Türinnenseite haben sie durchbohrt und halten sie fest. Ihr Kopf ist jedoch nach hinten gefallen. Eines ihrer Augen wurde aufgespießt. Das andere starrt in die Luft. Ich ziehe das andere Auge vom Pfahl ab und nehme es mit. Ein nettes kleines Souvenir, mache ich immer so. Ich gehe also aus dem Raum und schließe die Tür hinter mir. Angenehme Träume wünsche ich euch noch.

Lucynda van Hellsing

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