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Der Tag begann wie immer. Ich stand auf, machte mich fertig und lief zur Schule. Auf dem Weg dahin traf ich meine beste Freundin Cindy. Wir unterhielten uns über unser Wochenende, gerade noch rechtzeitig, bevor es gongte kamen wir an der Schule an. Im Klassenzimmer setzten wir uns auf unsere Plätze. Natürlich saßen wir nebeneinander. Wir hatten Mathe, Gott wie ich Mathe hasse. Da mich der Unterricht nur wenig interessierte, quasselte ich Cindy voll. Nach einer Weile bemerkte es mein Lehrer.

"Cindy, wiederholst du bitte meine Frage?"

"Tut mir leid, Herr Friedrich, Ich habe nicht aufgepasst."

Und so ging der Unterricht weiter. Ich hörte natürlich nicht auf zu reden, bis mein Lehrer mir eine letzte Verwarnung erteilte. Ich nahm Herr Friedlich selten ernst, da er einen Kopf kleiner war als ich.

Es war 20 Minuten vor der Pause. Endlich. Ich fragte Cindy wie eine Aufgabe ging, bis mich mein Lehrer plötzlich unterbrach.

"Cindy! Nachsitzen!"

"Was?! Ich hab sie nur gefragt wie die Aufgabe geht!"

"Interesiert mich nicht. Wir sehen uns nach Schulschluss vor dem Lehrerzimmer!"

So stand ich dann widerwillig vor dem Lehrerzimmer meiner Schule. Ich klopfte an die Tür bis mir eine mittelgroße, ungefähr 40 Jährige Frau die Tür öffnete.

"Was brauchst du denn?"

"Ist der Herr Friedrich da?"

"Er kommt gleich raus."

"Danke."

Und dann schloss sie die Tür wieder. Einige Minuten vergingen, bis sich die Tür öffnete und Herr Friedrich raus spazierte. Er hatte einige Blätter in der Hand. Ich schätzte es auf vier.

"So meine Liebe, die schreibst du mir ab und legst sie, wenn du fertig bist natürlich, in mein Fach. Ich gehe nach Hause, das heißt, ich werde dir keine Fragen beantworten. Bis Morgen."

Ja, dieser Lehrer hasste mich. Ich sollte ihm 4 Blätter abschreiben! Zu meinem Glück waren nur zwei doppelseitig bedruckt. Durfte mein Lehrer sowas überhaupt machen? Super. Während ich in der Schule saß und gelangweilt diesen Text schrieb, verließen viele Lehrer die Schule, bis nur noch der Hausmeister da war. Ich bin eine Schönschreiberin, das heißt, ich brauchte ziemlich lange. In der Zwischenzeit wurde es draußen dunkel und ich musste noch ein halbes Blatt abschreiben.

Als ich endlich fertig war, legte ich meine Blätter in die Lehrerpost. Ich begab mich in Richtung Ausgang, während ich leise Schritte hinter mir hörte. Ich bekam ein bisschen Panik und lief somit automatisch schneller. Am Ausgang angelangt drückte ich während ich lief an der Tür und knallte plötzlich gegen die Scheibe. Abgeschlossen? Das konnte doch nicht wahr sein! Beunruhigt lief ich in die Richtung, wo der Hausmeister arbeitete, um zu sehen, ob er da war. Natürlich nicht. Dann fiel es mir ein - die Notfall-Tür! Sie war meine einzige Rettung! Doch ich war am anderen Ende der Schule, also dauerte es bis zur Tür eine Weile.

Voller Hoffnung endlich aus dieser Hölle zu fliehen begab ich mich im Schritttempo auf den Weg. Ich hörte dauernd leises Geflüster und Schritte hinter mir. Das beunruhigte mich. Mitten in der Aula ging plötzlich das Licht aus. Durch das Mondlicht, dass durch die Scheiben schien, erkannte ich eine Taschenlampe auf dem Tisch des Hausmeisters. Ich nahm sie auf und schaltete sie an. Keinen Saft mehr. Toll, ohne Taschenlampe würde ich hier nicht rauskommen.

Ich machte mich in meiner Schultasche auf die Suche nach Batterien. Da ich einen kleinen Bruder hatte, der alles in meine Tasche warf, könnte es gut möglich sein, eine zu finden. Nach gefühlter, stundenlanger Suche fand ich eine. Ich tauschte sie mit einer Batterie aus der Taschenlampe aus und schaltete sie an. Es funktionierte. Danke, Bro.

In einem langem Gang angekommen durchsuchte ich noch kurz den Klassenraum meiner Lehrerin, um möglicherweise die Lösungen eines Tests zu finden. Da war es schon wieder, das Geflüster, doch diesmal war es lauter. Ich erkannte ein paar Wörter.

".... Dich ...... finden ..... langsam .... töten..." Meim Herz raste schneller und meine Hände fingen an zu schwitzen. Was war das? Ohne weiter zu überlegen stürmte ich aus dem Klassenzimmer. Ich rannte durch den Gang bis ich plötzlich eine Tür gegen meinen Kopf geknallt bekam.

"... w- wo bin ich? Hallo? Ist hier jemand?"

"Ich habe dich erwartet. Ich hoffe meine Message ist bei dir angekommen. Wenn nicht, dann sag' ich's dir nochmal. Ich werde dich langsam und schmerzvoll töten. Warum, fragst du? Weil es Spaß macht. Und jetzt bitte unterbrich mich nicht, während ich mich amüsieren möchte."

In diesem Licht konnte ich nicht erkennen wer das war, doch die Stimme versicherte mir, dass es eine Frau Mitte 20 war... Ich stand angekettet an einer Wand aus Holz, die man zu einer Art "Bett" umstellen konnte. Ich schaute mich im Zimmer um, neben mir lagen ein Messer, Skalpell, Schere und eine Spritze, vermutlich eine Beruhigungsspritze. Während sie gerade ihr Messer schärfte, nahm ich unauffällig die Spritze in die Hand und versteckte sie hinter meinem Rücken.

Sie drehte sich zu mir um und bemerkte, dass ich etwas hinter meinem Rücken hatte. "Was hast du denn da versteckt?", fragte sie mich und ich konnte erkennen, dass sie mich mit einem finsteren Lächeln anlächelte. Ich klemmte die Spritze zwischen Brett und Rücken zusammen und holte meine Hand raus. "Nichts", zischte ich und schaute genervt zur Seite. Ich zeigte ihr keine Schwäche. "Nicht so frech, Kleine." Sie nahm ihr Messer in die Hand, stellte die Wand zu einem "Bett" um und fing an meine Klamotten durch zu schneiden. Zum Schluss stand ich nur mit Boxershorts und BH da. Ja, ich trage Boxershorts, was dagegen? Sie kam mir verdammt nahe, als würde sie mich küssen wollen. Ich ergriff die Chance und haute ihr die volle Dosis Beruhigungsmittel in den Oberschenkel. Als sie zu Boden fiel, schnappte ich mir die Schere neben mir und zerschnitt die Seile mit denen ich befestigt war.

Ich lief zur Tür und drehte mich nochmal um, um mich zu vergewissern ob sie auch wirklich betäubt war. Ich rannte aus dem Zimmer und lief in dem Gebäude herum. Es sah aus wie ein Krankenhaus, nur war es viel kleiner. Ich fand eine Karte, die ich von der Wand abriss um mich zu orientieren. Bis zum Ausgang brauchte ich geschätzter Weise 10 Min. Die Frau hatte mir meine Tasche da gelassen, was bedeutete, dass ich meine Taschenlampe noch hatte. Ich schaltete sie an. Ein kurzer Schock überkam mich als ich die vielen Leichen auf dem Boden sah. Sie waren Blutverschmiert und an der Wand war mit Blut geschrieben. "Watch out! Dont Look back." Ich fragte mich, was die Worte bedeuteten und drehte mich um. Plötzlich stand die Frau vor mir. Sie hatte blutrote Augen, die mit Hass gefüllt waren. Vor Schock konnte ich mich nicht bewegen und so rammte sie mir ihr Messer in den Magen. Ich fiel zu Boden. Die Schmerzen fraßen mich auf. Es fühlte sich an, als würde mir jemand alle Gedärme rausreißen. Ich konnte nur sehr unscharf sehen dass sie weg lief. "War das alles? Wieso tötest du mich nicht?"

Sie drehte sich um, kam nochmal zu mir, stoch mir noch zwei Mal in meinen Bauch und flüsterte mir zu: "Ich habe doch gesagt, ich werde dich langsam und schmerzvoll töten."

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